{"id":2008,"date":"2021-07-15T16:44:20","date_gmt":"2021-07-15T16:44:20","guid":{"rendered":"https:\/\/super-news.info\/de\/unwetter-in-deutschland-talsperre-droht-einzustuerzen-menschen-vom-hochwasser-eingeschlossen\/"},"modified":"2021-07-15T16:44:23","modified_gmt":"2021-07-15T16:44:23","slug":"unwetter-in-deutschland-talsperre-droht-einzustuerzen-menschen-vom-hochwasser-eingeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/super-news.info\/de\/unwetter-in-deutschland-talsperre-droht-einzustuerzen-menschen-vom-hochwasser-eingeschlossen\/","title":{"rendered":"Unwetter in Deutschland: Talsperre droht einzust\u00fcrzen, Menschen vom Hochwasser eingeschlossen"},"content":{"rendered":"<p> Die News zum Unwetter in Deutschland\u00a0im stern-Ticker.<\/p>\n<p> Die News zum Unwetter in Deutschland im stern-Ticker:\u00a0<br \/>\n +++ 18.33 Uhr:\u00a0UN bringt Hochwasserkatastrophe in Zusammenhang mit Klimawandel +++<\/p>\n<p> Die Vereinten Nationen sehen die Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands als\u00a0Folge des fortschreitenden Klimawandels. &#8222;Es ist ein gr\u00f6\u00dferer Trend in Bezug auf den Klimawandel, dass er zu gr\u00f6\u00dferen Klimaextremen f\u00fchrt&#8220;, sagte eine UN-Sprecherin in New York. Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Klimakrise seien n\u00f6tig, um Vorf\u00e4lle wie jenen in Deutschland k\u00fcnftig zu begrenzen. Die UN bedauerte die zahlreichen Toten und sprach ihren Angeh\u00f6rigen ihr Beileid aus.                <\/p>\n<p> +++ 18.24 Uhr:\u00a0Zahl der Unwettertoten in NRW und Rheinland-Pfalz auf mindestens 45 gestiegen +++<\/p>\n<p> Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat sich im Verlauf des Tages auf mindestens 45 erh\u00f6ht. Am Nachmittag wurde im \u00fcberfluteten Keller eines Hauses im nordrhein-westf\u00e4lischen Geilenkirchen ein lebloses Ehepaar entdeckt. Rettungskr\u00e4fte konnten den beiden 74 und 78 Jahre alten Bewohnern des Hauses nicht mehr helfen, die beiden verstarben vor Ort, wie die Polizei Heinsberg mitteilte. Damit stieg die Zahl der bislang best\u00e4tigten Todesopfer in Nordrhein-Westfalen auf 26.                <\/p>\n<p> Auch im ebenfalls stark von den Hochwassern betroffenen Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Todesopfer weiter an. Die Polizei in Koblenz best\u00e4tigte am sp\u00e4ten Nachmittag den Tod von bislang 19 Menschen im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler.                <\/p>\n<p> +++ 18.23 Uhr:\u00a0Malu Dreyer: &#8222;Unser Land trauert heute sehr&#8220; +++<\/p>\n<p> Bei einem Besuch im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler hat sich die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) besorgt \u00fcber das Schicksal der 50 bis 70 noch vermissten Menschen gezeigt. Diese seien hoffentlich bei guten Freunden und Verwandten, weil ihnen rechtzeitig die Flucht vor den Wassermassen gelungen sei, sagte Dreyer. &#8222;Aber wir k\u00f6nnen im Moment das Schlimmste noch gar nicht ausschlie\u00dfen.&#8220; Sp\u00e4ter f\u00fcgte sie hinzu: &#8222;Wir beten daf\u00fcr, dass diese Menschen auch gefunden werden und zwar m\u00f6glichst unverletzt.&#8220;<br \/>\n +++ 18.16 Uhr:\u00a0Zwei Tote in \u00fcberflutetem Keller in Geilenkirchen +++<\/p>\n<p> Rettungskr\u00e4fte haben in einem \u00fcberfluteten Keller eines Hauses in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen zwei leblose Personen gefunden. Die Wiederbelebungsversuche blieben nach Mitteilung der Polizei erfolglos. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich um zwei Bewohner des Hauses im Alter von 74 und 78 Jahren. Sie starben noch am Einsatzort. Die genaue Todesursache ist noch Teil der Ermittlungen, wie die Polizei mitteilte.<br \/>\n +++ 17.49 Uhr:\u00a0Scholz an der Ahr: &#8222;Alles daf\u00fcr tun, den Klimawandel aufzuhalten&#8220; +++<\/p>\n<p> Bei einem Besuch des Katastrophengebiets im n\u00f6rdlichen Rheinland-Pfalz hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zu verst\u00e4rkten Bem\u00fchungen f\u00fcr den Klimaschutz aufgerufen. Der SPD-Kanzlerkandidat zeigte sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler betroffen von der &#8222;gewaltigen Zerst\u00f6rung, die die Natur angerichtet hat&#8220;. Aber diese Naturkatastrophe habe &#8222;sicher auch etwas damit zu tun&#8220;, dass der Klimawandel mit Geschwindigkeit fortschreite. &#8222;Und deshalb muss das ein weiterer Ansporn sein &#8211; auch als Verpflichtung f\u00fcr all diejenigen, die hier Opfer geworden sind -, dass wir alles daf\u00fcr tun, den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten&#8220;, sagte Scholz.      <\/p>\n<p> Hochwasser-Katastrophe<\/p>\n<p> Fieberhafte Suche nach Vermissten \u2013 in anderen Orten beginnen bereits die Aufr\u00e4umarbeiten   <\/p>\n<p> Video01:31<\/p>\n<p> Vor 1 Stunde<\/p>\n<p> +++ 17.47 Uhr:\u00a0&#8222;Jahrhundertm\u00e4\u00dfig&#8220;: Hochwasser trifft Trierer Ortslage Alt-Ehrang +++<\/p>\n<p> Wegen starken Hochwassers der Kyll sind in Trier Teile der Ortslage Alt-Ehrang sowie ein Krankenhaus und ein Seniorenheim evakuiert worden. &#8222;Aus dem Heim wurden etwa 125 Menschen und aus dem Krankenhaus etwa 70 bis 80 Menschen weggebracht &#8211; einige frisch operiert&#8220;, sagte Stadtsprecher Michael Schmitz. Einige Patienten seien per Hubschrauber zu anderen Kliniken geflogen worden. In dem Stadtteil selbst lief die Evakuierung der Wohnh\u00e4user. &#8222;Es geht um etwa 100 bis 150 Menschen&#8220;, sagte Schmitz.