{"id":345,"date":"2020-11-10T17:03:15","date_gmt":"2020-11-10T17:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/super-news.info\/de\/news-heute-europaparlament-und-regierungen-erzielen-kompromiss-zu-eu-haushalt\/"},"modified":"2020-11-19T16:08:20","modified_gmt":"2020-11-19T16:08:20","slug":"news-heute-europaparlament-und-regierungen-erzielen-kompromiss-zu-eu-haushalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/super-news.info\/de\/news-heute-europaparlament-und-regierungen-erzielen-kompromiss-zu-eu-haushalt\/","title":{"rendered":"News heute: Europaparlament und Regierungen erzielen Kompromiss zu EU-Haushalt"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcberf\u00e4lle und Verletzte in Berlin &#8211; Bandenkrieg mit Clan-Beteiligung? +++ Wegen Gefl\u00fcgelpest landesweite Stallpflicht im Norden +++ Tropensturm &#8222;Eta&#8220; bringt Florida Hochwasser und Stromausf\u00e4lle +++ Die News von heute im stern-Ticker.<\/p>\n<p>Aktuelle Top-Meldung:<\/p>\n<p>Europaparlament und Regierungen erzielen Kompromiss zu EU-Haushalt<\/p>\n<p>Im Streit \u00fcber die k\u00fcnftige Ausstattung des langfristigen EU-Haushalts haben die Verhandlungsf\u00fchrer des Europ\u00e4ischen Parlaments und der Mitgliedstaaten einen Kompromiss erzielt. Die Einigung sieht unter anderem vor, dass ausgew\u00e4hlte EU-Programme zu Themen wie Forschung, Gesundheit, Jugend und Bildung mit zus\u00e4tzlichem Geld ausgestattet werden, wie Europaabgeordnete und die deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft best\u00e4tigten.<\/p>\n<p>+++ Alle Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier +++<\/p>\n<p>+++ Die aktuelle Entwicklung der US-Wahl finden Sie in unserem Liveblog +++<\/p>\n<p>Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:<\/p>\n<p>+++ 17.55 Uhr: Boeing verliert noch mehr 737-Max-Auftr\u00e4ge &#8211; Airbus eilt weiter davon +++<\/p>\n<p>Der kriselnde US-Flugzeugbauer Boeing hat im Oktober weitere Stornierungen seines Problemfliegers 737 Max verkraften m\u00fcssen. Insgesamt wurden zw\u00f6lf Bestellungen f\u00fcr den nach zwei Abst\u00fcrzen mit 346 Toten seit M\u00e4rz 2019 mit Startverboten belegten Jet zur\u00fcckgezogen, wie am Dienstag aus Boeings monatlicher Statistik hervorging. Seit Jahresbeginn wurden bereits 448 St\u00fcck abbestellt.<\/p>\n<p>+++ 16.38 Uhr: Anti-Terror-Kampf: Macron fordert Reform von Schengen +++<\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron eine grundlegende Reform des Schengenraums f\u00fcr den freien Reiseverkehr gefordert, um damit den Kampf gegen den Terrorismus zu verst\u00e4rken. Der Schutz der Schengen-Au\u00dfengrenzen m\u00fcsse verst\u00e4rkt werden, sagte Macron in Paris nach einer Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel.<\/p>\n<p>+++ 16:11 Uhr: Israels Milit\u00e4r schie\u00dft Hisbollah-Drohne im Norden des Landes ab +++<\/p>\n<p>Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Norden des Landes eine Drohne der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah abgeschossen. Diese sei in israelischen Luftraum eingedrungen, teilte das Milit\u00e4r am Dienstag mit. Gefahr f\u00fcr umliegende Gemeinden oder Soldaten habe nicht bestanden. N\u00e4here Einzelheiten lagen zun\u00e4chst nicht vor. Eine Reaktion aus dem Libanon gab es vorerst nicht.