{"id":2205,"date":"2021-08-17T21:55:06","date_gmt":"2021-08-17T21:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/super-news.info\/de\/ticker-zu-afghanistan-dritte-evakuierungsmaschine-mit-139-menschen-in-kabul-gestartet\/"},"modified":"2021-08-17T21:55:12","modified_gmt":"2021-08-17T21:55:12","slug":"ticker-zu-afghanistan-dritte-evakuierungsmaschine-mit-139-menschen-in-kabul-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/super-news.info\/de\/ticker-zu-afghanistan-dritte-evakuierungsmaschine-mit-139-menschen-in-kabul-gestartet\/","title":{"rendered":"Ticker zu Afghanistan: Dritte Evakuierungsmaschine mit 139 Menschen in Kabul gestartet"},"content":{"rendered":"<p> Die Entwicklungen nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban im stern-Ticker zur Lage in Afghanistan.<\/p>\n<p> Die News zur Lage in Afghanistan:\u00a0<br \/>\n 23.30 Uhr:\u00a0USA: Videoschalte wegen Afghanistan mit G7-Partnern kommende Woche<\/p>\n<p> Wegen der aktuellen Lage in Afghanistan wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Joe Biden in einer Videokonferenz beraten. Die Schalte in der kommenden Woche h\u00e4tten Biden und Gro\u00dfbritanniens Premier Boris Johnson in einem Telefonat vereinbart, teilte das Wei\u00dfe Haus\u00a0mit.<br \/>\n 22.24 Uhr:\u00a0Rund 130 Evakuierte aus Kabul auf dem Weg nach Deutschland<\/p>\n<p> Die erste Lufthansa-Maschine mit Evakuierten aus Afghanistan an Bord ist vom Bundeswehr-Drehkreuz im usbekischen Taschkent Richtung Frankfurt am Main gestartet. Nach DPA-Informationen sind rund 130 Menschen an Bord.<br \/>\n 22.22 Uhr:\u00a0USA erw\u00e4gen diplomatische Pr\u00e4senz in Kabul auch nach Abschluss von Truppenabzug<\/p>\n<p> Die USA erw\u00e4gen eine diplomatische Pr\u00e4senz in der afghanischen Hauptstadt Kabul auch nach dem Abschluss des Truppenabzugs aus dem Land. &#8222;Wenn es sicher und verantwortungsvoll ist, potenziell l\u00e4nger zu bleiben, dann k\u00f6nnen wir uns das wom\u00f6glich anschauen&#8220;, sagte der Sprecher des US-Au\u00dfenministeriums, Ned Price. Die USA hatten angesichts des Einmarschs der radikalislamischen Taliban in Kabul ihre Botschaft evakuiert. Ein Diplomatenteam befindet sich seitdem am von US-Soldaten gesicherten Flughafen der afghanischen Hauptstadt.<br \/>\n 22.07 Uhr:\u00a0Dritte Evakuierungsmaschine mit 139 Menschen in Kabul gestartet<\/p>\n<p> In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist eine dritte Maschine zur Evakuierung von Deutschen und Ortskr\u00e4ften gestartet. An Bord seien 139 Menschen, teilte Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) im &#8222;heute journal&#8220; des ZDF mit. Eine weitere Maschine stehe bereit.                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. 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Das afghanische Milit\u00e4r gebe es nicht mehr als zusammenh\u00e4ngende Organisation, sagte er im Wei\u00dfen Haus. Die Sicherheitskr\u00e4fte h\u00e4tten das Gewaltmonopol in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten an die Taliban abgegeben, sagte Sullivan.                <\/p>\n<p> 20.03 Uhr:\u00a0Bundesregierung will mit Taliban \u00fcber Ortskr\u00e4fte sprechen<\/p>\n<p> Die Bundesregierung will mit den militant-islamistischen Taliban \u00fcber die Evakuierung der afghanischen Helfer von Bundeswehr und Bundesministerien sprechen. Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) sagte\u00a0in Berlin, dass Botschafter Markus Potzel am Dienstag nach Doha ins Golfemirat Katar geschickt worden sei. Maas verwies darauf, dass auch die Amerikaner bereits mit den Taliban \u00fcber die Evakuierung ehemaliger und derzeitiger afghanischer Mitarbeiter reden w\u00fcrden. Potzel werde in seinen Gespr\u00e4chen in Doha darauf hinwirken, &#8222;dass die M\u00f6glichkeit geschaffen wird, dass sich auch Ortskr\u00e4fte an den Flughafen begeben k\u00f6nnen&#8220;.                <\/p>\n<p> Die Taliban haben Kontrollpunkte in der N\u00e4he des Flughafens errichtet und lassen nach Angaben des Au\u00dfenministers nur Ausl\u00e4nder durch. Nach seinen Angaben halten sich derzeit 180 Menschen am Flughafen auf, die mit Bundeswehrmaschinen ausgeflogen werden sollen.\u00a0                <\/p>\n<p> Potzel ist bereits vor l\u00e4ngerer Zeit als neuer Botschafter in Kabul benannt worden und sollte urspr\u00fcnglich im August dorthin geschickt werden \u2013 dann begann der Vormarsch der Taliban. Die Botschaft in Kabul ist derzeit geschlossen und der gr\u00f6\u00dfte Teil der Mitarbeiter ausgeflogen worden. Ein kleines Kernteam ist noch an dem von US-Truppen abgesicherten Flughafen t\u00e4tig.                <\/p>\n<p> 19.36 Uhr: T\u00fcrkei und Russland begr\u00fc\u00dfen &#8222;positive Signale&#8220; der Taliban<\/p>\n<p> Russland und die T\u00fcrkei haben die &#8222;positiven Signale&#8220; der Taliban an die internationale Gemeinschaft begr\u00fc\u00dft. Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Mevl\u00fct Cavusoglu hob die &#8222;positiven Botschaften, die die Taliban an Ausl\u00e4nder, diplomatische Vertretungen und ihre eigene Bev\u00f6lkerung richten&#8220;, hervor. Er hoffe, dass diesen entsprechende Taten folgen w\u00fcrden. Auch der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow sprach von &#8222;hoffnungsvollen Signalen&#8220;.\u00a0Lawrow sagte in Kaliningrad, es sei ein &#8222;positives Signal&#8220;, dass die Taliban in Wort und Tat zeigen w\u00fcrden, dass sie die &#8222;Meinung anderer respektieren&#8220;. Er forderte eine &#8222;allumfassende Regierung&#8220; in Kabul: Moskau unterst\u00fctze die Einleitung eines &#8222;nationalen Dialogs unter Beteiligung aller politischen, ethnischen und religi\u00f6sen Kr\u00e4fte&#8220;, sagte Lawrow. Au\u00dfenminister Heiko Maas sagte am Abend in Berlin, die Taliban seien an ihren Taten zu messen. Verprechungen seien leicht gemacht. &#8222;Was man davon zu halten hat, wird man sehen&#8220;, so Maas.<br \/>\n 19.30 Uhr: Afghanische Soldaten helfen bei Sicherung des Flughafens<\/p>\n<p> Etwa 500 bis 600 afghanische Soldaten helfen US-Angaben zufolge weiterhin bei der Sicherung des Flughafens in Kabul. Sie unterst\u00fctzen die US-Soldaten und andere internationale Truppen bei ihrem Einsatz, wie ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums\u00a0sagte. Sprecher John Kirby erkl\u00e4rte auf Nachfrage, es stehe den afghanischen Soldaten frei, sich \u00e4hnlich wie fr\u00fchere \u00f6rtliche Mitarbeiter der US-Streitkr\u00e4fte f\u00fcr ein US-Visum zu bewerben, falls sie dies w\u00fcnschten. Bis zum Abend wollen die USA 4000 Soldaten am Airport der afghanischen Hauptstadt stationiert haben; das Kontingent soll im Laufe der Woche auf 6000 aufgestockt werden. Rund 600 Bundeswehr-Soldaten sind laut Bundesregierung bereits an der Sicherung des Flughafens beteiligt.<br \/>\n 19.28 Uhr: Tausende Demonstranten fordern unb\u00fcrokratische Rettung<\/p>\n<p> Tausende Demonstranten haben bei Protesten in mehreren deutschen St\u00e4dten eine schnelle und unb\u00fcrokratische Evakuierung bedrohter Menschen aus Afghanistan gefordert. Die gr\u00f6\u00dfte Demonstration gab es nach Angaben der Veranstalter in Berlin. &#8222;Luftbr\u00fccke jetzt&#8220; und &#8222;Wir haben Platz&#8220; war vor dem Reichstagsgeb\u00e4ude, dem Sitz des Bundestags, auf Transparenten und Schildern zu lesen. Nach Angaben der Polizei kamen am Nachmittag mit 2100 Teilnehmern deutlich mehr Menschen als erwartet, angemeldet waren 500. Abschlie\u00dfende Zahlen lagen zun\u00e4chst noch nicht vor. Ein breites B\u00fcndnis, zu dem die Initiative &#8222;Seebr\u00fccke&#8220; geh\u00f6rt, hatte in acht St\u00e4dten in Deutschland zu Protesten aufgerufen. In K\u00f6ln kamen laut Veranstaltern etwa 1000 Menschen, ebenfalls deutlich mehr als erwartet.<br \/>\n 19.28 Uhr: Arch\u00e4ologen in Afganistan in &#8222;\u00e4u\u00dferster Gefahr&#8220;<\/p>\n<p> Mit Deutschland verbundene Arch\u00e4ologen in Afghanistan sind nach Einsch\u00e4tzung der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz und zahlreicher Arch\u00e4ologie-Verb\u00e4nde &#8222;in \u00e4u\u00dferster Gefahr&#8220;. In einem gemeinsamen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) setzen sich sieben Kultur-Organisationen ein f\u00fcr &#8222;unsere Kollegen in Afghanistan, die sich jahrelang mit Ihrer Unterst\u00fctzung um den Erhalt des Kulturerbes Afghanistans bem\u00fcht haben&#8220;. Erinnert wurde an die Sprengung der gro\u00dfen Buddha-Statuen im Jahre 2001 in Bamiyan. &#8222;Damals wurde der Hass der Taliban auf alle vorislamischen Altert\u00fcmer offenbar, aber auch auf diejenigen, die sich solcher Monumente und Orte annehmen&#8220;, hei\u00dft es in dem Brief an Merkel und Maas. &#8222;Einige unter ihnen haben schon Drohbriefe erhalten.&#8220; Auch ihre Familien seien bedroht.<br \/>\n 19.12 Uhr: EU-Au\u00dfenbeauftragter Borrell: M\u00fcssen mit Taliban reden<\/p>\n<p> Die EU wird nach Einsch\u00e4tzung ihres Au\u00dfenbeauftragten Josep Borrell einen Dialog mit den neuen Machthabern in Afghanistan aufnehmen m\u00fcssen. &#8222;Die Taliban haben den Krieg gewonnen, also werden wir mit ihnen reden m\u00fcssen&#8220;, sagte er am Abend nach einer Videokonferenz der EU-Au\u00dfenminister. Ziel soll es demnach sein, eine m\u00f6gliche neue Migrationskatastrophe und eine humanit\u00e4re Krise zu verhindern. Um die Frage einer offiziellen Anerkennung der Taliban geht es laut Borrell nicht.