<br \/>\n +++ 17.41 Uhr:\u00a020 Mal soviel Wasser wie \u00fcblich:\u00a0Rekordhochwasser an der Ruhr +++<\/p>\n<p> Auch die Ruhr f\u00fchrt nach dem Unwetter der vergangenen Tage an vielen Stellen Rekordhochwasser. So sei etwa bei Hattingen am Mittag mit 1450 Kubikmetern Wasser pro Sekunde etwa 20 Mal soviel Wasser durchgeflossen wie im langj\u00e4hrigen Mittel, sagte ein Sprecher des Ruhrverbandes. So ein Hochwasser habe es mindestens seit 1960 nicht gegeben. &#8222;Wir haben an der Ruhr Wasserst\u00e4nde, die einen Meter h\u00f6her liegen als das, was bisher aufgetreten ist&#8220;, sagte auch Ulrich Windau vom Hochwasserwarndienst der Bezirksregierung Arnsberg. So erreichte der Pegel bei Wetter mit 7,21 Meter einen neuen H\u00f6chststand, auch bei\u00a0Hattingen wurden nie registrierte Hochwasserwerte gemessen.                <\/p>\n<p> +++ 17.32 Uhr:\u00a0Feuerwehr in\u00a0Essen rettet\u00a0Reh aus Fluten +++<\/p>\n<p> Nahe eines Biergartens an der Ruhr in Essen hat die Feuerwehr ein ersch\u00f6pftes Reh aus Wasserfluten gerettet. &#8222;Es wurde von den Wassermassen gegen einen Zaun gedr\u00fcckt&#8220;, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Einsatzkr\u00e4fte h\u00e4tten zwei Menschen mit Booten retten wollen, die vom Wasser in dem Biergarten eingeschlossen waren. Auf dem Weg fiel ihnen das entkr\u00e4ftete Tier auf, sie brachten es in Sicherheit. Im Anschluss wurde das Reh mit einer Folie abgedeckt, damit es nicht ausk\u00fchlt. Die Menschen \u00fcberstanden ihre Rettung unverletzt, sagte der Sprecher.<br \/>\n +++ 17.31 Uhr:\u00a0St\u00e4dte im Ruhrgebiet sollen Trinkwasser abkochen +++<\/p>\n<p> In mehreren St\u00e4dten im Ruhrgebiet sollen Anwohner wegen des Hochwassers ihr Trinkwasser abkochen. &#8222;Es ist mit gravierenden Geschmacks- und Geruchsver\u00e4nderungen zu rechnen&#8220;, teilte die Stadt mit. Betroffen seien die Versorgung von M\u00fclheim an der Ruhr (ohne Mintard), Ratingen-Breitscheid und Teile von Oberhausen und Bottrop. Durch das Hochwasser sei das Uferfiltrat von Flusswasser beeintr\u00e4chtigt worden, hie\u00df es in der Mitteilung. Die Wasserwerksgesellschaft desinfiziere das Wasser daher mit Ozon, UV-Licht und Chlor &#8222;in extrem hoher Konzentration&#8220;.<br \/>\n +++ 17.25 Uhr:\u00a0Johnson bietet britische Hilfe f\u00fcr Hochwassergebiete an +++<\/p>\n<p> Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Hochwassergebieten in Westeuropa Hilfe angeboten. &#8222;Es ist schockierend, die verheerenden \u00dcberschwemmungen in Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien zu sehen&#8220;, twitterte Johnson. &#8222;Das Vereinigte K\u00f6nigreich ist bereit, jede ben\u00f6tigte Unterst\u00fctzung bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten zu leisten.&#8220; Seine Gedanken seien bei den Familien der Opfer und allen Betroffenen.                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. 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Das DRK sei &#8222;mit Hunderten von Helferinnen und Helfern&#8220; im Einsatz. &#8222;Wir werden alles tun, um die betroffenen Menschen zu unterst\u00fctzen und zu versorgen.&#8220;                <\/p>\n<p> Hasselfeldt geht von einer Zunahme derartiger Wetterereignisse aus. &#8222;Wir m\u00fcssen uns in ganz Deutschland k\u00fcnftig besser auf solche Katastrophen vorbereiten&#8220;, sagte die DRK-Pr\u00e4sidentin. &#8222;Denn Wetterextreme, wie wir sie jetzt im Westen und im S\u00fcden Deutschlands erleben, werden in den n\u00e4chsten Jahren zunehmen.&#8220;\u00a0<br \/>\n +++ 17.15 Uhr:\u00a0Zahl der Todesopfer in Rheinland-Pfalz steigt auf 19 +++<\/p>\n<p> Die Zahl der Todesopfer im n\u00f6rdlichen Rheinland-Pfalz ist auf 19 gestiegen. Ein Sprecher der Polizei in Koblenz teilte mit, dass ein weiterer Mensch in den Fluten ums Leben gekommen sei. N\u00e4here Angaben sind bislang nicht bekannt. Etwa 50 bis 70 Menschen wurden nach Angaben von Innenminister Roger Lewentz (SPD) noch vermisst. Schwerpunkt der Katastrophe ist der Kreis Ahrweiler. Allein im 700 Einwohner z\u00e4hlenden Dorf Schuld an der Ahr st\u00fcrzten sechs H\u00e4user ein, etwa 40 Prozent der weiteren Wohngeb\u00e4ude wurden besch\u00e4digt.\u00a0<br \/>\n +++ 16.50 Uhr:\u00a0Polizei appelliert an Hochwasser-Schaulustige, nicht zu kommen +++<\/p>\n<p> Mit einem Aufruf hat der Sprecher der Polizei des Rhein-Erft-Kreises an Schaulustige appelliert, die Rettungsarbeiten in den Hochwassergebieten nicht zu behindern. &#8222;Die aktuelle Situation, in der viele Menschen um Angeh\u00f6rige bangen und sich um ihr Hab und Gut sorgen, ist nicht der richtige Zeitpunkt f\u00fcr Schaulust&#8220;, sagte Thomas Held am Nachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Aufgrund heftigen Regens in der Nacht zum Donnerstag waren die Beamten im Kreis im Dauereinsatz.