<\/p>\n<p>+++ 15.58 Uhr: Seehofer betont Bedeutung deutscher Muslime f\u00fcr Kampf gegen islamistischen Terror +++<\/p>\n<p>Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bedeutung der Muslime in Deutschland f\u00fcr den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus betont. Er appelliere an alle Imame und &#8222;andere Autorit\u00e4ten&#8220; der deutschen Muslime: &#8222;K\u00e4mpfen Sie bitte mit allen Ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln gegen diese Fanatiker&#8220;, sagte er am Dienstag zur Er\u00f6ffnung der 14. Deutschen Islam-Konferenz (DIK). Der Kampf gegen Extremismus m\u00fcsse &#8222;an allen Fronten gef\u00fchrt werden&#8220;. Die im Jahr 2006 gegr\u00fcndete DIK soll einen regelm\u00e4\u00dfigen Dialog mit muslimischen Vertretungen in Deutschland sicherstellen. Seehofer dankte den Teilnehmern: Ihr Engagement sei die Antwort auf den &#8222;dumpfen&#8220; und &#8222;bestialischen&#8220; Islamismus. Die Teilnehmer der DIK wollten die Gesellschaft st\u00e4rken, &#8222;anstatt mit Gewehren und Messern zu morden&#8220;.<\/p>\n<p>+++ 15.55 Uhr: Hausdurchsuchungen gegen 40 mutma\u00dfliche Rechtsextremisten in \u00d6sterreich +++<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Verfassungsschutz ist mit Hausdurchsuchungen gegen Rechtsextreme im Netz vorgegangen. Die 40 Beschuldigten sollen verbotene nationalsozialistische Kennzeichen oder Propaganda verbreitet haben, wie das Innenministerium mitteilte. Sieben von ihnen wird au\u00dferdem Verhetzung vorgeworfen. Bei elf Hausdurchsuchungen am Dienstagmorgen in fast allen Teilen des Landes seien Mobiltelefone, Datentr\u00e4ger und Gegenst\u00e4nde wie NS-Devotionalien sichergestellt worden.<\/p>\n<p>14 der 40 Verd\u00e4chtigen sind nach Angaben des Innenministeriums legale Waffenbesitzer, gegen zwei Personen bestehe ein Waffenverbot. Vier Personen seien szenebekannte oder einschl\u00e4gig vorbestrafte Rechtsextremisten. &#8222;Die Tatorte der Straftaten waren durchwegs in der virtuellen Welt &#8211; z.B. in WhatsApp-Gruppen auf Facebook oder im Rahmen von Chats beim Online-Gaming&#8220;, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>+++ 15.37 Uhr: Europaparlament und Regierungen erzielen Kompromiss zu EU-Haushalt +++<\/p>\n<p>Im Streit \u00fcber die k\u00fcnftige Ausstattung des langfristigen EU-Haushalts haben die Verhandlungsf\u00fchrer des Europ\u00e4ischen Parlaments und der Mitgliedstaaten einen Kompromiss erzielt. Die Einigung sieht unter anderem vor, dass ausgew\u00e4hlte EU-Programme zu Themen wie Forschung, Gesundheit, Jugend und Bildung mit zus\u00e4tzlichem Geld ausgestattet werden, wie Europaabgeordnete und die deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft best\u00e4tigten.<\/p>\n<p>+++ 15.32 Uhr: \u00dcberf\u00e4lle und Verletzte in Berlin &#8211; Bandenkrieg mit Clan-Beteiligung? +++<\/p>\n<p>Drei Angriffe von Schl\u00e4gern und Messerstechern am Wochenende in Berlin k\u00f6nnten auf einen Bandenkrieg zwischen einem arabischen Clan und einer russisch-tschetschenischen Gruppe hindeuten. Die f\u00fcr organisierte Kriminalit\u00e4t (OK) zust\u00e4ndige Abteilung im Landeskriminalamt habe die drei Vorf\u00e4lle an sich gezogen, um die Zusammenh\u00e4nge zu pr\u00fcfen, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt wurden bei den zwei \u00dcberf\u00e4llen am Samstagabend in den Stadtteilen Neuk\u00f6lln und Gesundbrunnen und dem dritten am Sonntagabend erneut in Gesundbrunnen elf M\u00e4nner verletzt. Sechs Russen wurden am Samstagabend festgenommen und wieder entlassen. Unter den weiteren Beteiligten waren auch &#8222;Mitglieder einer bekannten Gro\u00dffamilie&#8220;, so die Polizei.