<br \/>\n 18.52 Uhr: Laut Maas Suche nach L\u00f6sungen f\u00fcr Ortskr\u00e4fte<\/p>\n<p> Nachdem die ersten deutschen Staatsb\u00fcrger und Schutzbed\u00fcrftige aus Afghanistan ausgeflogen werden konnten, l\u00e4uft nun die Suche nach\u00a0L\u00f6sungen f\u00fcr die Ortskr\u00e4fte, die die Bundeswehr in den Jahren des Einsatzes in dem Land unterst\u00fctzt haben. Das sagte Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) in einem Statement am Abend in Berlin. Gemeinsam mit den USA w\u00fcrden Verhandlungen angestrebt, die eine Ausreise der Ortskr\u00e4fte, die nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban\u00a0um ihr Leben f\u00fcrchten m\u00fcssen, erm\u00f6glichen sollen. Der deutsche Botschafter in Afghanistan sei in diese Verhandlungen eingebunden. Unklar sei zur Stunde allerdings, wie die fraglichen Personen den Kabuler Flughafen erreichen k\u00f6nnen. Die Taliban h\u00e4tten, so Maas, Kontrollpunkte eingerichtet und lie\u00dfen nur Ausl\u00e4nder in Richtung Flughafen durch, nicht aber die Helfer der Bundeswehr und der US-Streitkr\u00e4fte.<br \/>\n 18.44 Uhr: Maas: &#8222;Stabile Schleuse&#8220; f\u00fcr Evakuierungsfl\u00fcge auf Airport in\u00a0Kabul eingerichtet<\/p>\n<p> Nach Aussage von Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) vom Abend ist es Bundeswehrsoldaten zusammen mit US-Streitkr\u00e4ften gelungen, eine &#8222;satbile Schleuse&#8220; am Flughafen Kabul einzurichten und aufrecht zu erhalten. 120 Personen seien mit dem ersten Flug ausgeflogen worden, 180 weitere Menschen bef\u00e4nden sich auf dem Airport und k\u00f6nnten ebenfalls in einer Maschine Kabul verlassen. Maas zeigte sich &#8222;zuversichtlich&#8220;, dass deutsche Staatsb\u00fcrger und andere Schutzbed\u00fcrftige ausgeflogen werden k\u00f6nnen. Es gelte die nun eingerichtete &#8222;Luftbr\u00fccke so lange wie m\u00f6glich aufrecht zu erhalten&#8220;, erg\u00e4nzte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Es handele sich um &#8222;einen komplexen und gef\u00e4hrlichen&#8220; Einsatz entsprechend ausgebildeter &#8222;robuster Kr\u00e4fte&#8220; der Bundeswehr. Es gelte, f\u00fcr ein Gelingen des Einsatzes &#8222;die Daumen zu dr\u00fccken&#8220;,<br \/>\n 18.18 Uhr: Taliban verk\u00fcnden Kriegsende und allgemeine Amnestie<\/p>\n<p> Zwei Tage nach ihrem Einmarsch in der afghanischen Hauptstadt Kabul haben die radikalislamischen Taliban das Ende des Krieges und eine allgemeine Amnestie verk\u00fcndet. &#8222;Der Krieg ist zuende&#8220;, und &#8222;jeder&#8220; sei begnadigt, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid. In der ersten Pressekonferenz seit der\u00a0faktischen Macht\u00fcbernahme schlug er\u00a0vers\u00f6hnliche T\u00f6ne an. Die\u00a0Taliban h\u00e4tten keine Feindseligkeiten mit irgendjemandem, sagte der langj\u00e4hrige Sprecher der Islamisten, Sabiullah Mudschahid,\u00a0in Kabul. Er versichere seinen Landsleuten, auch jenen, die in Opposition zu den Islamisten gestanden h\u00e4tten, dass eine allgemeine Amnestie gelte. Sie gelte auch f\u00fcr ehemalige \u00dcbersetzer von ausl\u00e4ndischen Streitkr\u00e4ften. Man habe auch alle Soldaten begnadigt, die in den vergangenen Jahren gegen sie\u00a0gek\u00e4mpft h\u00e4tten, sagte Mudschadhid weiter. Auf eine Frage nach dem Tod vieler unschuldiger\u00a0Zivilisten sagte er, das sei ohne Absicht passiert.\u00a0Mudschahid versicherte zudem, dass die Sicherheit von Botschaften und der Stadt Kabul gew\u00e4hrleistet sei.\u00a0Die Taliban setzten sich\u00a0auch f\u00fcr die Rechte von Frauen im Rahmen der\u00a0islamischen Scharia ein, so der Sprecher weiter.\u00a0Frauen k\u00f6nnten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und anderen Bereichen t\u00e4tig sein.\u00a0Auch Medien sollten sich keine Sorgen machen, solange sie\u00a0unparteiisch blieben\u00a0und\u00a0Inhalte nicht islamischen Werten entgegenst\u00fcnden.\u00a0Mudschahid versprach zudem die Einbeziehung auch anderer Kr\u00e4fte in eine neue Regierung.\u00a0&#8222;Wenn die Regierung gebildet wird, werden alle einen Anteil haben&#8220;, sagte er.<br \/>\n 18.10 Uhr:\u00a0Erste Evakuierte aus Kabul zur\u00fcck in Deutschland<\/p>\n<p> Die ersten Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Kabul sind nach ihrer Evakuierung aus Afghanistan zur\u00fcck in Deutschland. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur landeten sie am Dienstagnachmittag mit einer Linienmaschine auf dem Berliner Flughafen Sch\u00f6nefeld. In der Nacht zu Montag waren sie unter den ersten 40 deutschen Staatsb\u00fcrgern, die mit einem US-Flugzeug nach Doha im Golfemirat Katar ausgeflogen worden waren. Wieviele genau von ihnen mit der Linienmaschine in Sch\u00f6nefeld ankamen, war zun\u00e4chst unklar.<br \/>\n 17.20 Uhr:\u00a0Stoltenberg: Keine Truppen mehr unter Nato-Kommando in Afghanistan<\/p>\n<p> Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hat \u00f6ffentlich best\u00e4tigt, dass es in Afghanistan keine Truppen mehr unter Nato-Kommando gibt. Man sei bei Null, sagte er bei einer Pressekonferenz in Br\u00fcssel.\u00a0Weiterhin im Land sind nach Angaben von Stoltenberg noch zivile Mitarbeiter des B\u00fcndnisses. &#8222;Die Nato arbeitet rund um die Uhr an der Aufrechterhaltung des Betriebs des internationalen Flughafens&#8220;, sagte er. Rund 800 zivile Nato-Mitarbeiter h\u00e4tten unter sehr schwierigen Umst\u00e4nden wichtige Funktionen \u00fcbernommen. Dazu geh\u00f6rten Aufgaben bei der Flugsicherung, Treibstoffversorgung und Kommunikation.                <\/p>\n<p> &#8222;Schwerpunkt der Nato ist es jetzt, die sichere Abreise des Personals zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, sagte Stoltenberg. Dazu geh\u00f6rten das Personal aus B\u00fcndnis- und Partnerl\u00e4ndern, aber auch Afghanen, die der Nato geholfen h\u00e4tten. Der Betrieb des Flughafens werde derzeit schrittweise wieder aufgenommen, sagte Stoltenberg.                <\/p>\n<p> Chaos in Afghanistan<br \/>\n Als Kabul in die H\u00e4nde der Taliban fiel \u2013 die Machtergreifung in Bildern<\/p>\n<p> Zur\u00fcck<br \/>\n Weiter<\/p>\n<p> Die Macht\u00fcbernahme<\/p>\n<p> Taliban-K\u00e4mpfer sitzen in einem Raum des Pr\u00e4sidentenpalastes. Nur wenige Stunden nach der Flucht des afghanischen Pr\u00e4sidenten Ghani haben K\u00e4mpfer der militant-islamistischen Taliban den Pr\u00e4sidentenpalast in der Hauptstadt Kabul eingenommen.<br \/>\n Mehr<\/p>\n<p> 17.14 Uhr:\u00a0Taliban-Vizechef Mullah Baradar in Kandahar gelandet<\/p>\n<p> Nach der faktischen\u00a0Macht\u00fcbernahme der Taliban ist mit Mullah Abdul Ghani Baradar der bislang h\u00f6chstrangigste Vertreter der militanten Islamisten offiziell in Afghanistan eingetroffen.\u00a0Eine Delegation unter der Leitung von Mullah Baradar sei am Nachmittag (Ortszeit) am Flughafen Kandahar gelandet, teilte ein Sprecher der Taliban auf Twitter mit. Mullah Baradar ist Vize-Chef der Bewegung und Leiter des politischen B\u00fcros der Taliban in Doha.                <\/p>\n<p> Baradar\u00a0hatte im Februar 2020\u00a0f\u00fcr die militante Organisation das Abkommen mit den USA unter anderem \u00fcber ein Ende des US-gef\u00fchrten Milit\u00e4reinsatzes in Afghanistan unterzeichnet. Der nach Interpol-Angaben 1968 geborene Baradar sprach mit dem damaligen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump und traf mehrmals Au\u00dfenminister Mike Pompeo. Es ist unklar, wo sich der Taliban-F\u00fchrer Haibatullah Achundsada und seine zwei weiteren Stellvertreter Mullah Jakub und Siradschuddin Hakkani befinden. Die afghanische Regierung warf Pakistan in der Vergangenheit immer vor, dass die Taliban-F\u00fchrung in Pakistan lebe, was Islamabad abstritt.                <\/p>\n<p> Die Taliban\u00a0f\u00fchren\u00a0derzeit Gespr\u00e4che, wie ihre Regierung aussehen wird, welchen Namen\u00a0und Struktur sie haben soll und wer sie f\u00fchren wird. Baradar soll Geheimdienstkreisen zufolge eine Posten \u00e4hnlich einem Ministerpr\u00e4sidenten erhalten (&#8222;Sadar-e Asam&#8220;)\u00a0und allen Ministern vorstehen. Es liefen zudem Gespr\u00e4che, andere afghanische Politiker wie den Ex-Pr\u00e4sidenten Hamid Karsai einzubeziehen.<br \/>\n 16.49 Uhr:\u00a0Merkel vereinbart mit anderen L\u00e4ndern Zusammenarbeit bei Evakuierung<\/p>\n<p> Kanzlerin Angela Merkel hat bei der Evakuierung von Staatsb\u00fcrgern und Ortskr\u00e4ften aus Afghanistan eine enge Zusammenarbeit mit anderen europ\u00e4ischen\u00a0L\u00e4ndern vereinbart. Merkel habe sich mit den\u00a0Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien, Emmanuel Macron, Boris Johnson und Mario Draghi, ausgetauscht, teilte Regierungssprecher Steffen\u00a0Seibert mit. Zudem habe sie mit UN-Fl\u00fcchtlingskommissar Filippo Grandi gesprochen.                <\/p>\n<p> In allen Gespr\u00e4chen habe Merkel das Statement des UN-Sicherheitsrats unterst\u00fctzt, das ein Ende der Gewalt in Afghanistan fordert. Weitere Gespr\u00e4che mit Staats- und Regierungschefs, auch aus der Region rund um Afghanistan, seien geplant.<br \/>\n 16.43 Uhr:\u00a0Lufthansa fliegt Afghanistan-Fl\u00fcchtlinge weiter nach Frankfurt<\/p>\n<p> Nach den ersten Evakuierungen aus Kabul \u00fcbernimmt die Lufthansa den weiteren Transport der Menschen nach Deutschland. Bereits in der Nacht zum Mittwoch werde eine erste Maschine aus dem usbekischen Taschkent in Frankfurt erwartet, sagte ein Lufthansa-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Lufthansa werde in Absprache mit der Bundesregierung auch Evakuierungsfl\u00fcge aus Doha in Katar anbieten. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage sei eine noch unbekannte Zahl von Fl\u00fcgen geplant.<br \/>\n 15.52 Uhr:\u00a0Bush mahnt rasche Evakuierungen in Afghanistan an<\/p>\n<p> Der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident George W. Bush hat sich ersch\u00fcttert von der Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan gezeigt und\u00a0angemahnt, bedrohte Afghanen rasch au\u00dfer Landes zu bringen. Er und seine Ehefrau Laura h\u00e4tten die &#8222;tragischen Ereignisse&#8220; in Afghanistan mit &#8222;gro\u00dfer Trauer&#8220; verfolgt, erkl\u00e4rte Bush, der nach den Terroranschl\u00e4gen vom 11. September 2001 den US-Einmarsch in Afghanistan angeordnet hatte. Die am meisten bedrohten Afghanen seien jetzt jene, &#8222;die beim Fortschritt in ihrem Land an vorderster Front standen&#8220;, erkl\u00e4rte Bush. Die USA h\u00e4tten die &#8222;Verpflichtung&#8220;, die betroffenen Afghanen jetzt &#8222;ohne b\u00fcrokratische Verz\u00f6gerungen&#8220; aus dem Land zu bringen.                <\/p>\n<p> 15.40 Uhr:\u00a0Stoltenberg: Nato muss Lehren aus Ereignissen in Afghanistan ziehen<\/p>\n<p> Die Nato wird nach Angaben von Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg Lehren aus den j\u00fcngsten Ereignissen in Afghanistan ziehen m\u00fcssen. Die Frage sei, warum die afghanischen Streitkr\u00e4fte, die man \u00fcber so viele Jahre hinweg ausgebildet, ausger\u00fcstet und unterst\u00fctzt habe, nicht in der Lage gewesen seien, den Taliban st\u00e4rker Widerstand zu leisten, sagte er bei einer Pressekonferenz in Br\u00fcssel. Man sei sich bei der Abzugsentscheidung bewusst gewesen, dass es das Risiko einer Macht\u00fcbernahme durch die Taliban gebe. Die Geschwindigkeit sei aber eine \u00dcberraschung gewesen. &#8222;Es m\u00fcssen Lehren gezogen werden&#8220;, sagte Stoltenberg.                <\/p>\n<p> 15.38 Uhr:\u00a0Merkel setzt bei Fluchtbewegung aus Afghanistan auf Nachbarl\u00e4nder<\/p>\n<p> Nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban setzt Kanzlerin Angela Merkel im Fall einer gr\u00f6\u00dferen Fluchtbewegung zun\u00e4chst einmal auf eine Unterbringung in den Nachbarstaaten Afghanistans. &#8222;Bevor man \u00fcber Kontingente spricht, muss man erst mal \u00fcber sichere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in der Nachbarschaft von Afghanistan reden&#8220;, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Dies werde sie noch am selben Tag mit UN-Fl\u00fcchtlingskommissar Filippo Grandi besprechen. &#8222;Dann kann man in einem zweiten Schritt dar\u00fcber nachdenken, ob besonders betroffene Personen kontrolliert und auch unterst\u00fctzt nach Europa und in die europ\u00e4ischen L\u00e4nder kommen.&#8220;                <\/p>\n<p> 15.31 Uhr:\u00a0Russland fordert von Taliban &#8222;allumfassende Regierung&#8220;<\/p>\n<p> Russland hat die bisherigen Zusicherungen der Taliban nach deren Macht\u00fcbernahme in Afghanistan als ein &#8222;positives Signal&#8220; gewertet. Russland sehe &#8222;hoffnungsvolle Signale von Seiten der Taliban&#8220;, dass sie bereit seien, andere politische Kr\u00e4fte an einer Regierung zu beteiligen, sagte Au\u00dfenminister Sergej Lawrow in Kaliningrad. Er forderte eine &#8222;allumfassende Regierung&#8220; in Kabul: Moskau unterst\u00fctze die Einleitung eines &#8222;nationalen Dialogs&#8220; &#8222;unter Beteiligung aller politischen, ethnischen und religi\u00f6sen Kr\u00e4fte&#8220;.                <\/p>\n<p> 15.26\u00a0Uhr: Maas: Bundeswehr fliegt mehr als 120 Menschen aus Kabul aus<\/p>\n<p> Mehr als 120 Menschen sind am Dienstagnachmittag mit einem Transportflugzeug der Bundeswehr aus Kabul ausgeflogen worden. &#8222;Die Luftbr\u00fccke ist angelaufen und wird intensiv fortgesetzt, sofern die Sicherheitslage das irgendwie zul\u00e4sst&#8220;, teilte Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) dazu weiter auf Twitter mit. An Bord der Maschine seien sowohl deutsche wie auch afghanische Staatsb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrger und Menschen aus anderen L\u00e4ndern.<br \/>\n 15.17 Uhr:\u00a0Merkel: Deutschland will m\u00f6glichst viele Menschen aus Kabul retten<\/p>\n<p> Trotz der schwierigen Lage am Flughafen in Kabul will die Bundesregierung noch m\u00f6glichst viele besonders gef\u00e4hrdete Menschen aus Afghanistan retten. &#8222;Deutschland m\u00f6chte noch sehr vielen Menschen helfen, die uns geholfen haben&#8220;, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Treffen mit der estnischen Ministerpr\u00e4sidentin Kaja Kallas in Berlin. &#8222;F\u00fcr uns ist es ganz wichtig, alles zu tun, um noch m\u00f6glichst viele Menschen au\u00dfer Landes zu bringen.&#8220;\u00a0                <\/p>\n<p> Die Landung einer zweiten Bundeswehrmaschine zur Evakuierung von deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, afghanischen Ortskr\u00e4ften und anderen Menschen am Dienstag in Kabul bezeichnete Merkel als &#8222;gute Nachricht&#8220;.<br \/>\n 15.13 Uhr:\u00a0Baerbock wirft Bundesregierung in Afghanistan-Krise Versagen vor<\/p>\n<p> Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wirft der Bundesregierung in der Afghanistan-Krise Versagen vor. Es sei &#8222;wirklich fatal, dass die Bundesregierung in den letzten Wochen komplett die Augen vor dieser Notsituation verschlossen hat&#8220;, sagte Baerbock im Radio-Interview der Sendergruppe Oberfranken. Es habe in den vergangenen Wochen immer wieder Berichte \u00fcber die Lage in Afghanistan gegeben, auch die Botschaft habe gewarnt, Menschen in Sicherheit zu bringen. &#8222;Da kann man sich als Bundesregierung jetzt nicht hinstellen und sagen: Wir haben das nicht gesehen&#8220;, sagte die Gr\u00fcnen-Chefin.<br \/>\n 15.06 Uhr:\u00a0Vereinte Nationen fordern Verzicht auf Abschiebungen von Afghanen<\/p>\n<p> Die UNO haben angesichts der Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Islam einen allgemeinen Verzicht auf die Abschiebung von Afghanen in ihr Heimatland gefordert. Diese Forderung gelte auch f\u00fcr Asylbewerber, deren Antr\u00e4ge abgewiesen wurden, stellte das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk UNHCR klar. Angesichts der &#8222;raschen Verschlechterung&#8220; der Sicherheits- und Menschenrechtslage in gro\u00dfen Teilen Afghanistans m\u00fcssten die R\u00fcckf\u00fchrungen auch f\u00fcr solche Menschen ausgesetzt werden, die sich zuvor nicht auf &#8222;internationalen Schutz&#8220; verlassen h\u00e4tten, sagte UNHCR-Sprecherin Shabia Mantoo in Genf.\u00a0                <\/p>\n<p> 14.55 Uhr:\u00a0Zweite Bundeswehrmaschine f\u00fcr Evakuierung hat Kabul wieder verlassen<\/p>\n<p> Die zweite Bundeswehrmaschine f\u00fcr die Evakuierungsaktion in Afghanistan ist auf dem Flughafen in Kabul gelandet. Das sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)\u00a0in Berlin. Nach Informationen aus Milit\u00e4rkreisen startete die Maschine kurze Zeit sp\u00e4ter und machte sich auf den\u00a0Weg nach Taschkent in Usbekistan.\u00a0                <\/p>\n<p> Der Transportflieger vom Typ A400M war zuvor f\u00fcnf Stunden lang \u00fcber dem Flughafen Kabul gekreist, der wegen chaotischer Zust\u00e4nde auf dem Rollfeld gesperrt war. Das Benzin h\u00e4tte nicht mehr lange gereicht. Die Bundesregierung will die Evakuierungsaktion nun mit Hochdruck fortsetzen. Die beiden A400M sollen zwischen Kabul und Taschkent pendeln.                <\/p>\n<p> 14.34 Uhr:\u00a0M\u00fcller fordert Bundeskoordination bei Aufnahme von Afghanistan-Fl\u00fcchtlingen<\/p>\n<p> Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) hat nach der Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan das Fehlen einer bundesweiten Koordinierung zur Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen aus dem Land\u00a0bem\u00e4ngelt. Er nehme &#8222;mit Erstaunen zur Kenntnis&#8220;, dass es offenbar noch keine Initiative auf Bundesebene gebe, bundesweit zu einer entsprechenden Koordination zu kommen, sagte M\u00fcller nach der Sitzung des Berliner Senats. Es gehe unter anderem um Unterbringungsm\u00f6glichkeiten, Fragen der Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote. All das sei im Vorfeld zu organisieren.                <\/p>\n<p> 14.25 Uhr:\u00a0Bartsch legt Merkel Entlassung von Maas und Kramp-Karrenbauer nahe<\/p>\n<p> Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahegelegt, sich von Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu trennen. &#8222;In fr\u00fcheren Zeiten wurden Kabinette umgebildet und Ministerinnen und Minister bei Verfehlungen entlassen&#8220;, sagte der Linke-Spitzenkandidat f\u00fcr die Bundestagswahl der &#8222;Rheinischen Post&#8220;.                <\/p>\n<p> In Merkels Regierungszeit habe sich aber eine &#8222;Unkultur der politischen Verantwortungslosigkeit eingeschlichen&#8220;, die dem Ansehen der Politik insgesamt schade. &#8222;Dass zigtausende Menschen in Afghanistan, auch aufgrund der Beh\u00e4bigkeit der Bundesregierung, um ihr Leben bangen, und der Au\u00dfenminister und die Verteidigungsministerin offenbar gelassen im Amt weitermachen, ist Ausdruck dieser verantwortungslosen Praxis&#8220;, urteilte Bartsch.                <\/p>\n<p> 13.29 Uhr: Zweite Bundeswehr-Maschine in Kabul gelandet<\/p>\n<p> Mit der Landung eines zweiten Transportflugzeugs auf dem Flughafen von Kabul hat die Bundeswehr\u00a0ihre Evakuierungsmission in Afghanistan fortgesetzt. &#8222;Wir nehmen alles mit, was vom Platz her in unsere Flugzeuge passt&#8220;, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in Berlin. Dies betreffe deutsche Staatsb\u00fcrger, gef\u00e4hrdete Afghanen und Staatsb\u00fcrger verb\u00fcndeter Nationen.<br \/>\n 13.00 Uhr:\u00a0UNHCR fordert offene Grenzen f\u00fcr afghanische Fl\u00fcchtlinge<\/p>\n<p> Das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) hat alle L\u00e4nder aufgefordert, Fl\u00fcchtende aus Afghanistan hereinzulassen und niemanden mehr dorthin abzuschieben. UNCHR-Sprecherin Shabia Mantoo begr\u00fcndete dies am Dienstag in Genf mit der sich verschlechternden Sicherheitslage, der Menschenrechtssituation und der humanit\u00e4ren Krise in Afghanistan, wo die militant-islamistischen Taliban faktisch die Macht \u00fcbernommen haben. &#8222;Staaten haben die rechtliche und moralische Verantwortung, den aus Afghanistan Fliehenden Schutz zu gew\u00e4hren und Fl\u00fcchtende nicht zwangsweise zur\u00fcckzuschicken&#8220;, sagte sie.                <\/p>\n<p> Das Nachbarland Usbekistan gab\u00a0bekannt, dass es Fluchtbewegungen verhindern wolle. Auch Griechenland k\u00fcndigte an, einen m\u00f6glichen Zustrom stoppen zu wollen.<br \/>\n 12.56 Uhr:\u00a0Vizekanzler \u2013 Afghanistan muss f\u00fcr Regierung Priorit\u00e4t haben<\/p>\n<p> Die Evakuierung aus Afghanistan muss nach Ansicht von SPD-Vizekanzler Olaf Scholz f\u00fcr die Bundesregierung derzeit die wichtigste Aufgabe sein. &#8222;Das, was wir jetzt machen m\u00fcssen, ist, unsere Aufgabe erledigen. Und die ist sehr, sehr schwer und sehr, sehr ernst&#8220;, sagte der SPD-Kanzlerkandidat bei einem Wahlkampftermin in\u00a0Senftenberg auf die Frage, ob er weiter hinter Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) stehe. &#8222;Das ist auch meiner Sicht ganz, ganz wichtig und hat auch Priorit\u00e4t vor allem anderen&#8220;, sagte Scholz.\u00a0<br \/>\n 12.12 Uhr:\u00a0Bundesregierung setzt Entwicklungshilfe f\u00fcr Afghanistan aus<\/p>\n<p> Nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan hat die Bundesregierung die staatliche Entwicklungshilfe f\u00fcr das Land ausgesetzt. Das sagte Entwicklungsminister Gerd M\u00fcller\u00a0der Deutschen Presse-Agentur und der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Alle deutschen und internationalen Mitarbeiter der f\u00fcr die staatliche Entwicklungshilfe zust\u00e4ndigen Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) h\u00e4tten sicher das Land verlassen.                <\/p>\n<p> &#8222;Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ortskr\u00e4fte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und mit uns kooperierender Hilfsorganisationen, die dies wollen, sicher aus Afghanistan zu bringen&#8220;, erg\u00e4nzte M\u00fcller. Afghanistan war bisher die Nummer eins unter den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern deutscher Entwicklungshilfe. F\u00fcr dieses Jahr waren 250 Millionen Euro veranschlagt. Davon ist aber noch kein Euro ausgezahlt worden. Daneben flossen bisher Gelder aus anderen Ressorts an Afghanistan, zum Beispiel f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe oder Polizeiausbildung. Insgesamt hatte Deutschland f\u00fcr dieses Jahr 430 Millionen Euro zugesagt.<br \/>\n 11.37 Uhr:\u00a0Steinmeier: Deutschland tr\u00e4gt Mitverantwortung f\u00fcr &#8222;Trag\u00f6die&#8220;<\/p>\n<p> Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat Deutschland Mitverantwortung f\u00fcr die dramatische Lage in Afghanistan unterstrichen. &#8222;Wir erleben in diesen Tagen eine menschliche Trag\u00f6die, f\u00fcr die wir Mitverantwortung tragen, und eine politische Z\u00e4sur, die uns ersch\u00fcttert und die Welt ver\u00e4ndern wird&#8220;, sagte Steinmeier am Dienstag in Berlin. &#8222;Die Bilder der Verzweiflung am Flughafen Kabul sind besch\u00e4mend f\u00fcr den politischen Westen.&#8220;                <\/p>\n<p> Am Flughafen der afghanischen Hauptstadt halten sich zahlreiche Menschen auf, die aus Angst vor den seit dem Wochenende herrschenden radikalislamischen Taliban dringend das Land verlassen wollen. Immer wieder gibt es Bilder von Menschen, die sich an Fluggastbr\u00fccken oder sogar an die Milit\u00e4rmaschinen klammern in der Hoffnung, irgendwie mitfliegen zu k\u00f6nnen.                <\/p>\n<p> &#8222;Die dramatischen Bilder aus Kabul und die Ereignisse in Afghanistan lassen niemanden unber\u00fchrt&#8220;, sagte Steinmeier. &#8222;Ich bin mir sicher: B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im ganzen Land denken in diesen Stunden an Afghanistan und an das afghanische Volk.&#8220;<br \/>\n 11.26 Uhr:\u00a0T\u00fcrkei begr\u00fc\u00dft &#8222;positive Botschaften&#8220; der Taliban<\/p>\n<p> Nach der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan hat die T\u00fcrkei die &#8222;positiven Botschaften&#8220; der Islamisten an die internationale Gemeinschaft begr\u00fc\u00dft. Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Mevl\u00fct Cavusoglu hob am Dienstag bei einer TV-Ansprache die &#8222;positiven Botschaften, die die Taliban an Ausl\u00e4nder, diplomatische Vertretungen und ihre eigene Bev\u00f6lkerung richten&#8220;, hervor. Er hoffe, denselben Ansatz bei den Handlungen der Taliban feststellen zu k\u00f6nnen, sagte Cavusoglu.                <\/p>\n<p> Die T\u00fcrkei war in den vergangenen Monaten immer wieder zu Gespr\u00e4chen mit den Taliban-F\u00fchrern zusammengekommen. Dabei ging es unter anderem um das Angebot Ankaras, den Flughafen von Kabul nach dem Abzug der US-Truppen zu sch\u00fctzen.<br \/>\n 11.22 Uhr:\u00a0Frankreich fliegt 45 Menschen aus\u00a0aus<\/p>\n<p> Nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban in Afghanistan hat Frankreich 45 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Ein Airbus unter anderem mit Franzosen und afghanischen Ortskr\u00e4ften werde am Dienstagnachmittag auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle erwartet, teilte das franz\u00f6sische Verteidigungsministerium mit. Sie waren zuvor auf der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rbasis Al Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten zwischengelandet.                <\/p>\n<p> Verteidigungsministerin Florence Parly sagte dem Radiosender RTL, &#8222;nach einer sehr chaotischen Lage&#8220; am Flughafen Kabul habe die franz\u00f6sische Milit\u00e4r-Transportmaschine in der Nacht Richtung Golfregion starten k\u00f6nnen. Franz\u00f6sische Eliteeinheiten h\u00e4tten den Abflug gesichert. \u00dcber die Luftbr\u00fccke sollen nach ihren Worten in den kommenden Tagen noch weitere Menschen ausgeflogen werden.\u00a0Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte am Montagabend in einer Fernsehansprache angek\u00fcndigt, Dutzende Franzosen sowie afghanische Helfer w\u00fcrden ausgeflogen.                <\/p>\n<p> 11.08 Uhr:\u00a0Taliban-Vize: Kein K\u00e4mpfer darf H\u00e4user in Kabul betreten<\/p>\n<p> Der Vizechef der militant-islamistischen Taliban hat seine K\u00e4mpfer angewiesen, keine Privath\u00e4user in der afghanischen Hauptstadt Kabul zu betreten. Unter keinen Umst\u00e4nden sollte irgendjemand in die H\u00e4user von Menschen gehen oder ihre Fahrzeuge mitnehmen, hie\u00df es in einer vom lokalen TV-Sender ToloNews ver\u00f6ffentlichten Audionachricht, die dem Taliban-Vizechef Mullah Jakub zugeschrieben wurde. Sollte dies ein Beamter oder eine Einzelperson tun, sei das ein &#8222;Verrat am System&#8220; und man ziehe sie zur Rechenschaft.                <\/p>\n<p> Hintergrund der Botschaft ist offensichtlich, dass sich seit der faktischen Macht\u00fcbernahme der Taliban in Kabul Berichte mehrten, dass Taliban-K\u00e4mpfer sich Zutritt zu Wohnh\u00e4usern verschafften und Autos mitnahmen. Gleichzeitig sagten mehrere Bewohner Kabuls auch, dass einfache Kriminelle die Ankunft der Taliban ausnutzten und wohl vorgaben, Taliban zu sein.<br \/>\n 10.48 Uhr:\u00a0Usbekistan will Fluchtbewegung aus Afghanistan verhindern<\/p>\n<p> Nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der Taliban in Afghanistan will das Nachbarland Usbekistan Fluchtbewegungen in das eigene Staatsgebiet verhindern. Jeder Versuch, die Grenze zu verletzen, werde gem\u00e4\u00df usbekischem Recht strikt unterbunden, teilte das Au\u00dfenministerium am Dienstag in der Hauptstadt Taschkent mit. Die Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien stehe in Fragen des Grenzschutzes und zur Lage an der Grenze eng in Kontakt mit den militant-islamistischen Taliban.                <\/p>\n<p> Am vergangenen Wochenende hatten nach usbekischen Angaben 22 Milit\u00e4rflugzeuge und 24 Hubschrauber mit zusammen 585 afghanischen Soldaten das Land erreicht. 84 afghanische Soldaten waren au\u00dferdem auf dem Landweg in die Ex-Sowjetrepublik geflohen. Dar\u00fcber hinaus hatten 158 Zivilisten laut Staatsanwaltschaft illegal die Grenze \u00fcberquert. Ein afghanisches Milit\u00e4rflugzeug wurde abgeschossen.