<br \/>\n +++ 16.47 Uhr:\u00a0Menschen in Swisttal bei Bonn von Hochwasser eingeschlossen +++<\/p>\n<p> In Swisttal im S\u00fcden von Nordrhein-Westfalen sind mehrere Menschen wegen der \u00dcberschwemmungen seit Mittwochabend eingeschlossen. Wie viele Menschen betroffen seien, sei unklar, teilte der Rhein-Sieg-Kreis mit. Einsatzkr\u00e4fte gelangten demnach nur schwer zu den Betroffenen. Die Menschen sollen nach Angaben des Kreises mit Hubschraubern der Bundespolizei und der Bundeswehr aus der Luft gerettet werden. Sollte der Wasserstand zur\u00fcckgehen, sollen auch Boote zum Einsatz kommen. Die Kommunikation mit den Rettungskr\u00e4ften vor Ort sei in der aktuellen Lage schwer.<br \/>\n +++ 16.44 Uhr:\u00a0Steinbachtalsperre in NRW &#8222;sehr instabil&#8220;: Orte werden evakuiert +++<\/p>\n<p> An der Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen werden die Orte Schweinheim, Flamersheim und Palmersheim evakuiert. Die Talsperre sei von einem Sachverst\u00e4ndigen als &#8222;sehr instabil&#8220; eingestuft worden, sagte der Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers (SPD), der Deutschen Presse-Agentur. Von der Evakuierung seien 4500 Einwohner betroffen. Ger\u00fcchte, wonach die Talsperre bereits gebrochen sei, hatte der benachbarte Kreis Ahrweiler zuvor dementiert. Der Kreis Euskirchen scheint mit bislang 15 Todesopfern in Nordrhein-Westfalen am st\u00e4rksten von dem Unwetter betroffen.                <\/p>\n<p> +++ 16.38 Uhr:\u00a0Merkel sagt Menschen in Hochwassergebieten Unterst\u00fctzung zu +++<\/p>\n<p> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Menschen in den Hochwassergebieten in Deutschland Unterst\u00fctzung zugesagt. Wo die Bundesregierung helfen k\u00f6nne, werde sie das tun, sagte Merkel am Rande ihres Besuches in Washington. &#8222;Friedliche Orte durchleben in diesen Stunden eine Katastrophe, man kann sagen eine Trag\u00f6die&#8220;, sagte Merkel weiter. &#8222;Ich bin ersch\u00fcttert von den Berichten aus den Orten, die jetzt ganz unter Wasser stehen.&#8220; Sie wolle aus Washington ein &#8222;Zeichen der Anteilnahme und Solidarit\u00e4t&#8220; nach Deutschland schicken.                <\/p>\n<p> &#8222;Dies sind f\u00fcr die Menschen in den \u00dcberschwemmungsgebieten entsetzliche Tage. Meine Gedanken sind bei ihnen. Und sie k\u00f6nnen darauf vertrauen, dass alle Kr\u00e4fte unseres Staates &#8211; von Bund, L\u00e4ndern und Gemeinden &#8211; gemeinsam alles daran setzen werden, auch unter schwierigsten Bedingungen Leben zu retten, Gefahren abzuwenden und Not zu lindern.&#8220;<br \/>\n +++ 16.34 Uhr:\u00a0Kl\u00f6ckner k\u00fcndigt Bundeshilfe f\u00fcr Hochwasser-Gesch\u00e4digte an +++<\/p>\n<p> Die Bundesregierung plant nach Angaben von Landwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) ein Hilfsprogramm f\u00fcr die Betroffenen der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. &#8222;Wir werden als Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm auflegen&#8220;, k\u00fcndigte Kl\u00f6ckner an. Sie sei sich mit dem zust\u00e4ndigen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einig, dass den vielen Menschen, die ihr Hab und Gut durch das Unwetter verloren h\u00e4tten, schnell und unb\u00fcrokratisch Geld ausgezahlt werden m\u00fcsse. &#8222;Es sind gro\u00dfe Trag\u00f6dien, kaum in Worte ist es zu fassen&#8220;, erkl\u00e4rte Kl\u00f6ckner, die auch rheinland-pf\u00e4lzische CDU-Vorsitzende ist. &#8222;Die Bundesregierung wird mit allen ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln den Betroffenen zur Seite stehen.&#8220;                <\/p>\n<p> +++ 16.32 Uhr:\u00a0B\u00e4tzing &#8222;tief best\u00fcrzt&#8220; von Ausma\u00df des Unwetters +++<\/p>\n<p> Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing, hat sich &#8222;tief best\u00fcrzt&#8220; \u00fcber das Ausma\u00df des Unwetters in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gezeigt. &#8222;Wasser ist Leben &#8211; hier ist Wasser der Tod&#8220;, erkl\u00e4rte B\u00e4tzing in Bonn. Seine Gedanken seien bei den Verstorbenen, ihren Angeh\u00f6rigen, allen Verletzten und Opfern der \u00dcberflutungen. Zu den nach wie vor zahlreichen vermissten Menschen erkl\u00e4rte der Limburger Bischof, er &#8222;hoffe inst\u00e4ndig, dass sie unverletzt gefunden werden, und dass alle, die in Not sind, die ihr Hab und Gut oder ihr Dach \u00fcber dem Kopf verloren haben, Trost, Hoffnung und Hilfe erfahren.&#8220;<br \/>\n +++ 16.31 Uhr:\u00a0Folgen von Flutkatastrophe waren laut NRW-Umweltministerin nicht zu verhindern +++<\/p>\n<p> Die schweren Folgen der Umweltkatastrophe in Nordrhein-Westfalen sind laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) nicht zu verhindern gewesen. &#8222;In ihrer Intensit\u00e4t und \u00f6rtlichen Auspr\u00e4gung sind derartige Extremwetter schwer vorherzusagen&#8220;, sagte die Ministerin dem &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220;. In einigen Regionen seien &#8222;Wassermassen niedergegangen, die in vielen F\u00e4llen alles bisher Gemessene \u00fcberschritten&#8220; h\u00e4tten. Darauf kurzfristig schadensvermeidend zu reagieren, sei in der akuten Situation &#8222;praktisch unm\u00f6glich&#8220; gewesen.                <\/p>\n<p> Eifel-Ort mit 740 Einwohnern<br \/>\n Einwohner kehren nach Schuld zur\u00fcck \u2013 und finden ihr Dorf in Tr\u00fcmmern<\/p>\n<p> Zur\u00fcck<br \/>\n Weiter<\/p>\n<p> In der Nacht zum Donnerstag sind im Eifel-Ort Schuld\u00a0laut Polizei Koblenz infolge der \u00dcberflutungen vier H\u00e4user komplett und zwei weitere H\u00e4user zur H\u00e4lfte weggesp\u00fclt worden.<br \/>\n Mehr<\/p>\n<p> +++ 16.27 Uhr:\u00a0Experte:\u00a0Hochwasserlage in NRW bleibt &#8222;dynamisch und sehr angespannt&#8220; +++<\/p>\n<p> Nach historischen Wasserst\u00e4nden an vielen Fl\u00fcssen in Nordrhein-Westfalen bleibt die Hochwasserlage weiter\u00a0angespannt. Zwar sinken laut Hochwasserinformationsdienst des Landesamtes f\u00fcr Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) an den kleineren Gew\u00e4ssern wie etwa der Volme die Pegelst\u00e4nde langsam, doch die Lage bleibe &#8222;dynamisch und sehr angespannt&#8220;, hie\u00df es am Mittag. Auch f\u00fcr die Ruhr zeichne sich ein &#8222;au\u00dferordentliches Hochwasser mit historischen Pegelst\u00e4nden&#8220; ab, sagte der Leiter des Hochwasserinformationsdienstes Bernd Mehlig, am Mittwoch in Duisburg. Insbesondere die Orte entlang der Ruhr ab Hagen, wo Volme und Lenne in die Ruhr m\u00fcnden, seien betroffen.<br \/>\n +++ 16.22 Uhr:\u00a0Sondersendungen zur Hochwasserkatastrophe im Fernsehen +++<\/p>\n<p> Mehrere Fernsehsender haben Sondersendungen zur Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands ins Programm genommen. RTL und ntv sendeten ab 15 Uhr eine zweieinhalbst\u00fcndige Sendung mit dem Titel &#8222;RTL\/ntv Spezial: Wetterkatastrophe in Deutschland&#8220;, wie die Sender mitteilten. Um 20.15 Uhr sollte dann ein drei\u00dfigmin\u00fctiges &#8222;RTL Aktuell Spezial: Wetterkatastrophe in Deutschland&#8220; folgen.                <\/p>\n<p> Das WDR Fernsehen plante nach eigenen Angaben weitere Sondersendungen um 17 Uhr und um 20.45 Uhr \u00fcber die Auswirkungen des Unwetters in NRW. Die Ausstrahlung von &#8222;Hier und Heute&#8220; wurde demnach auf 15 Uhr vorgezogen. Um 20.15 Uhr \u00fcbernehme man zudem den ARD-&#8222;Brennpunkt&#8220;. Das Erste sendete einer Mitteilung zufolge zus\u00e4tzlich zum &#8222;Brennpunkt&#8220; auch &#8222;verl\u00e4ngerte &#8222;Tagesschau&#8220;-Ausgaben um 12 und 15 Uhr&#8220;.                <\/p>\n<p> Das ZDF k\u00fcndigte eine &#8222;hallo deutschland&#8220;-Sendung zum Thema ab 17.10 Uhr und ein &#8222;ZDF spezial&#8220; Sondersendung ab 19.25 Uhr an. Zudem wurde beim Polittalk &#8222;maybrit illner&#8220; das Thema ge\u00e4ndert. Es sollte nun \u00fcber &#8222;Regenflut und Hitzerekorde &#8211; schutzlos in der Klimakrise?&#8220; debattiert werden.<br \/>\n +++ 16.13 Uhr:\u00a0Fluss Inde l\u00e4uft in Tagebau \u2013\u00a0Suche nach Vermisstem unterbrochen +++<\/p>\n<p> Der Hochwasser f\u00fchrende Fluss Inde hat einen Deich in der N\u00e4he des Braunkohletagebaus Inden bei Aachen \u00fcbersp\u00fclt und ist in den Tagebau geflossen. Die Suche nach einem dort vermissten Mitarbeiter sei am Nachmittag unterbrochen worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Nach Angaben des Tagebaubetreibers RWE blieb der Abbaubetrieb unterbrochen. Das Wasser der Inde flie\u00dfe weiter in den Tagebau ein, jedoch falle der Wasserstand.                <\/p>\n<p> +++ 16.04 Uhr:\u00a0Bahnverkehr in NRW\u00a0und Rheinland-Pfalz weiterhin stark eingeschr\u00e4nkt +++<\/p>\n<p> Der Regional- und Fernverkehr in\u00a0Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist aufgrund der Unwetterlage nach wie vor stark eingeschr\u00e4nkt. Gleise, Weichen und Signaltechnik seien in vielen Landesteilen stark besch\u00e4digt, teilte die Deutsche Bahn am Nachmittag mit.                <\/p>\n<p> Die Wetterlage wirke sich auch auf den Fernverkehr aus:\u00a0Auf der Strecke K\u00f6ln-D\u00fcsseldorf-Essen\u00a0Dortmund kommt es demnach zu Umleitungen, Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4llen. Die Strecke K\u00f6ln-Koblenz \u00fcber den Bonner Hauptbahnhof ist derzeit nicht befahrbar. \u00dcber Bonn-Beuel ist die Strecke rechtsrheinig befahrbar, allerdings komme es auch hier zu Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4llen. Der internationale Fernverkehr von und nach Br\u00fcssel ist laut Bahn unterbrochen. &#8222;Die betroffenen Fernverkehrsz\u00fcge fallen zwischen K\u00f6ln Hbf und Bruxelles-Midi aus.<br \/>\n +++ 15.40 Uhr:\u00a0Rhein-Erft-Kreis ruft Katastrophenfall aus\u00a0+++<\/p>\n<p> Der Krisenstab im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen hat nach den andauernden starken Regenf\u00e4llen den Katastrophenfall ausgerufen. Wegen der Hochwasserlage entlang der Erft bestehe die Gefahr, dass sich die bisher \u00f6rtlich begrenzte Lage neben Erftstadt auch auf Kerpen, Bergheim und Bedburg ausweiten k\u00f6nnte, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung. Die kreisangeh\u00f6rigen Kommunen wurden aufgefordert, &#8222;die notwendigen Ma\u00dfnahmen des Bev\u00f6lkerungsschutzes wie insbesondere Evakuierungen und Unterbringungen vorzubereiten und vorzunehmen&#8220;.