<\/p>\n<p>Tschetschenische Banden spielen neben kriminellen Mitgliedern arabischst\u00e4mmiger Gro\u00dffamilien seit Jahren eine Rolle im kriminellen Milieu der Hauptstadt. In dem Bereich gebe es sichtbare Gewalt, hie\u00df es vor einem Jahr im Zusammenhang mit dem Lagebild des LKA zur organisierten Kriminalit\u00e4t. &#8222;Die russisch-eurasische OK, das ist eine harte Nuss&#8220;, sagte damals der zust\u00e4ndige Abteilungsleiter Sebastian Laudan. Bei fast der H\u00e4lfte der 59 gro\u00dfen Ermittlungskomplexe zum Thema organisierte Kriminalit\u00e4t ging es um Rocker, Tschetschenen oder Mitglieder arabischst\u00e4mmiger Gro\u00dffamilien, die vor allem aktiv sind im Drogenhandel, der Zwangsprostitution und Schutzgelderpressung.<\/p>\n<p>+++ 14.57 Uhr: Rekordzahl an Briten hat im Sommer ihre Arbeit verloren +++<\/p>\n<p>Mehr als 310.000 Briten haben zwischen Juli und September dieses Jahres ihren Job verloren. Damit habe die Zahl der Entlassungen in Gro\u00dfbritannien ein Rekordhoch erreicht, erkl\u00e4rte das Office for National Statistics in London. Im Quartal zuvor, in das der erste Teil-Lockdown fiel, lag die Zahl bei 181.000 Entlassungen. Die Arbeitslosenquote erreichte im Sommerquartal einen Stand von 4,8 Prozent &#8211; sie liegt damit knapp ein Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Insgesamt haben der Beh\u00f6rde zufolge seit Beginn der Pandemie rund 780.000 Briten ihre Arbeit verloren.<\/p>\n<p>Die Regierung hat mit der Ank\u00fcndigung eines zweiten Teil-Lockdowns f\u00fcr England das staatliche, dem deutschen Kurzarbeitergeld \u00e4hnliche Unterst\u00fctzungsprogramm bis M\u00e4rz 2021 verl\u00e4ngert. Der im November geltende Teil-Lockdown ist erneut mit vielen Schlie\u00dfungen verbunden. Zudem sorgen die unklaren Brexit-Aussichten f\u00fcr weitere wirtschaftliche Unsicherheit.<\/p>\n<p>+++ 14.28 Uhr: 74-J\u00e4hriger f\u00e4hrt Fu\u00dfg\u00e4nger \u00fcber die F\u00fc\u00dfe und danach davon +++<\/p>\n<p>Nachdem ein Autofahrer einem Fu\u00dfg\u00e4nger \u00fcber die F\u00fc\u00dfe gefahren ist, hat der Verletzte die Verfolgung aufgenommen und den Unfallverursacher gestellt. Ein 40-J\u00e4hriger habe am Montagnachmittag ein Pferd zu einem Hof in der N\u00e4he von Hockenheim (Baden-W\u00fcrttemberg) gef\u00fchrt, als ihm ein Autofahrer entgegengekommen sei, teilte die Polizei heute mit. Der 74 Jahre alte Autofahrer sei dem J\u00fcngeren nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung erst \u00fcber die F\u00fc\u00dfe gefahren und danach davon gefahren.<\/p>\n<p>Der Fu\u00dfg\u00e4nger, der Prellungen an den F\u00fc\u00dfen erlitt, \u00fcbergab das Pferd an eine Begleiterin und verfolgte den anderen mit seinem in der N\u00e4he geparkten Auto. Nachdem er den \u00e4lteren Fahrer stoppte, stieg er aus. Daraufhin fuhr der 74-J\u00e4hrige erneut auf ihn zu. Der andere st\u00fctzte sich auf die Motorhaube und wurde nicht weiter verletzt. Gegen den 74-J\u00e4hrigen wird wegen eines Verkehrsunfalls mit Unfallflucht, fahrl\u00e4ssiger K\u00f6rperverletzung sowie gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Stra\u00dfenverkehr ermittelt.