<br \/>\n 10.22 Uhr:\u00a0Hilfsorganisationen fordern unb\u00fcrokratische Aufnahme<\/p>\n<p> Angesichts der Macht\u00fcbernahme der Taliban in Afghanistan haben die Hilfsorganisation Brot f\u00fcr die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe eine unb\u00fcrokratische Aufnahme von besonders gef\u00e4hrdeten Menschen gefordert. Viele Afghanen, die sich in den vergangenen Jahren &#8222;f\u00fcr den Aufbau von Demokratie, Menschenrechten und einer kritischen Zivilgesellschaft stark gemacht haben&#8220;, seien &#8222;in akuter Lebensgefahr&#8220;, erkl\u00e4rte die Pr\u00e4sidentin von Brot f\u00fcr die Welt, Dagmar Pruin, am Dienstag.\u00a0                <\/p>\n<p> Sie forderte &#8222;gro\u00dfz\u00fcgige Schutzkontingente und die sofortige Evakuierung dieser besonders gef\u00e4hrdeten Personengruppen&#8220;. Schon vor der Macht\u00fcbernahme durch die Islamisten seien die Lebensumst\u00e4nde vieler Menschen in Afghanistan verzweifelt gewesen. Elf Millionen Menschen litten demnach unter Hunger, mindestens 390.000 Menschen wurden seit Jahresbeginn vertrieben.                <\/p>\n<p> Chaos in Afghanistan<br \/>\n Als Kabul in die H\u00e4nde der Taliban fiel \u2013 die Machtergreifung in Bildern<\/p>\n<p> Zur\u00fcck<br \/>\n Weiter<\/p>\n<p> Die Macht\u00fcbernahme<\/p>\n<p> Taliban-K\u00e4mpfer sitzen in einem Raum des Pr\u00e4sidentenpalastes. Nur wenige Stunden nach der Flucht des afghanischen Pr\u00e4sidenten Ghani haben K\u00e4mpfer der militant-islamistischen Taliban den Pr\u00e4sidentenpalast in der Hauptstadt Kabul eingenommen.<br \/>\n Mehr<\/p>\n<p> 10.05 Uhr:\u00a0D\u00e4nemark stockt Entwicklungshilfe f\u00fcr Afghanistan auf<\/p>\n<p> D\u00e4nemark spendet dem Internationalen Roten Kreuz und UN-Organisationen 100 Millionen d\u00e4nische Kronen (13,4 Mio Euro), um die humanit\u00e4re Krise in Afghanistan zu lindern. Entwicklungshilfeminister Flemming M\u00f8ller Mortensen sagte der d\u00e4nischen Nachrichtenagentur Ritzau am Dienstag: &#8222;In Afghanistan herrscht seit langem Not, und die Hilfe geht an die Menschen, nicht an Regime oder politische F\u00fchrer.&#8220;                <\/p>\n<p> Das Geld soll dem Plan zufolge zwischen dem Humanit\u00e4ren Fonds der Vereinten Nationen und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) aufgeteilt werden. Sie erhalten jeweils 35 Millionen Kronen. Die restlichen 30 Millionen Kronen gehen an das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk UNHCR.<br \/>\n 8.27 Uhr: Baerbock \u00fcbt wegen\u00a0Afghanistan-Debakels scharfe Kritik an Maas<\/p>\n<p> Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat wegen der sp\u00e4ten und chaotischen Evakuierungsaktion aus\u00a0Afghanistan\u00a0Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) scharf kritisiert. Die dramatische Zuspitzung der Lage sei &#8222;mit Ansage gekommen&#8220;, sagte Baerbock bei &#8222;RTL Direkt&#8220;. Sie verwies darauf, dass die deutsche Botschaft in Kabul fr\u00fchzeitig vor den Gefahren durch den Vormarsch der Taliban gewarnt und rasches Handeln angemahnt hatte. &#8222;Wie kann es sein, dass der Au\u00dfenminister nicht auf die Warnungen seiner eigenen Diplomaten h\u00f6rt?&#8220;, fragte daher Baerbock.                <\/p>\n<p> 8.01 Uhr: Nato-Offizieller: Fl\u00fcge landen am Flughafen Kabul<\/p>\n<p> Die Start- und Landebahn des Flughafens Kabul in Afghanistan ist nach Angaben eines Nato-Vertreters wieder ge\u00f6ffnet. Der zivile Repr\u00e4sentant der Nato in Afghanistan, Stefano Pontecorvo, schrieb auf Twitter, er sehe Flugzeuge landen und abheben. Zuletzt war der Flugverkehr eingestellt, da sich Menschentrauben auf dem Flugfeld aufhielten. Viele Afghanen versuchen, nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban das Land zu verlassen. Der US-Sender CNN berichtete, Taliban-K\u00e4mpfer h\u00e4tten in Humvees vor dem Flughafen Stellung bezogen und w\u00fcrden versuchen, die Menschenmassen rund um den Flughafen zu kontrollieren.                <\/p>\n<p> 7.46 Uhr: Taliban verk\u00fcnden Generalamnestie f\u00fcr afghanische Regierungsmitarbeiter<\/p>\n<p> Die radikalislamischen Taliban haben eine Generalamnestie f\u00fcr alle afghanischen Regierungsmitarbeiter verk\u00fcndet. Die Islamisten forderten die Beamten auf, zu ihrem Arbeitsplatz zur\u00fcckzukehren. &#8222;Sie sollten mit vollem Vertrauen in Ihren Alltag zur\u00fcckkehren&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Islamisten, die am Sonntag wieder Macht in Afghanistan an sich gerissen hatten.<br \/>\n 7.32 Uhr: Nur sieben Menschen mit erster Bundeswehr-Maschine\u00a0aus Kabul ausgeflogen<\/p>\n<p> Die Bundeswehr hat mit ihrem ersten Evakuierungsflug nur sieben Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul ausfliegen k\u00f6nnen. &#8222;Wir k\u00f6nnen best\u00e4tigen, dass in der Nacht mit einem Flug aus Kabul sieben Personen evakuiert wurden&#8220;, erkl\u00e4rte das Ausw\u00e4rtige Amt am Dienstag. Nach der Stationierung von Bundeswehrsoldaten auf dem Flughafen sollen mit weiteren Fl\u00fcgen im Laufe des Tages gr\u00f6\u00dfere Gruppen aus Kabul in Sicherheit gebracht werden.                <\/p>\n<p> &#8222;Wir haben eine sehr un\u00fcbersichtliche, gef\u00e4hrliche, komplexe Situation am Flughafen, vor allem durch die Menschenmengen&#8220;, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)\u00a0im ARD-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. &#8222;Wir haben es gestern geschafft, in einer wirklich halsbrecherischen Landung unsere Maschine zu Boden zu bringen&#8220;, f\u00fcgte die Ministerin hinzu. Es sei in erster Linie darum gegangen, Soldaten zur Absicherung der Evakuierungsfl\u00fcge nach Kabul zu bringen.\u00a0                <\/p>\n<p> &#8222;Wir hatten nur ganz wenig Zeit und deswegen haben wir nur die mitgenommen, die jetzt wirklich auch vor Ort waren. Und die konnten gestern wegen der chaotischen Situation noch nicht in einer gr\u00f6\u00dferen Zahl am Flughafen sein&#8220;, sagte Kramp-Karrenbauer.\u00a0Eine zweite Transportmaschine warte derzeit auf die Freigabe der USA, um Richtung Kabul zu starten und weitere Menschen in Sicherheit zu bringen, f\u00fcgte die Ministerin hinzu. Zur Absicherung der Fl\u00fcge seien insgesamt bis 600 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr vorgesehen.\u00a0<br \/>\n 6.34 Uhr: China kritisiert USA wegen Afghanistan-Abzug<\/p>\n<p> US-Au\u00dfenminister Antony Blinken und sein chinesischer Kollege Wang Yi haben \u00fcber die Lage in Afghanistan gesprochen. Nach Angaben des Au\u00dfenministeriums in Peking kritisierte Wang Yi das Vorgehen der USA und den &#8222;\u00fcberhasteten&#8220; R\u00fcckzug der US-Streitkr\u00e4fte, der negative Folgen habe. Auch zeige\u00a0Afghanistan, dass es schwierig sei, ein ausl\u00e4ndisches Modell in einem Land mit anderer Geschichte und Kultur anzuwenden. &#8222;Probleme mit Gewalt und milit\u00e4rischen Mitteln zu l\u00f6sen, f\u00fchrt nur zu neuen Problemen&#8220;, wurde Wang Yi auch zitiert. China sei bereit, einen Dialog mit den USA zu f\u00fchren, um einen reibungslosen \u00dcbergang in\u00a0Afghanistan\u00a0zu f\u00f6rdern und einen neuen B\u00fcrgerkrieg und eine humanit\u00e4re Katastrophe zu verhindern.<br \/>\n 5.26 Uhr: UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Gewalt in\u00a0Afghanistan<\/p>\n<p> Der UN-Sicherheitsrat hat nach der Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in\u00a0Afghanistan\u00a0zu einem sofortigen Ende der Gewalt aufgerufen. Zugleich sollten Verhandlungen \u00fcber die Bildung einer neuen, gemeinschaftlichen und repr\u00e4sentativen Regierung beginnen, der auch Frauen gleichberechtigt angeh\u00f6ren, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung. Weder die Taliban noch andere Gruppen sollten afghanischen Boden nutzen, um andere L\u00e4nder zu bedrohen oder anzugreifen. Afghanistans UN-Botschafter Ghulam Isaczai hatte w\u00e4hrend der Sitzung dazu aufgerufen, einen humanit\u00e4ren Korridor f\u00fcr die Evakuierung derjenigen zu schaffen, die Ziel von Angriffen und Vergeltung der Taliban werden k\u00f6nnten.<br \/>\n 5.02 Uhr: Prinz Harry wendet sich an\u00a0Afghanistan-Veteranen<\/p>\n<p> Prinz Harry, der in der britischen Armee diente und zweimal in\u00a0Afghanistan\u00a0im Einsatz war, hat sich nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der Taliban an Veteranen gewandt. In einer Botschaft, die von der &#8222;Invictus Games Foundation&#8220; ver\u00f6ffentlicht wurde, rief er die Invictus-Gemeinschaft und Milit\u00e4rangeh\u00f6rige dazu auf, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig zu unterst\u00fctzen. Bei den von Harry ins Leben gerufenen &#8222;Invictus Games&#8220; treten kriegsversehrte Soldaten in paralympischen Wettbewerben an. Die Erkl\u00e4rung verweist darauf, dass viele Teilnehmer bei den Spielen in\u00a0Afghanistan\u00a0gedient h\u00e4tten und auch ein &#8222;Team\u00a0Afghanistan&#8220; bei den Wettbewerben mitgewirkt habe.<br \/>\n 5.01 Uhr: Viele afghanische Fl\u00fcchtlinge erwartet<\/p>\n<p> Nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der Taliban in\u00a0Afghanistan\u00a0rechnen deutsche Politiker damit, dass Hunderttausende Menschen aus dem Land fl\u00fcchten. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprach bei einer Unterrichtung der Fraktionschefs im Bundestag von 300.000 bis f\u00fcnf Millionen weiteren Afghanen, die die Flucht ergreifen k\u00f6nnten. Einen Zeitraum nannte er nicht.