<br \/>\n +++ 15.18 Uhr:\u00a0Ortschaft bei Bevertalsperre in NRW mit Boot evakuiert +++<\/p>\n<p> Nach massiven Regenf\u00e4llen m\u00fcssen etwa 1500 Menschen in H\u00fcckeswagen im Bergischen Land ihre Wohnungen verlassen. &#8222;Bei den Evakuierungsma\u00dfnahmen muss viel mit dem Boot gemacht werden, weil die Stra\u00dfen nicht mehr befahrbar sind&#8220;, sagte ein Polizeisprecher. Betroffen sei vor allem der Stadtteil Kleineichen unterhalb der Bevertalsperre. Bei den Rettungsma\u00dfnahmen seien zwei Menschen verletzt worden.                <\/p>\n<p> Die Lage scheint allerdings nicht mehr ganz so angespannt wie noch in der Nacht. &#8222;Der Damm, der zu brechen drohte, ist soweit sicher&#8220;, sagte der Polizeisprecher. In dem Bereich rund um die Talsperre gebe es aber gro\u00dffl\u00e4chige \u00dcberschwemmungen. In der Nacht waren im Oberbergischen Kreis nach Angaben des Polizeisprechers etwa 1000 Kr\u00e4fte im Einsatz.<br \/>\n +++ 14.53 Uhr:\u00a0Neubauer: &#8222;Fridays for Future wird Druck erh\u00f6hen&#8220; +++<\/p>\n<p> Angesichts der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands hat die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Klimaschutzpl\u00e4ne von CDU\/CSU scharf kritisiert und weiteren Druck der Fridays-for-Future-Bewegung angek\u00fcndigt. W\u00e4hrend die Menschen in den Unwetterregionen mit den Klimafolgen zu k\u00e4mpfen h\u00e4tten, trete Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) &#8222;mit einem Wahlprogramm zur Bundestagswahl an, das die Klimakrise beschleunigen wird&#8220;, sagte Neubauer der D\u00fcsseldorfer &#8222;Rheinischen Post&#8220;.\u00a0                <\/p>\n<p> Neubauer nannte es &#8222;ph\u00e4nomenal verlogen&#8220;, dass Laschet jetzt &#8222;mehr Tempo&#8220; beim Klimaschutz fordere. &#8222;Er regiert seit Jahren in NRW und tut mit seiner Politik aktuell alles daf\u00fcr, dass die globalen Klimaziele verpasst werden&#8220;, so ihr Vorwurf. &#8222;Wir werden unseren Druck erh\u00f6hen, ein &#8218;Weiter-so&#8216; kann es nicht geben&#8220;, betonte die Organisatorin von\u00a0Fridays for Future in Deutschland.\u00a0                <\/p>\n<p> +++ 14.48 Uhr:\u00a0S\u00f6der:\u00a0Hochwasser zeigt Bedarf f\u00fcr vorausschauenden Klimaschutz +++<\/p>\n<p> Die Hochwasser-Katastrophen in\u00a0Westdeutschland zeigen nach Ansicht von CSU-Chef Markus S\u00f6der die hohe Bedeutung f\u00fcr einen langfristig angelegten Klimaschutz. &#8222;Der Klimawandel wird uns weiter besch\u00e4ftigen. Deswegen ist es einfach notwendig, dass wir bei diesem Thema nicht nur Klima-Anpassungsma\u00dfnahmen und Klima-Hilfen machen, sondern vorausschauenden Klimaschutz betreiben. Ich glaube, das ist am Ende ganz entscheidend&#8220;, sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident zum\u00a0Abschluss der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon. Heimat bewahren, Klima gestalten und gleichzeitig Wohlstand zu sichern, dies seien die Herausforderungen, vor denen alle st\u00fcnden.<br \/>\n +++ 14.46 Uhr:\u00a0Zahl der Unwettertoten in NRW und Rheinland-Pfalz auf mindestens 42 gestiegen +++<\/p>\n<p> Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat sich im Verlauf des Tages auf mindestens 42 erh\u00f6ht. Besonders stark betroffen waren der Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler mit 18 Toten und das s\u00fcdlich von K\u00f6ln gelegene Euskirchen mit 15 Toten, wie die zust\u00e4ndigen Polizeistellen jeweils mitteilten. Teilweise konnten die Toten noch nicht geborgen werden, weiterhin wurden auch Menschen vermisst.                <\/p>\n<p> Die Koblenzer Polizei meldete einen sprunghaften Anstieg von f\u00fcnf auf 18 Tote f\u00fcr den Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler.\u00a0Die Polizei in K\u00f6ln gab den Tod von 15 Menschen im Bereich Euskirchen bekannt, dort hatte der Kreis zun\u00e4chst von acht Toten gesprochen. Au\u00dferdem erh\u00f6hte sich die Zahl der Toten in Rheinbach von eins auf drei. Weiterhin gab es Tote in K\u00f6ln, im Kreis Unna, in Altena und in Solingen. Dazu k\u00f6nnten noch weitere Tote kommen, weil weiterhin viele Menschen vermisst wurden.<br \/>\n +++ 14.42 Uhr:\u00a0Polizei K\u00f6ln meldet 20 Tote nach Unwetter in NRW +++<\/p>\n<p> Nach dem schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei K\u00f6ln von 20 Toten in der Region berichtet. Neben zwei in K\u00f6ln gefundenen Toten seien bislang aus Euskirchen 15 und aus Rheinbach drei Tote gemeldet worden, teilte die Polizei mit.                <\/p>\n<p> +++ 14.39 Uhr:\u00a0Merkel will sich in Washington zur Hochwasserkatastrophe \u00e4u\u00dfern +++<\/p>\n<p> Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will gegen 16.00 Uhr deutscher Zeit am Rande ihres USA-Besuches zur Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Stellung nehmen. Merkel werde sich nach ihrem Treffen mit Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris in der deutschen Botschaft \u00e4u\u00dfern, teilte ein Regierungssprecher mit.                <\/p>\n<p> Merkel hatte sich zuvor bereits im Kurznachrichtendienst Twitter ersch\u00fcttert zu dem Hochwasser ge\u00e4u\u00dfert.\u00a0Merkel h\u00e4lt sich derzeit zu ihrem wohl letzten USA-Besuch als Kanzlerin in Washington auf. Am Nachmittag will sie US-Pr\u00e4sident Joe Biden treffen.