<\/p>\n<p>+++ 14.22 Uhr: Zahl erfasster Gewalttaten durch Partner und Ex-Partner steigt +++<\/p>\n<p>Die Zahl der gemeldeten Gewalttaten in Partnerschaften oder von Ex-Partnern ist in Deutschland erneut gestiegen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) stellte in Berlin eine Auswertung des Bundeskriminalamts (BKA) f\u00fcr 2019 vor. Demnach gab es fast 141.792 F\u00e4lle, rund 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. R\u00fcckschl\u00fcsse auf einen Anstieg der Gewalttaten lassen sich aber nur bedingt ziehen, weil die Dunkelziffer hoch ist und mehr bekannte F\u00e4lle auch bedeuten k\u00f6nnen, dass mehr Betroffene zur Polizei gehen.<\/p>\n<p>Zu 81 Prozent waren Frauen betroffen. Gut die H\u00e4lfte der Opfer lebte den Angaben zufolge zum Tatzeitpunkt mit dem T\u00e4ter in einem Haushalt. Es sei &#8222;sehr wahrscheinlich&#8220;, dass die Corona-Pandemie die Lage noch einmal versch\u00e4rft habe, sagte Giffey &#8211; Zahlen f\u00fcr das laufende Jahr sind aber noch nicht Teil des Statistik. Man m\u00fcsse davon ausgehen, dass die Dunkelziffer deutlich h\u00f6her liegt als die Zahl der F\u00e4lle, von denen die Polizei wisse.<\/p>\n<p>+++ 13.58 Uhr: Wegen Gefl\u00fcgelpest landesweite Stallpflicht im Norden +++<\/p>\n<p>H\u00fchner, Puten und G\u00e4nse aus Nutztierhaltungen d\u00fcrfen in Schleswig-Holstein wegen der Gefl\u00fcgelpest bis auf Weiteres nicht mehr ins Freie. Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Gr\u00fcne) verk\u00fcndete eine landesweite Stallpflicht, die erste in einem Bundesland in diesem Herbst. Dies sei angesichts der Dynamik des Geschehens erforderlich. Es gehe darum, ein \u00dcbergreifen auf Gefl\u00fcgelbetriebe so weit wie m\u00f6glich zu verhindern. Sp\u00e4testens zum Ende der Woche solle die Stallpflicht umgesetzt werden, sagte Albrecht.<\/p>\n<p>Der Norden ist bislang die am st\u00e4rksten betroffene Region in Deutschland. Bis Montag hatte die Gefl\u00fcgelpest in Schleswig-Holstein f\u00fcnf Kreise erreicht: Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, Steinburg und zuletzt Segeberg. Mittlerweile seien weitere dazugekommen, sagte Albrecht.<\/p>\n<p>+++ 13.37 Uhr: Deutsche in Australien get\u00f6tet: Neue Hinweise nach Belohnung +++<\/p>\n<p>15 Jahre nach der bisher ungekl\u00e4rten T\u00f6tung einer deutschen Touristin in Australien haben die Ermittler im Bundesstaat New South Wales neue Hinweise erhalten. Die neuen Erkenntnisse seien nun Teil der laufenden Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Polizei im Bundesstaat New South Wales.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden hatten im Oktober eine Million australische Dollar f\u00fcr Hinweise zum Tod der jungen Frau aus Bayern ausgesetzt.<\/p>\n<p>Einzelheiten wurden zun\u00e4chst nicht bekannt. Es k\u00f6nnte neue DNA-Untersuchungen und eine erneute \u00dcberpr\u00fcfung von Beweisen geben, hie\u00df es. Es handele sich um eine &#8222;interessante Entwicklung&#8220;, sagte der \u00f6rtliche Kriminalinspektor Grant Erickson der Zeitung &#8222;Northern Star&#8220;.