<br \/>\n 4.49 Uhr: Entwicklungsministerium will noch tausend afghanische Ortskr\u00e4fte ausfliegen<\/p>\n<p> Das Bundesentwicklungsministerium will noch rund tausend afghanische Helfer von Entwicklungsprojekten aus Kabul ausfliegen. Entwicklungsminister Gerd M\u00fcller (CSU) sagte der &#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;, 13 deutsche und internationale Mitarbeiter der Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit seien bereits ausgeflogen worden. Es m\u00fcssten aber noch rund tausend afghanische Ortskr\u00e4fte, die in laufenden Projekten arbeiteten, sowie deren Familien gerettet werden. Der Minister forderte, auch fr\u00fchere Mitarbeiter zu ber\u00fccksichtigen.                                <\/p>\n<p> Nachrichten von Montag, 16. August:<br \/>\n 23.36 Uhr:\u00a0Bundeswehrmaschine aus Kabul wieder gestartet \u2013 Soldaten abgesetzt<\/p>\n<p> Das erste Milit\u00e4rflugzeug der Bundeswehr f\u00fcr den Evakuierungseinsatz in Afghanistan ist nach stundenlanger Verz\u00f6gerung unter schwierigen Bedingungen auf dem Flughafen Kabul kurz gelandet. Der A400M setzte in Kabul die zur Sicherung der Evakuierungsaktion vorgesehenen Fallschirmj\u00e4ger ab und startete dann wieder in Richtung der usbekischen Hauptstadt Taschkent, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Es war zun\u00e4chst unklar, ob auf dem R\u00fcckflug bereits Schutzpersonen an Bord waren.                <\/p>\n<p> Die Maschine vom Typ A400M war zuvor f\u00fcnf Stunden lang \u00fcber dem Flughafen gekreist, der wegen chaotischer Zust\u00e4nde auf dem Rollfeld vor\u00fcbergehend gesperrt war. Das Benzin h\u00e4tte nicht mehr lange gereicht, hie\u00df es. Zuvor hatte bereits eine andere Transportmaschine der Bundeswehr den Anflug auf Kabul abbrechen und zum Nachtanken nach Taschkent fliegen m\u00fcssen.                <\/p>\n<p> Die beiden Flugzeuge sollen deutsche Staatsb\u00fcrger und afghanische Ortskr\u00e4fte, die fr\u00fcher f\u00fcr die Bundeswehr oder Bundesministerien gearbeitet haben oder noch arbeiten, zun\u00e4chst nach Usbekistan bringen. Von dem dortigen Drehkreuz soll es dann mit Chartermaschinen weiter nach Deutschland gehen.<br \/>\n 22.58 Uhr:\u00a0US-General: Flughafen von Kabul wieder f\u00fcr Flugbetrieb ge\u00f6ffnet<\/p>\n<p> Der Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul hat nach mehrst\u00fcndiger Schlie\u00dfung wieder den Betrieb aufgenommen. Das sagte US-General Hank Taylor\u00a0im US-Verteidigungsministerium. Der Flugverkehr war zuvor vor\u00fcbergehend ausgesetzt worden, weil nach dem Einmarsch der radikalislamischen Taliban in Kabul tausende Afghanen das Flugfeld gest\u00fcrmt hatten.<br \/>\n 22.45 Uhr:\u00a0Erste Bundeswehrmaschine in Kabul gelandet<\/p>\n<p> Das erste Milit\u00e4rflugzeug der Bundeswehr f\u00fcr den Evakuierungseinsatz in Afghanistan ist nach stundenlanger Verz\u00f6gerung unter schwierigen Bedingungen auf dem Flughafen Kabul gelandet. Die Maschine vom Typ A400M war zuvor f\u00fcnf Stunden lang \u00fcber dem Flughafen gekreist, der wegen chaotischer Zust\u00e4nde auf dem Rollfeld vor\u00fcbergehend gesperrt war, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Milit\u00e4rkreisen erfuhr. Das Benzin h\u00e4tte nicht mehr lange gereicht. Zuvor hatte bereits eine andere Transportmaschine der Bundeswehr den Anflug auf Kabul abbrechen und zum Nachtanken ins usbekische Taschkent fliegen m\u00fcssen.                <\/p>\n<p> Die beiden Flugzeuge sollen deutsche Staatsb\u00fcrger und afghanische Ortskr\u00e4fte, die fr\u00fcher f\u00fcr die Bundeswehr oder Bundesministerien gearbeitet haben oder noch arbeiten, zun\u00e4chst nach Taschkent ausfliegen. Von dem dortigen Drehkreuz soll es dann mit einer Chartermaschine weiter nach Deutschland gehen. Die beiden Maschinen waren am Morgen vom nieders\u00e4chsischen Wunstorf Richtung Kabul gestartet und in Baku in Aserbaidschan zwischengelandet.<br \/>\n 22.39 Uhr:\u00a0Biden erhebt Vorw\u00fcrfe gegen entmachtete F\u00fchrung Afghanistans<\/p>\n<p> US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat nach dem Siegeszug der Taliban in Afghanistan schwere Vorw\u00fcrfe gegen die entmachtete politische F\u00fchrung und die Streitkr\u00e4fte Afghanistans erhoben. &#8222;Die politischen Anf\u00fchrer Afghanistans haben aufgegeben und sind aus dem Land geflohen&#8220;, sagte Biden. &#8222;Das afghanische Milit\u00e4r ist zusammengebrochen, manchmal ohne zu versuchen zu k\u00e4mpfen.&#8220; Die j\u00fcngsten Ereignisse h\u00e4tten bekr\u00e4ftigt, dass der US-Truppenabzug aus Afghanistan die richtige Entscheidung gewesen sei. &#8222;Amerikanische Truppen k\u00f6nnen und sollten nicht in einem Krieg k\u00e4mpfen und in einem Krieg sterben, den die afghanischen Streitkr\u00e4fte nicht bereit sind, f\u00fcr sich selbst zu f\u00fchren.&#8220;                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. Diese Anbieter<br \/>\n setzen m\u00f6glicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.<br \/>\n Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.<\/p>\n<p> 22.25 Uhr:\u00a0Biden droht Taliban bei Angriffen mit starker milit\u00e4rischer Reaktion<\/p>\n<p> US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat den Taliban f\u00fcr den Fall eines Angriffs auf US-Kr\u00e4fte mit &#8222;einer raschen und starken&#8220; milit\u00e4rischen Reaktion gedroht. Das gelte f\u00fcr jede Handlung der Taliban in Afghanistan, die das US-Personal oder deren Mission gef\u00e4hrden w\u00fcrde, sagte Biden.<br \/>\n 22.23 Uhr:\u00a0Biden verteidigt Abzug des US-Milit\u00e4rs aus Afghanistan<\/p>\n<p> Trotz der raschen Macht\u00fcbernahme durch die Taliban hat US-Pr\u00e4sident Joe Biden den von ihm angeordneten Abzug des US-Milit\u00e4rs aus Afghanistan verteidigt. Er stehe felsenfest zu seiner Entscheidung, sagte Biden\u00a0im Wei\u00dfen Haus. Es h\u00e4tte auch keinen Unterschied gemacht, wenn die US-Truppen noch etwas l\u00e4nger in Afghanistan geblieben w\u00e4ren, sagte er. Auch dies h\u00e4tte den mangelnden Kampfwillen der afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen. Er sei gegen &#8222;endlose Milit\u00e4reins\u00e4tze&#8220;, betonte Biden.                <\/p>\n<p> Es war Bidens erste \u00f6ffentliche \u00c4u\u00dferung seit der faktischen Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan und auch der Hauptstadt Kabul. Er betonte zudem, das urspr\u00fcngliche Ziel des US-Einsatzes in Afghanistan, das Ausmerzen der Terrorgruppe Al-Kaida nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September 2001, sei l\u00e4ngst erreicht worden.                <\/p>\n<p> 22.21 Uhr:\u00a0Biden: Die USA k\u00f6nnen Terroristen auch ohne Bodentruppen bek\u00e4mpfen<\/p>\n<p> Die USA k\u00f6nnen islamistische Terrorgruppen wie Al-Kaida nach Ansicht von Pr\u00e4sident Joe Biden auch ohne eine permanente Milit\u00e4rpr\u00e4senz in dem Zielland effektiv bek\u00e4mpfen. Das US-Milit\u00e4r zeige dies in anderen L\u00e4ndern wie zum Beispiel Somalia oder Jemen, sagte Biden im Wei\u00dfen Haus. Falls n\u00f6tig, k\u00f6nne dies k\u00fcnftig auch in Afghanistan so geschehen, sagte er mit Blick auf den bevorstehenden Abzug der US-Truppen. Es war Bidens erste \u00f6ffentliche \u00c4u\u00dferung seit der faktischen Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan.<br \/>\n 22.20 Uhr:\u00a0Luftwaffe ist f\u00fcr Evakuierung auf Flughafen Kabul gelandet<\/p>\n<p> Die Luftwaffe ist unter schwierigen Bedingungen auf dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Ein Transportflugzeug vom Typ A400M setzte zur Evakuierung deutscher Staatsb\u00fcrger auf der zeitweise wegen chaotischer Zust\u00e4nde gesperrten Rollbahn auf, wie die Deutsche Presse-Agentur\u00a0aus Sicherheitskreisen erfuhr.<br \/>\n 21.52 Uhr:\u00a0Pentagon: US-Kommandeur f\u00fcr den Nahen Osten traf Taliban-F\u00fchrung<\/p>\n<p> Der Kommandeur der US-Truppen im Nahen Osten, Kenneth McKenzie, hat sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums im Emirat Katar mit der Taliban-F\u00fchrung getroffen. McKenzie habe bei dem Gespr\u00e4ch klargemacht, dass ein Angriff auf die US-Truppen oder den Einsatz am Flughafen Kabul eine &#8222;schnelle und sehr schlagkr\u00e4ftige Antwort&#8220; des US-Milit\u00e4rs nach sich ziehen w\u00fcrde, sagte der Sprecher des Pentagons, John Kirby. Er habe eine &#8222;sehr klare und eindeutige Warnung&#8220; ausgesprochen, f\u00fcgte Kirby hinzu. Er machte keine genauen Angaben zum Zeitpunkt des Gespr\u00e4chs und zu den Teilnehmern.<br \/>\n 21.45 Uhr:\u00a0Biden h\u00e4lt Fernsehansprache zu Afghanistan<\/p>\n<p> Nach der Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan \u00e4u\u00dfert sich US-Pr\u00e4sident Joe\u00a0Biden \u00f6ffentlich zur Lage in dem Land.\u00a0Biden\u00a0wird im Wei\u00dfen Haus in Washington eine Fernsehansprache halten, wie die Pr\u00e4sidentschaft mitteilte. Der Pr\u00e4sident, der sich seit Tagen nicht pers\u00f6nlich zu Afghanistan ge\u00e4u\u00dfert hatte, reist dazu vorzeitig von seinem Landsitz Camp David in die US-Hauptstadt zur\u00fcck.                <\/p>\n<p> Chaos in Afghanistan<br \/>\n Als Kabul in die H\u00e4nde der Taliban fiel \u2013 die Machtergreifung in Bildern<\/p>\n<p> Zur\u00fcck<br \/>\n Weiter<\/p>\n<p> Die Macht\u00fcbernahme<\/p>\n<p> Taliban-K\u00e4mpfer sitzen in einem Raum des Pr\u00e4sidentenpalastes. Nur wenige Stunden nach der Flucht des afghanischen Pr\u00e4sidenten Ghani haben K\u00e4mpfer der militant-islamistischen Taliban den Pr\u00e4sidentenpalast in der Hauptstadt Kabul eingenommen.