<br \/>\n +++ 14.27 Uhr:\u00a0Schulze zu Hochwasser: Klimawandel ist in Deutschland angekommen +++<\/p>\n<p> Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich wegen der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz daf\u00fcr ausgesprochen, sich k\u00fcnftig besser auf Extremwetter-Ereignisse einzustellen. Die SPD-Politikerin schrieb auf Twitter: &#8222;Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen. Die Ereignisse zeigen, mit welcher Wucht die Folgen des Klimawandels uns alle treffen k\u00f6nnen.&#8220;\u00a0                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. 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Die Ereignisse zeigten, wie wichtig es sei, sich k\u00fcnftig noch besser auf solche Extremwetter-Ereignisse einzustellen.<br \/>\n +++ 14.17 Uhr:\u00a0Seehofer sagt von Unwettern betroffenen L\u00e4ndern &#8222;jegliche Unterst\u00fctzung&#8220; zu +++<\/p>\n<p> Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Unwetter im Westen Deutschlands als &#8222;Trag\u00f6die&#8220; bezeichnet, deren Ausma\u00df &#8222;l\u00e4ngst noch nicht absehbar&#8220; sei, und umfassende Hilfen des Bundes zugesagt. Mehr als 2000 Kr\u00e4fte des Technischen Hilfswerks (THW) und die Bundespolizei seien im Einsatz &#8211; &#8222;und ich biete den L\u00e4ndern jegliche Unterst\u00fctzung an&#8220;, sagte Seehofer am Donnerstag der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. Jetzt sei die Stunde der Einsatzkr\u00e4fte und der Solidarit\u00e4t. &#8222;Sie wachsen derzeit \u00fcber sich hinaus, und ich danke Ihnen daf\u00fcr.&#8220;                <\/p>\n<p> Seehofer sagte weiter: &#8222;Diese extremen Wetterkapriolen sind die Folgen des Klimawandels.&#8220; Der Minister forderte: &#8222;Wir m\u00fcssen uns viel besser darauf vorbereiten, auch beim Hochwasserschutz.&#8220;<br \/>\n +++ 14.15 Uhr:\u00a0Steinmeier best\u00fcrzt \u00fcber Folgen der verheerenden \u00dcberschwemmungen +++<\/p>\n<p> Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat sich best\u00fcrzt \u00fcber die Folgen der verheerenden \u00dcberschwemmungen in vielen Teilen Deutschlands gezeigt. &#8222;Mein tiefes Mitgef\u00fchl gilt den Verstorbenen und ihren Angeh\u00f6rigen&#8220;, erkl\u00e4rte Steinmeier am Donnerstag in Berlin. &#8222;In Gedanken bin ich bei den vielen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die in Not sind, die ihr Hab und Gut und manche von ihnen auch ihr Dach \u00fcber dem Kopf verloren haben.&#8220;                <\/p>\n<p> Der Bundespr\u00e4sident dankte &#8222;allen Einsatzkr\u00e4ften, Helferinnen und Helfern, die unerm\u00fcdlich im Einsatz sind, die zum Teil ihr Leben riskieren, um den Menschen in dieser gef\u00e4hrlichen Situation zur Seite zu stehen&#8220;.<br \/>\n +++ 14.00 Uhr: Wuppertaler Schwebebahn f\u00e4hrt am Wochenende nicht +++<\/p>\n<p> Die Wuppertaler Schwebebahn kann wegen des Unwetters am Wochenende nicht fahren. &#8222;Wegen der Sch\u00e4den an einigen Haltestellen ist eine Aufnahme des Schwebebahnverkehrs am Wochenende nicht m\u00f6glich&#8220;, teilten die Wuppertaler Stadtwerke\u00a0mit. Am Hauptbahnhof sei ein Ger\u00fcst f\u00fcr Sanierungsarbeiten zerst\u00f6rt worden. &#8222;Nach Absinken des Wupperpegels m\u00fcssen das Schwebebahnger\u00fcst und die St\u00fctzenfundamente auf Sch\u00e4den untersucht werden.&#8220;                <\/p>\n<p> Zahlreiche Stra\u00dfen in Wuppertal seien derzeit noch unpassierbar. Entlang der Wupper h\u00e4tten einige Haushalte zudem keinen Strom.<br \/>\n +++ 13.38 Uhr: Lage un\u00fcbersichtlich \u2013 Zahl der Vermissten sinkt +++<\/p>\n<p> Die Zahl der Unwettertoten im Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler ist auf 18 gestiegen. Die Polizei in Koblenz teilte\u00a0mit, dass sich die zuletzt mit f\u00fcnf angegebene Zahl der Todesopfer in dem Kreis entsprechend erh\u00f6ht habe. Damit starben in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen insgesamt mindestens 33 Menschen. Dazu gelten dutzende Menschen\u00a0als vermisst. Da an vielen Orten das Strom- und Telefonnetz ausfiel und Rettungseins\u00e4tze noch liefen, blieb die Lage un\u00fcbersichtlich.                <\/p>\n<p> Ein Polizeisprecher sagte, zwischenzeitlich h\u00e4tten im Landkreis Ahrweiler etwa 70 Menschen als vermisst gegolten. &#8222;Die eine oder andere Person&#8220; habe sich aber mittlerweile bei Angeh\u00f6rigen gemeldet, so dass diese Zahl niedriger sei. Wie viele Menschen am Mittag noch vermisst wurden, konnte der Polizeisprecher aber nicht sagen.      <\/p>\n<p> Starkregen in Deutschland<\/p>\n<p> Karte zeigt, wo noch immer Unwetter toben und wo sie als n\u00e4chstes hinziehen <\/p>\n<p> Vor 4 Stunden<\/p>\n<p> +++ 13.30 Uhr: Feuerwehren D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln im Dauereinsatz +++<\/p>\n<p> In den nordrhein-westf\u00e4lischen Gro\u00dfst\u00e4dten D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln sind die Feuerwehren wegen der Bek\u00e4mpfung von Unwettersch\u00e4den\u00a0im Dauereinsatz gewesen. In der Domstadt r\u00fcckten Feuerwehrleute bis zum Mittag zu rund 2200 Eins\u00e4tzen aus, wie die Stadt mitteilte. Mehr als 9100 Notrufe seien bis zum Morgen eingegangen. Zwei Tote wurden in \u00fcberfluteten Kellern entdeckt.                <\/p>\n<p> Dabei handelte es sich nach Polizeiangaben um eine 72-j\u00e4hrige Frau sowie einen 54-j\u00e4hrigen Mann. In beiden F\u00e4llen nahm die Polizei Ermittlungen zur genauen Todesursache auf. In K\u00f6ln brach au\u00dferdem ein Damm an einem Kanal. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk sicherten die Wasserstra\u00dfe mit Sands\u00e4cken, um weitere Br\u00fcche zu verhindern, wie die Stadt mitteilte.<br \/>\n +++ 13.27 Uhr: NRW-Innenminister bricht Urlaub ab +++<\/p>\n<p> Wegen des schweren Unwetters in Nordrhein-Westfalen mit vermutlich 15 Toten hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) seinen Urlaub in Schleswig-Holstein abgebrochen. Reul befand sich nach DPA-Informationen auf der R\u00fcckfahrt, um sich in den besonders betroffenen Regionen \u00fcber die Lage zu informieren.                <\/p>\n<p> &#8222;Ich bin mit meinen Gedanken bei den Toten dieser Katastrophe, die gro\u00dfe Teile unseres Landes ereilt hat. Ihren Angeh\u00f6rigen w\u00fcnsche ich in diesen schweren Stunden viel Kraft&#8220;, sagte Reul. &#8222;Viele Menschen werden weiterhin vermisst. Das best\u00fcrzt mich zutiefst.&#8220;<br \/>\n +++ 13.26 Uhr: Kanzlerkandidatin Baerbock bricht Urlaub ab +++<\/p>\n<p> Wegen der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kehrt die Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vorzeitig aus dem Urlaub zur\u00fcck. &#8222;Das zerst\u00f6rerische Ausma\u00df der \u00dcberschwemmungen ist ersch\u00fctternd&#8220;, teilte die Parteivorsitzende in einer\u00a0Erkl\u00e4rung mit. &#8222;Meine Gedanken und mein Mitgef\u00fchl sind bei den Menschen, die um Angeh\u00f6rige trauern, sich um Vermisste sorgen und um Verletzte k\u00fcmmern.&#8220;                <\/p>\n<p> Als &#8222;unglaubliche Leistung&#8220; w\u00fcrdigte die Gr\u00fcnen-Chefin die Arbeit der Rettungskr\u00e4fte. Gleichzeitig betonte Baerbock, wie wichtig nun die Unterst\u00fctzung von Bund und L\u00e4ndern sei: &#8222;Den Menschen, die vor den Tr\u00fcmmern ihrer Existenz stehen, weil ihr Hab und Gut, ihre H\u00e4user einfach weggeschwemmt wurden, muss nun schnell und unb\u00fcrokratisch geholfen werden.&#8220;<br \/>\n +++ 13.24 Uhr: Pl\u00fcnderungsversuche in Stolberg bei Aachen +++<\/p>\n<p> In Stolberg bei Aachen nutzen bereits Kriminelle die Hochwasserlage aus: Dort sei es zu einzelnen Pl\u00fcnderungsversuchen von Gesch\u00e4ften gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach hatten in drei F\u00e4llen Zeugen gemeldet, dass sich Personen in \u00fcberschwemmten L\u00e4den bef\u00e4nden. Die Polizei nahm an einem Juweliergesch\u00e4ft einen Verd\u00e4chtigen fest.                <\/p>\n<p> Als die Beamten an den anderen Tatorten &#8211; einem Supermarkt und einer Drogerie &#8211; eintrafen, sind demnach mehrere Unbekannte gefl\u00fcchtet. Ob etwas gestohlen wurde, war zun\u00e4chst unklar. Eine Hundertschaft der Polizei sei nun in Stolberg, um die verlassenen Wohnh\u00e4user und Gesch\u00e4fte vor Pl\u00fcnderungen zu sch\u00fctzen.<br \/>\n +++ 13.12 Uhr: THW mit 2100 Kr\u00e4ften im Einsatz +++<\/p>\n<p> Das Technische Hilfswerk (THW) hat den Katastrophenschutz in den von \u00dcberschwemmungen betroffenen L\u00e4ndern mit rund 2100 Einsatzkr\u00e4ften unterst\u00fctzt. In Rheinland-Pfalz seien zudem Hubschrauber aus mehreren Bundesl\u00e4ndern zur Rettung von Menschen aus \u00dcberflutungsgebieten unterwegs, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage mit. Weitere Hubschrauber der Bundespolizei st\u00fcnden in Bereitschaft.<br \/>\n +++ 13.11 Uhr: 130 Menschen in Solingen gerettet +++<\/p>\n<p> Die Einsatzkr\u00e4fte in Solingen haben in den vergangenen Stunden etwa 130 Menschen im Stadtgebiet aus akuter Not vor dem Hochwasser gerettet. Das sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag. &#8222;Wir haben die Menschen \u00fcber Drehleitern, Boote, Bojen herausgeholt. Es war alles improvisiert.&#8220; In zwei Situationen h\u00e4tten sich Einsatzkr\u00e4fte zudem auf Tankl\u00f6schfahrzeugen in Sicherheit bringen m\u00fcssen.                <\/p>\n<p> Die Einsatzkr\u00e4fte sprechen nach den starken Regenf\u00e4llen in Solingen nach Angaben eines Stadtsprechers von einem &#8222;Jahrhunderthochwasser&#8220;. &#8222;Unsere Heimatstadt ist von einer gro\u00dfen Katastrophe heimgesucht worden&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Tim Kurzbach (SPD). &#8222;Dieses Ausma\u00df an \u00dcberflutung ist nicht mehr zu bek\u00e4mpfen. Das Wasser ist st\u00e4rker.&#8220; Kurzbach hatte am Morgen den besonders betroffenen Stadtteil Unterburg besucht. Die dortige Lage beschrieb er als &#8222;bedrohlich und be\u00e4ngstigend&#8220;.<br \/>\n +++ 12.53 Uhr: FDP-Chef Lindner regt\u00a0Nothilfe f\u00fcr Opfer an<\/p>\n<p> FDP-Chef Christian Lindner hat schnelle Unterst\u00fctzung des Bundes f\u00fcr die Opfer der Unwetterkatastrophe im S\u00fcdwesten gefordert. &#8222;Daf\u00fcr kann der Bundesfinanzminister den Aufbauhilfefonds neu aktivieren, der nach der Flut 2013 gebildet wurde. Damit st\u00fcnden erprobte und bereits eingef\u00fchrte Instrumente bereit, die schnell und unkompliziert wirken k\u00f6nnen&#8220;, sagte Lindner\u00a0der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Sollte daf\u00fcr ein Beschluss des Deutschen Bundestages n\u00f6tig sein, so w\u00e4re die FDP jederzeit zu einer Sondersitzung bereit.