<\/p>\n<p>Neben den neuen Hinweisen in Australien h\u00e4tten die Beh\u00f6rden in Deutschland in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass eine bislang als verd\u00e4chtig eingestufte Person nun als Zeuge klassifiziert werde, hie\u00df es weiter. Auch diese Entwicklung werde von den Ermittlern in Australien \u00fcberwacht. Die Polizei in New South Wales sei mit ihren deutschen Kollegen in st\u00e4ndigem Kontakt.<\/p>\n<p>+++ 13.20 Uhr: Polizist wegen Aufruf zu Gewalt und Volksverhetzung verurteilt +++<\/p>\n<p>Ein Polizeibeamter ist in K\u00f6ln wegen \u00f6ffentlichen Aufrufs zu Straftaten und Volksverhetzung zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bew\u00e4hrung verurteilt worden. Wie das Amtsgericht urteilte, hatte der 55-J\u00e4hrige im Internet zu &#8222;Gewalt und Willk\u00fcrma\u00dfnahmen&#8220; gegen Migranten aufgerufen. Eine Geldstrafe reiche hier aus &#8222;generalpr\u00e4ventiven Gr\u00fcnden&#8220; nicht mehr aus.<\/p>\n<p>Die Anklage hatte dem 55-J\u00e4hrigen vorgeworfen, im September 2019 auf einer \u00f6ffentlich einsehbaren Facebook-Seite Nordafrikaner mit dem Begriff &#8222;Nafri&#8220; ver\u00e4chtlich gemacht zu haben. Der Text war mit \u00e4u\u00dferst aggressivem Vokabular formuliert worden. Der Polizist, gegen den zwar ein Disziplinarverfahren l\u00e4uft, der aber nicht vom Dienst suspendiert ist, hatte den Eintrag einger\u00e4umt.<\/p>\n<p>+++ 13.09 Uhr: 18-J\u00e4hriger in erstem \u00f6ffentlichem Prozess um Stuttgarter Krawallnacht verurteilt +++<\/p>\n<p>In einem ersten \u00f6ffentlichen Prozess um die sogenannte Stuttgarter Krawallnacht hat das Amtsgericht der baden-w\u00fcrttembergischen Landeshauptstadt einen 18-J\u00e4hrigen zu zwei Jahren und sechs Monaten Jugendhaft verurteilt. Das Urteil gegen den jungen Mann, der die Scheiben eines Polizeiautos eingeschlagen haben soll, lautete auf schweren Landfriedensbruch und versuchte schwere K\u00f6rperverletzung. Der Sachschaden belief sich nach Gerichtsangaben auf rund 3000 Euro.<\/p>\n<p>Fliegende Steine und Pl\u00fcnderungen<\/p>\n<p>Randalierer &#8222;aus der Eventszene&#8220;: Was wir \u00fcber die Krawallnacht von Stuttgart wissen<\/p>\n<p>21.06.2020<\/p>\n<p>+++ 13.08 Uhr: Gericht: Festnahme t\u00fcrkischer Journalisten aufgrund von Spekulationen +++<\/p>\n<p>Mehrere Journalisten und Mitarbeiter der regierungskritischen t\u00fcrkischen Zeitung &#8222;Cumhuriyet&#8220; sind nach Auffassung des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte lediglich auf Grundlage von Spekulationen festgenommen worden. Die vorliegenden Fakten gegen die acht h\u00e4tten keinen begr\u00fcndeten Verdacht zugelassen, hie\u00df es in dem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Urteil. Die Festnahme und fortlaufende Inhaftierung vor dem Prozess habe demnach das Recht auf Freiheit von Ex-Chefredakteur Murat Sabuncu, Ex-Herausgeber Akin Atalay, Anwalt B\u00fclent Utku, Karikaturist Musa Kart und weiteren verletzt. Weil sie unrechtm\u00e4\u00dfig gewesen sei, habe die Inhaftierung vor Prozessbeginn auch ihr Recht auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung verletzt. Die T\u00fcrkei soll den acht Klagenden in dem Fall je 16.000 Euro zahlen.