<br \/>\n Mehr<\/p>\n<p> 21.45 Uhr:\u00a0Seehofer erwartet bis zu f\u00fcnf Millionen mehr afghanische Fl\u00fcchtlinge<\/p>\n<p> Bundesinnenminister Horst Seehofer rechnet nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban damit, dass 300.000 bis f\u00fcnf Millionen weitere Afghanen die Flucht ergreifen. Das sagte der CSU-Politiker nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einer Unterrichtung der Bundestags-Fraktionschefs. Einen Zeitraum nannte er demnach nicht. Auch der &#8222;Spiegel&#8220;-Journalist Matthias Gebauer berichtete auf Twitter \u00fcber die Aussage Seehofers. In der Vergangenheit haben insbesondere Nachbarl\u00e4nder wie der Iran und Pakistan Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan aufgenommen. Ein weiteres wichtiges Transit- und Zielland ist die T\u00fcrkei.<br \/>\n 21.30 Uhr:\u00a0Pentagon: Derzeit rund 2500 US-Soldaten am Flughafen Kabul<\/p>\n<p> Das US-Milit\u00e4r ist am Flughafen Kabul nach eigenen Angaben inzwischen mit rund 2500 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Im Lauf des Dienstags solle deren Zahl auf mehr als 3000 ansteigen, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby. In einigen Tagen sollten dann rund 6000 US-Soldaten vor Ort sein, sagte er weiter. Sie sollen die Sicherheit des Flughafens gew\u00e4hren und die Evakuierung von Amerikanern und fr\u00fcheren afghanischen Mitarbeitern der US-Streitkr\u00e4fte organisieren.                <\/p>\n<p> In Bezug auf Videos, die zeigten, wie Afghanen versuchten, sich an US-Transportflugzeuge zu klammern, sagte Kirby, diese seien &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnlich&#8220; und &#8222;besorgniserregend&#8220;. Er k\u00f6nne die Echtheit der Videos nicht best\u00e4tigen, aber sie unterstrichen, wie wichtig es sei, auf dem Flughafen wieder einen geordneten Betrieb zu erm\u00f6glichen. Kirby erkl\u00e4rte zudem, er k\u00f6nne Berichte, wonach Afghanen sich an ein US-Flugzeug geklammert h\u00e4tten und dann zu Tode gest\u00fcrzt seien, nicht best\u00e4tigen. Bislang gebe es dazu nur ungen\u00fcgende Informationen.                <\/p>\n<p> 21.24 Uhr:\u00a0Gro\u00dfbritannien schickt 200 zus\u00e4tzliche Soldaten nach Kabul<\/p>\n<p> Im Zuge der Evakuierung von britischen Staatsb\u00fcrgern und afghanischen Helfern will London 200 zus\u00e4tzliche Soldaten nach Kabul schicken. Das teilte das britische Verteidigungsministerium mit, nachdem in der vergangenen Woche bereits 600 milit\u00e4rische Kr\u00e4fte nach Afghanistan entsandt wurden. Die Soldaten sollen dabei helfen, die verbliebenen britischen Staatsb\u00fcrger und afghanischen Helfer des britischen Milit\u00e4rs m\u00f6glichst schnell aus dem Land zu holen.<br \/>\n 20.51 Uhr:\u00a0Merkel setzt bei Fl\u00fcchtlingsfrage auf Afghanistans Nachbarstaaten<\/p>\n<p> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angek\u00fcndigt, den afghanischen Nachbarstaaten schnell Hilfe anzubieten, um Fluchtbewegungen nach Europa unter Kontrolle zu halten. &#8222;Hier geht es vor allen Dingen darum, dass wir den Nachbarstaaten helfen, in die die afghanischen Fl\u00fcchtlinge gegebenenfalls kommen&#8220;, sagte Merkel bei einer Pressekonferenz zur Krisenlage in Afghanistan. Im Vordergrund stehe dabei die Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Pakistan, sagte Merkel. Wichtig sei es auch, Kontakt zum UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk UNHCR aufzunehmen. Dar\u00fcber werde am Mittwoch auch das Bundeskabinett beraten.                <\/p>\n<p> Es sei wichtig, den vielen Menschen, die nicht direkt mit deutschen Institutionen und f\u00fcr Deutschland gearbeitet h\u00e4tten, eine &#8222;sichere Bleibe in der Umgebung von Afghanistan&#8220; zu geben, sagte die Kanzlerin. Merkel warnte davor, im Zusammenhang mit Gefl\u00fcchteten Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen.                <\/p>\n<p> 20.50 Uhr:\u00a0Merkel: Gedanken sind bei politisch engagierten Frauen in Afghanistan<\/p>\n<p> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Entwicklung in Afghanistan an die politische Arbeit von Frauen in dem Land erinnert. &#8222;An einem Tag wie heute sind unsere Gedanken bei den vielen Frauen in Afghanistan, die in diesen Tagen und Stunden um ihr Leben f\u00fcrchten m\u00fcssen, weil sie sich politisch engagiert haben&#8220;, sagte Merkel.                <\/p>\n<p> &#8222;Im Gegensatz dazu leben wir nat\u00fcrlich vergleichsweise in einer gefestigten Demokratie und mit einem Grundgesetz, das die Gleichberechtigung von Frauen und M\u00e4nnern nicht nur festschreibt, sondern \u2013 nach langen Diskussionen \u2013 den Staat verpflichtet, die Durchsetzung dieser Gleichberechtigung zu f\u00f6rdern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken&#8220;, sagte sie.<br \/>\n 20.24 Uhr:\u00a0Deutsche Ortskr\u00e4fte in Kabul verlassen Sammelunterk\u00fcnfte<\/p>\n<p> In Kabul haben rund 350 Ortskr\u00e4fte\u00a0ihre von einer deutschen gemeinn\u00fctzigen Organisation organisierten\u00a0Sammelunterk\u00fcnfte verlassen. Das teilte ein ehemaliger \u00dcbersetzer der Bundeswehr in Masar-i-Scharif der Deutschen Presse-Agentur\u00a0mit. Demnach haben die Ortskr\u00e4fte eine Anordnung bekommen, ihre drei\u00a0&#8222;Safe Houses&#8220; zu verlassen, sagte der ehemalige Sprachmittler. Zuerst hatte das ZDF-Magazin &#8222;Frontal&#8220; berichtet.                <\/p>\n<p> Der \u00dcbersetzer sagte, sie\u00a0seien gegen\u00a0Montagmittag (Ortszeit) aus den H\u00e4usern ausgezogen.\u00a0Es habe Informationen gegeben, dass die Taliban, die ab Sonntagabend (Ortszeit)\u00a0im Zuge ihrer faktischen Macht\u00fcbernahme nach\u00a0und nach in der Hauptstadt Kabul Positionen und Beh\u00f6rden einnahmen, H\u00e4user durchsuchten. Deswegen habe der Verwalter des &#8222;Safe Houses&#8220; gebeten, die Unterkunft so schnell wie m\u00f6glich zu verlassen.\u00a0Nun w\u00fcrden die rund 350 Menschen alle einzeln in Kabul wohnen.<br \/>\n 19.55 Uhr: Bundeswehrmaschinen wechseln im Luftraum \u00fcber Kabul ab<\/p>\n<p> Eine Vielzahl von Zivilisten auf dem Flugfeld der Airports in Kabul verhindert nach wie vor das Landen von Bundeswehrmaschinen, die zur Evakuierung von rund 10.000 Menschen, die nach Deutschland geholt werden sollen. Eine Maschine vom Typ A 400M musste abdrehen, um in der\u00a0usbekischen Hauptstadt Taschkent nachzutanken, wie aus Milit\u00e4rkreisen verlautete.\u00a0Sie sollte \u00fcber den Kabuler Luftraum durch eine andere Maschine ersetzt werden. Auf diese Weise bleibe die Luftwaffe in der Lage, jede Gelegenheit zur Landung zu nutzen, hie\u00df es.<br \/>\n 19.31 Uhr: Gr\u00f6\u00dfte Fahne des Landes in Afghanistan eingeholt<\/p>\n<p> In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der Taliban die gr\u00f6\u00dfte Landesfahne des Landes\u00a0eingeholt worden. Das zeigten Fernsehbilder. Die Fahne war ein Geschenk Indiens und war erstmals 2014 am Wasir-Akbar-Khan-H\u00fcgel gehisst worden, einer Anh\u00f6he im Zentrum der Stadt. Sie galt als eine Art Wahrzeichen, war ein beliebtes Fotomotiv und konnte von weitem gesehen werden.\u00a0Auf dem H\u00fcgel gibt es unter anderem auch\u00a0ein Schwimmbad mit Sprungturm, das zur Zeit der Taliban-Herrschaft f\u00fcr Exekutionen genutzt worden war. Es ist\u00a0unklar, ob dort demn\u00e4chst eine Taliban-Flagge gehisst werden soll.<br \/>\n 19.29 Uhr: Merkel: &#8222;\u00dcberaus bittere Entwicklung&#8220; \u2013 Ziele k\u00fcnftig kleiner fassen<\/p>\n<p> Den internationalen Einsatz in Afghanistan hat die Kanzlerin in ihrem Statement als Entt\u00e4uschung bewertet. Jenseits der Bek\u00e4mpfung des Terrorismus sei alles &#8222;nicht so gegl\u00fcckt und nicht so geschafft worden, wie wir uns das vorgenommen haben&#8220;, sagte die CDU-Politikern in Berlin. &#8222;Das ist eine Erkenntnis, die ist bitter.&#8220; Es seien &#8222;keine erfolgreichen Bem\u00fchungen&#8220; gewesen. Daraus m\u00fcsse man Lehren ziehen &#8222;und seine Ziele auch kleiner fassen&#8220; bei solchen Eins\u00e4tzen. Die Taliban h\u00e4tten das ganze Land erneut unter ihre Kontrolle gebracht. &#8222;Das ist eine \u00fcberaus bittere Entwicklung&#8220;, sagte Merkel.<br \/>\n 19.12 Uhr: Merkel verspricht\u00a0Rettung m\u00f6glichst vieler Ortskr\u00e4fte und Helfer<\/p>\n<p> Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Rettung\u00a0m\u00f6glichst vieler Ortskr\u00e4fte der Bundeswehr und Mitarbeiter von Entwicklungshilfe\u00a0und NGOs angek\u00fcndigt. 1900 von 2500 Ortskr\u00e4ften seien bereits ausgeflogen worden. Hoffnungen auf eine Aufnahme in Deutschland d\u00e4mpfte die Kanzlerin allerdings. Vielmehr sollen die Nachbarstaaten Afghanistans bei der Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen unterst\u00fctzt werden. Rund 1500 Helfer seien f\u00fcr weitere Organisationen in Afghanistan im Einsatz gewesen, auch diese sollten m\u00f6glichst ausgeflogen werden.\u00a0Ebenso wie Frauenrechtlerinnen und Journalist:innen.\u00a0Die Bedingungen am Flughafen in Kabul nannte die Kanzlerin &#8222;extrem schwierig&#8220;. Ob die Evakuierungen gelingen k\u00f6nnen, &#8222;haben wir leider nicht mehr in der Hand&#8220;. Die Entwicklung in Afghanisten sei &#8222;dramatisch und furchtbar&#8220;.                <\/p>\n<p> 18.59 Uhr: \u00dcber 300 t\u00fcrkische Staatsb\u00fcrger aus Kabul ausgeflogen<\/p>\n<p> Trotz des Chaos auf dem Flughafen von Kabul hat die T\u00fcrkei mehr als 300 Staatsangeh\u00f6rige aus Afghanistan ausgeflogen. Die vom t\u00fcrkischen Au\u00dfenministerium gecharterte Maschine der Turkish Airlines landete am Nachmittag mit 324 Passagieren an Bord in Istanbul, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Ihr war der Start in Kabul gelungen, w\u00e4hrend tausende Afghanen verzweifelt versuchten, einen Platz f\u00fcr einen Evakuierungsflug zu erwischen. Das Ministerium hatte die Boeing 777 bereits am Wochenende nach Kabul geschickt, um t\u00fcrkische Staatsangeh\u00f6rige zur\u00fcckzubringen, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatten.\u00a0<br \/>\n 18.41 Uhr: Laschet gegen pauschale Zusage f\u00fcr Aufnahme afghanischer Fl\u00fcchtlinge<\/p>\n<p> CDU\/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich f\u00fcr die Aufnahme bestimmter gef\u00e4hrdeter Gruppierungen aus Afghanistan in Deutschland ausgesprochen, eine pauschale \u00d6ffnung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban aber abgelehnt. Als Beispiel nannte er &#8222;Frauen, die sich besonders in diesem Afghanistan, das auf Freiheit hoffte, engagiert haben&#8220;. Das sei etwas wie ein Kontingent, sagte der CDU-Vorsitzende in Berlin nach Beratungen von Pr\u00e4sidium und Bundesvorstand seiner Partei. &#8222;Aber ich glaube, dass wir jetzt nicht das Signal aussenden sollten, dass Deutschland alle, die jetzt in Not sind, quasi aufnehmen kann.\u00a0Die Konzentration m\u00fcsse\u00a0darauf gerichtet sein, vor Ort, jetzt diesmal rechtzeitig \u2013\u00a0und anders als 2015 \u2013\u00a0humanit\u00e4re Hilfe zu leisten&#8220;, sagte Laschet. Mit Blick auf den damaligen Fl\u00fcchtlingsstrom nach Deutschland betonte er: &#8222;Wir d\u00fcrfen die Fehler von 2015 nicht wiederholen.&#8220;\u00a0<br \/>\n 18.38 Uhr: Maas verteidigt Zeitpunkt der Rettungsaktion<\/p>\n<p> Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas hat die Entscheidung, das Botschaftspersonal nicht fr\u00fcher aus Kabul abgezogen zu haben, gegen Kritik verteidigt. Dies sei in Abstimmung mit anderen L\u00e4ndern erfolgt, &#8222;die genauso verfahren sind&#8220;, sagte er am Montag in Berlin. Zudem w\u00e4re es unter anderen Umst\u00e4nden &#8222;unm\u00f6glich gewesen, die 1900 Ortskr\u00e4fte, die schon in Deutschland sind, nach Deutschland zu bringen. Das war Aufgabe des Botschaftspersonals.&#8220; Inzwischen befindet sich laut Maas nur noch das Kernteam der Botschaft in Kabul, das nun die Evakuierung der Ortskr\u00e4fte und verbliebenen deutschen Staatsb\u00fcrger organisiere. \u00a0<br \/>\n 18.22 Uhr: Maas: &#8222;So viele Menschen wie m\u00f6glich aus der Situation retten&#8220;<\/p>\n<p> Die aktuellen Bilder, vor allem von den verzweifelten Menschen am Flughafen von Kabul, hat Bundesau\u00dfenminister Heiko\u00a0Maas als &#8222;au\u00dferordentlich schmerzhaft&#8220; bezeichnet. Es komme jetzt f\u00fcr die Bundesregierung darauf an, &#8222;so viele Menschen wie m\u00f6glich aus dieser Situation zu retten&#8220;.\u00a0                <\/p>\n<p> Daf\u00fcr solle der Kreis derjenigen, die in Deutschland aufgenommen werden, noch einmal erweitert werden, sagte der Au\u00dfenminister. Er solle neben den Ortskr\u00e4ften der Bundeswehr und der Bundesregierung nun auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen, der Entwicklungshilfe sowie Menschenrechtsaktivisten und Frauenrechtlerinnen umfassen. &#8222;Diese Zahl wird multipliziert werden m\u00fcssen mit den Familienangeh\u00f6rigen&#8220;, so\u00a0Maas weiter. Der Gro\u00dfteil der Betroffenen sei bereits in Kabul. Maas r\u00e4umte allerdings ein, dass noch unklar sei, wie diese Menschen unter den aktuellen Umst\u00e4nden zum Flughafen gelangen k\u00f6nnten. Soweit ihnen das gelinge, sollten sie sowohl mit deutschen wie auch mit US-Flugzeugen ausgeflogen werden, sagte der Minister. Derzeit seien bereits 1900 afghanische Ortskr\u00e4fte in Deutschland. Auch der Gro\u00dfteil des deutschen Botschaftspersonals sei bereits am Sonntag aus Kabul ausgeflogen worden.\u00a0      <\/p>\n<p> Bundesregierung im Krisenmodus<\/p>\n<p> Bundeswehr startet Kabul-Luftbr\u00fccke \u2013 Tausende sollen ausgeflogen werden <\/p>\n<p> 16.08.2021<\/p>\n<p> 18.13 Uhr: Bundeswehrmaschine \u00fcber Kabul in Warteschleife<\/p>\n<p> Der Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ins Stocken geraten. Zwei Milit\u00e4rtransporter vom Typ A400M wurden am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aufgehalten, weil sie wegen des Chaos auf dem Flughafen Kabul derzeit dort nicht landen k\u00f6nnen. Sie hingen deswegen nach einem Tankstopp zun\u00e4chst im aserbaidschanischen Baku fest. Eine der Maschinen startete dann am Nachmittag von dort nach Kabul, blieb aber zun\u00e4chst in einer Warteschleife in der Luft. Zivilisten auf dem Flugfeld verhinderten weiterhin die Landung der Maschine, hie\u00df es aus Milit\u00e4rkreisen.<br \/>\n 17.57 Uhr: Russisches Au\u00dfenministerium sieht Stabilisierung der Lage durch Taliban<\/p>\n<p> Nach der R\u00fcckkehr der Taliban an die Macht in\u00a0Afghanistan\u00a0&#8222;stabilisiert&#8220; sich nach russischen Angaben die Lage in der Hauptstadt Kabul und dem Land. Die radikalislamischen K\u00e4mpfer h\u00e4tten begonnen, &#8222;die \u00f6ffentliche Ordnung wiederherzustellen&#8220;, erkl\u00e4rte das russische Au\u00dfenministerium am Montag. Zudem h\u00e4tten sie f\u00fcr die Sicherheit der \u00f6rtlichen Zivilbev\u00f6lkerung und der diplomatischen Vertretungen garantiert. Im\u00a0 Gegensatz zu den westlichen Staaten will Russland seine Botschaft offen halten. Nach Angaben seines Au\u00dfenministeriums steht Russland bereits in direktem Kontakt mit &#8222;Vertretern der neuen Beh\u00f6rden&#8220; in Kabul.<br \/>\n 17.38 Uhr: Nato-Krisensitzung zu Afghanistan am Dienstag<\/p>\n<p> Die Botschafter der Nato-Mitgliedstaaten werden am Dienstag in einer Krisensitzung \u00fcber die Lage in\u00a0Afghanistan\u00a0beraten. Im Anschluss werde Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg um 15.00 Uhr (MESZ) eine Pressekonferenz geben, teilte ein Vertreter des B\u00fcndnisses mit. Es ist Stoltenbergs erster Auftritt vor den Medien seit Juni.<br \/>\n 17.35 Uhr: Amnesty fordert umfassendere Evakuierungen<\/p>\n<p> Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Bundesregierung zu einem umfassenderen Evakuierungseinsatz in\u00a0Afghanistan\u00a0aufgerufen. &#8222;Die Bundesregierung bleibt \u00fcber das bislang Zugesagte hinaus gefordert&#8220;, erkl\u00e4rte Markus Beeko, Generalsekret\u00e4r von Amnesty International in Deutschland, am Montag. Neben Ortskr\u00e4ften m\u00fcssen auch Journalistinnen und Journalisten, Frauenrechtler und Menschenrechtsverteidiger, &#8222;die akut besonderer Gefahr ausgesetzt sind, unb\u00fcrokratisch soweit m\u00f6glich gesch\u00fctzt und evakuiert werden&#8220;. Es brauche zudem kurzfristige breitere Aufnahmeprogramme. &#8222;Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, der jede Minute Menschenleben kostet.&#8220; Die Bundesregierung d\u00fcrfe sich hier nicht in ihrer Hilfe beschr\u00e4nken, &#8222;sondern sollte aktiver Teil einer internationalen Notinitiative sein&#8220;.<br \/>\n 17.26 Uhr: Maas gibt Fehleinsch\u00e4tzung zu<\/p>\n<p> Nach der faktischen Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan hat Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas Fehler einger\u00e4umt. &#8222;Es gibt auch nichts zu besch\u00f6nigen:\u00a0Wir alle \u2013\u00a0die Bundesregierung, die Nachrichtendienste, die internationale Gemeinschaft \u2013\u00a0wir haben die Lage falsch eingesch\u00e4tzt&#8220;, r\u00e4umte er am Montag ein.\u00a0Man habe nicht vorhergesehen, dass die afghanischen Streitkr\u00e4fte nicht bereit gewesen seien, sich den Taliban entgegenzustellen. &#8222;Das ist eine Fehleinsch\u00e4tzung gewesen von uns allen. Dar\u00fcber werden wir sicherlich auch zu reden haben&#8220;, sagte Maas.                <\/p>\n<p> 17.09 Uhr: US-Soldaten t\u00f6ten zwei bewaffnete M\u00e4nner am Flughafen Kabul<\/p>\n<p> US-Soldaten haben auf dem Flughafen von Kabul am Montag zwei\u00a0bewaffnete\u00a0M\u00e4nner get\u00f6tet. Inmitten von tausenden Menschen, die sich dort friedlich aufhielten, h\u00e4tten zwei M\u00e4nner ihre Waffen &#8222;auf bedrohliche Weise geschwungen&#8220;, sagte ein Vertreter des Pentagon. Nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban versuchen tausende Menschen, das Land zu verlassen.<br \/>\n dho \/ rw \/ tkr \/ fs<br \/>\n DPA<br \/>\n AFP<\/p>\n<p> #Themen<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/ticker-zu-afghanistan--dritte-evakuierungsmaschine-mit-139-menschen-in-kabul-gestartet-30661618.html?utm_campaign=alle&#038;utm_medium=rss-feed&#038;utm_source=standard\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entwicklungen nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban im stern-Ticker zur Lage in Afghanistan. Die News zur Lage in Afghanistan:\u00a0 23.30 Uhr:\u00a0USA: Videoschalte wegen Afghanistan mit G7-Partnern kommende Woche Wegen der aktuellen Lage in Afghanistan wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Joe Biden in einer Videokonferenz beraten. 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