<\/p>\n<p>+++ 11.45 Uhr: Gut vier Milliarden Euro EU-Gelder 2019 falsch ausgegeben +++<\/p>\n<p>Die EU hat im vergangenen Jahr gut vier Milliarden Euro aus ihrem Haushalt fehlerhaft ausgegeben. Wie der Europ\u00e4ische Rechnungshof am Dienstag mitteilte, stellte er eine Fehlerquote von 2,7 Prozent bei Gesamtausgaben von 159,1 Milliarden Euro fest. Dies ist etwas mehr als 2018 (2,6 Prozent). Mit Blick auf deutlich steigende EU-Ausgaben in den kommenden Jahren durch den Corona-Hilfsfonds fordern die Pr\u00fcfer eine deutliche Verbesserung. In den wenigsten F\u00e4llen ging es den Angaben zufolge aber um Betrug mit EU-Mitteln. Der Rechnungshof meldete hier neun mutma\u00dfliche F\u00e4lle an die EU-Betrugsbek\u00e4mpfungsbeh\u00f6rde Olaf. Diese leitete daraufhin in f\u00fcnf F\u00e4llen Untersuchungen ein. Wichtige Ursache f\u00fcr Fehler sind laut Rechnungshof h\u00e4ufig komplexe Vorschriften zur F\u00f6rderf\u00e4higkeit oder im Vergabeverfahren.<\/p>\n<p>+++ 11.03 Uhr: 31-j\u00e4hriger Journalist in Mexiko erschossen  +++<\/p>\n<p>In Mexiko ist erneut ein Journalist umgebracht worden, es ist der siebte derartige Fall in diesem Jahr. Der t\u00f6dliche \u00dcberfall auf den 31-j\u00e4hrigen Israel V\u00e1zquez Rangel erfolgte am Montag (Or tszeit) in der Stadt Salamanca, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. V\u00e1zquez sei wenige Stunden nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. An dem Angriff waren nach Informationen der Zeitung &#8222;El Salmantino&#8220;, f\u00fcr die V\u00e1zquez arbeitete, zwei M\u00e4nner beteiligt, die nach der Tat in einem Auto die Flucht ergriffen. V\u00e1zquez hatte kurz vor dem \u00dcberfall aus einer Stra\u00dfe in Salamanca in einer Live-\u00dcbertragung \u00fcber den Fund von Leichenteilen berichtet. In Mexiko wurden seit dem Jahr 2000 mehr als einhundert Journalisten ermordet.<\/p>\n<p>+++ 10.51 Uhr: Polizei beginnt mit R\u00e4umung von Dannenr\u00f6der Forst in Hessen +++<\/p>\n<p>Die Polizei in Hessen hat mit der R\u00e4umung des Dannenr\u00f6der Forsts f\u00fcr den umstrittenen Ausbau der Autobahn 49 begonnen. Am Morgen betraten Einsatzkr\u00e4fte den Wald und hielten Ausschau nach Gefahrenquellen, wie die Polizei Mittelhessen mitteilte. Vereinzelt seien Beamte mit Steinen und Pyrotechnik beworfen worden. Die R\u00e4umung folge der Devise &#8222;Protest ja, Gewalt nein&#8220;. Erste Bauten seien abgebaut und aus dem Wald gebracht worden. Aktivisten kritisierten den Einsatz und k\u00fcndigten an, den Wald &#8222;zu verteidigen&#8220;. Weil die Politik in der Klimafrage versagt habe, s\u00e4hen sich die Umweltsch\u00fctzer dazu gezwungen, &#8222;auch diesen Wald mit unseren K\u00f6rpern vor der unglaublichen Zerst\u00f6rungswut und der veralteten A49 zu sch\u00fctzen&#8220;, teilten die Aktivisten mit.<\/p>\n<p>+++ 10.16 Uhr: Tropensturm &#8222;Eta&#8220; bringt Florida Hochwasser und Stromausf\u00e4lle +++<\/p>\n<p>Nach seinem verheerenden Durchzug \u00fcber Mittelamerika und Kuba hat Tropensturm &#8222;Eta&#8220; im S\u00fcden des US-Bundesstaates Florida f\u00fcr \u00dcberschwemmungen gesorgt. In der Metropolregion um Miami setzte er Stadtteile unter Wasser und entwurzelte B\u00e4ume, wie der Nachrichtensender NBC am sp\u00e4ten Abend (Ortszeit) berichtete. Mehr als 11.000 Haushalte waren dem Bericht zufolge zeitweise ohne Strom. Auch das n\u00f6rdlich von Miami gelegene Fort Lauderdale war betroffen. Berichte \u00fcber Verletzte oder Tote in Florida gab es laut NBC zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>+++ 9.52 Uhr: Deutscher erstattet Anzeige gegen syrisches Regime wegen Folter +++<\/p>\n<p>Erstmals geht ein deutscher Staatsb\u00fcrger juristisch gegen syrische Funktion\u00e4re wegen Folter vor. Martin Lautwein habe nach seiner Haft in einem syrischen Gef\u00e4ngnis Anzeige beim Generalbundesanwalt erstattet, teilte das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), das ihn dabei unterst\u00fctzte, am Dienstag mit. Lautwein sei 2018 sieben Wochen lang in einem Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis in Damaskus inhaftiert gewesen. Zun\u00e4chst hatten West- und Norddeutscher Rundfunk sowie &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; \u00fcber den Fall berichtet.<\/p>\n<p>+++ 9.41 Uhr: Erster \u00f6ffentlicher Prozess zur Krawallnacht von Stuttgart begonnen +++<\/p>\n<p>Erstmals muss sich ein mutma\u00dflicher Beteiligter der Stuttgarter Krawallnacht \u00f6ffentlich vor Gericht verantworten. Der 18-J\u00e4hrige gab am Dienstag die Vorw\u00fcrfe vor dem Stuttgarter Jugendsch\u00f6ffengericht zu. Er soll im vergangenen Juni die Heckscheibe eines Polizeiautos eingeschlagen und zwei Seitenscheiben zertr\u00fcmmert haben. &#8222;Er wei\u00df, es war eine gro\u00dfe Dummheit&#8220;, sagte sein Verteidiger. Mit einem Urteil wird noch am Dienstagvormittag gerechnet. Am Nachmittag sollte ein weiteres Verfahren wegen der Krawallnacht beginnen.<\/p>\n<p>+++ 6.33 Uhr: Russische Friedenstruppen in Konfliktregion Berg-Karabach geflogen +++<\/p>\n<p>Nach einer neuen Vereinbarung \u00fcber ein Ende aller K\u00e4mpfe um die Konfliktregion Berg-Karabach haben russische Friedenstruppen ihren Einsatz begonnen. Die ersten vier Flugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 seien in der Nacht mit Soldaten und gepanzerten Fahrzeugen in die Krisenregion geflogen, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit. Als offizieller Beginn der Mission sei 7.00 Uhr Ortszeit (4.00 Uhr MEZ) vereinbart worden.<\/p>\n<p>Die Vereinbarung \u00fcber ein Ende aller Kampfhandlungen war am sp\u00e4ten Montagabend zwischen dem Pr\u00e4sidenten von Aserbaidschan und dem armenischen Regierungschef unter Vermittlung von Kremlchef Wladimir Putin zustande gekommen. Sie sieht die Entsendung von 1960 russischen Friedenssoldaten und territoriale Zugest\u00e4ndnisse vor.<\/p>\n<p>+++ 4.43 Uhr: Perus Pr\u00e4sident wird vom Parlament des Amtes enthoben +++<\/p>\n<p>Mitten in der Corona-Krise hat das peruanische Parlament mit deutlicher Mehrheit Pr\u00e4sident Mart\u00edn Vizcarra seines Amtes enthoben. Bei der Abstimmung am Montag in Lima votierten 105 Kongressabgeordnete f\u00fcr die Absetzung des Staatschefs &#8222;wegen dauerhafter moralischer Unf\u00e4higkeit&#8220;. 19 waren dagegen und vier Parlamentarier enthielten sich. Um Vizcarra abzusetzen, waren 87 Stimmen n\u00f6tig. Vizcarra erkl\u00e4rte, er verlasse den Regierungspalast, ohne mit der Entscheidung des Parlaments einverstanden zu sein. Es wird erwartet, dass Parlamentspr\u00e4sident Manuel Merino die Pr\u00e4sidentschaft des Landes bis Juli \u00fcbernimmt. Die politische Krise ersch\u00fcttert Peru, w\u00e4hrend das Land stark von der Corona-Pandemie heimgesucht wird. Vizcarra wurde vorgeworfen, w\u00e4hrend seiner Amtszeit als Gouverneur der Region Moquegua Bestechungsgelder von einer Baufirma angenommen zu haben.<\/p>\n<p>+++ 4.32 Uhr: Erneut Journalist in Mexiko get\u00f6tet +++<\/p>\n<p>Zum dritten Mal innerhalb von weniger als einem Monat ist in Mexiko ein Journalist get\u00f6tet worden. Der Reporter Israel V\u00e1zquez wurde am Montag in der zentralmexikanischen Stadt Salamanca bei der Recherche f\u00fcr einen Bericht erschossen, wie das lokale Nachrichtenportal &#8222;El Salmantino&#8220;, f\u00fcr das er arbeitete, mitteilte. Nach einem Bericht der Zeitung &#8222;El Sol de M\u00e9xico&#8220; hatte der 31-j\u00e4hrige V\u00e1zquez vor der Polizei den Ort erreicht, wo eine zerst\u00fcckelte Leiche gefunden worden war. Die daf\u00fcr Verantwortlichen waren demnach noch vor Ort.<\/p>\n<p>Mexiko, wo im Schnitt fast 100 Morde am Tag begangen werden, ist eines der gef\u00e4hrlichsten L\u00e4nder der Welt f\u00fcr Medienschaffende. Seit dem Jahr 2000 wurden dort nach Angaben der Nationalen Menschenrechtskommission mehr als 160 Journalisten get\u00f6tet.<\/p>\n<p>+++ 4.03 Uhr: Konflikt um Berg-Karabach: Armenien und Aserbaidschan beenden K\u00e4mpfe<\/p>\n<p>Nach mehr als sechs Wochen schwerer Gefechte in der S\u00fcdkaukasus-Republik Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verst\u00e4ndigt. Die Vereinbarung kam in der Nacht zum Dienstag unter Vermittlung von Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zustande, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Die neue Waffenruhe trat demnach um 1.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) in Kraft. Russische Friedenstruppen sollen sie den Angaben zufolge \u00fcberwachen. In Armenien kam es indes kurz nach der \u00dcbereinkunft zu Ausschreitungen.<\/p>\n<p>+++ 2.33 Uhr: US-Justizminister erlaubt Staatsanw\u00e4lten Ermittlungen zu Wahlbetrug +++<\/p>\n<p>US-Justizminister Bill Barr hat Medienberichten zufolge Staatsanw\u00e4lten die Erlaubnis erteilt, Vorw\u00fcrfe \u00fcber Wahlbetrug noch vor der Bekanntgabe der Endergebnisse zu untersuchen. Solche Verfahren d\u00fcrften aufgenommen werden, wenn es &#8222;klare und offenbar glaubw\u00fcrdige Vorw\u00fcrfe \u00fcber Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten&#8220; gebe, die den Wahlausgang in einem Bundesstaat beeinflusst haben k\u00f6nnten, hie\u00df es in dem Schreiben des Ministers an Staatsanw\u00e4lte. Das berichteten am Montagabend (Ortszeit) unter anderem die &#8222;Washington Post&#8220; und das &#8222;Wall Street Journal&#8220;.Normalerweise d\u00fcrfen Staatsanw\u00e4lte erst t\u00e4tig werden, sobald Endergebnisse vorliegen. Das k\u00f6nnte nach der Wahl vom 3. November, je nach \u00f6rtlicher Rechtslage, noch Tage oder Wochen dauern. Die Bundesstaaten m\u00fcssen ihre beglaubigten Endergebnisse bis sp\u00e4testens 8. Dezember nach Washington gemeldet haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/weltgeschehen\/news-heute--europaparlament-und-regierungen-erzielen-kompromiss-zu-eu-haushalt-9485426.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberf\u00e4lle und Verletzte in Berlin &#8211; Bandenkrieg mit Clan-Beteiligung? +++ Wegen Gefl\u00fcgelpest landesweite Stallpflicht im Norden +++ Tropensturm &#8222;Eta&#8220; bringt Florida Hochwasser und Stromausf\u00e4lle +++ Die News von heute im stern-Ticker. 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