&#8220; Zuerst hatte die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung berichtet.<br \/>\n +++ 12.47 Uhr:\u00a0Laschet zu Hochwasser: Klimaschutz muss jetzt forciert werden +++<\/p>\n<p> Angesichts der Hochwasser-Katastrophe hat CDU-Chef Armin Laschet weltweit mehr Tempo beim Klimaschutz gefordert. Die zunehmenden Starkregen- und Hitzereignisse seien mit dem Klimawandel verbunden, sagte der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident und Unions-Kanzlerkandidat\u00a0bei einem Ortsbesuch in der besonders vom Hochwasser betroffenen Stadt Hagen.                <\/p>\n<p> Mit solchen Extremwetter-Ereignissen sei auch in Zukunft immer wieder zu rechnen. Deshalb sei nun mehr Dynamik beim Klimaschutz und der n\u00f6tigen Anpassung an den Wandel erforderlich, betonte Laschet.<br \/>\n +++ 12.46 Uhr:\u00a0Laschet lobt Zusammenspiel der\u00a0Rettungskr\u00e4fte<\/p>\n<p> Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) hat das Zusammenspiel der Rettungskr\u00e4fte bei der Unwetterlage in seinem Bundesland gelobt. Bei einem Besuch in Hagen sagte Laschet, der Einsatz dort stehe exemplarisch f\u00fcr die gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste in seinem Bundesland. Dazu z\u00e4hle auch, dass schnell vom Bund der Einsatz der Bundeswehr gebilligt worden sei und Soldaten schnell zur Unterst\u00fctzung angereist seien.                <\/p>\n<p> Laschet rief sein Kabinett f\u00fcr Freitagvormittag zu einer Sondersitzung zusammen. Er habe seit Beginn der Unwetterlage mit Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) mehrfach gesprochen und k\u00f6nne schnelle Hilfen der Landesregierung versprechen. &#8222;Wir werden die Kommunen, die Betroffenen nicht allein lassen.&#8220; Es solle Hilfe geleistet werden, damit Nordrhein-Westfalen &#8222;hier auch solidarisch zusammensteht&#8220;.<br \/>\n +++ 12.40 Uhr: Mitarbeiter kamen nicht in den Sender: Fr\u00fchsendung von Phoenix ausgefallen +++<\/p>\n<p> Die schweren Unwetter im Westen Deutschlands haben auch das Programm des Fernsehsenders Phoenix beeintr\u00e4chtigt. So sei am Morgen die Fr\u00fchsendung entfallen, weil einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in den Sender gelangen konnten, teilte Phoenix mit. Zudem seien einige \u00dcbertragungsleitungen ausgefallen. Auch eine f\u00fcr die Mittagszeit geplante Sendung vor Ort fiel demnach aus. Der Sender rechnete damit, am Nachmittag wieder live senden zu k\u00f6nnen.<br \/>\n +++ 12.17 Uhr: Fluss Inde flutet Tagebau bei Aachen +++<\/p>\n<p> Der Hochwasser f\u00fchrende Fluss Inde hat einen Deich in der N\u00e4he des Braunkohletagebaus Inden bei Aachen \u00fcbersp\u00fclt und l\u00e4uft seit dem Morgen in den Tagebau. Ein Sprecher des Energieunternehmens RWE sagte am Donnerstag, ein Mitarbeiter dort werde vermisst. Nach dem Mann werde mit einem Hubschrauber gesucht. Der Abbaubetrieb sei eingestellt worden. Der Zufluss des Wassers dauere an.                <\/p>\n<p> Der Sprecher sagte, der Fluss sei gegen 6.30 Uhr bei Lamerdorf \u00fcber den Deich geschwappt. Die Inde ist nach heftigen Regenf\u00e4llen in den vergangenen Tagen stark angeschwollen. Der Fluss verl\u00e4uft in der N\u00e4he des Tagebaus. Die oberhalb an der Inde liegenden St\u00e4dte Eschweiler und Stolberg sowie Aachen-Kornelim\u00fcnster sind ebenfalls heftig von Hochwasser betroffen.<br \/>\n +++ 12.11 Uhr:\u00a0Weidel: Bund muss schnelle Hilfe im Hochwassergebiet leisten +++<\/p>\n<p> Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel sieht angesichts der dramatischen Hochwasserlage im Westen Deutschlands auch den Bund in der Pflicht. &#8222;Schnelle Hilfe f\u00fcr die betroffenen Menschen und eine z\u00fcgige Wiederherstellung der Infrastruktur m\u00fcssen im Vordergrund stehen&#8220;, sagte die Fraktionschefin. Hier seien nicht nur die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gefordert, sondern auch die Bundesregierung. Diese m\u00fcsse &#8222;umgehend und schnelle Unterst\u00fctzung leisten, um den Menschen vor Ort zu helfen&#8220;. Weidel, die den AfD-Landesverband in Baden-W\u00fcrttemberg leitet, sagte: &#8222;Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen.&#8220;<br \/>\n +++ 11.55 Uhr:\u00a0Verteidigungsministerin: 300 Soldaten im Katastrophen-Einsatz +++<\/p>\n<p> Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach der Unwetterkatastrophe im Westen und S\u00fcdwesten schnelle Unterst\u00fctzung durch die Bundeswehr angek\u00fcndigt. &#8222;Wir denken heute an alle, die von Unwetter und Hochwasser betroffen sind&#8220;, schrieb die CDU-Politikerin auf Twitter. &#8222;Die Bundeswehr hilft schnell und unkompliziert in Hagen und Ahrweiler mit derzeit 300 Soldatinnen und Soldaten.&#8220;                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. 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Unklar sei zurzeit, ob es sich dabei um Menschen handle, die vielleicht in Urlaub seien, oder ob sie im Unwetter bei Bekannten untergekommen oder in einer schwierigen Situation seien.<br \/>\n +++ 11.42 Uhr:\u00a0Trinkwasser in Eschweiler ausgefallen \u2013 Krankenhaus wird evakuiert +++<\/p>\n<p> Infolge des Starkregens ist in Eschweiler bei Aachen\u00a0die Trinkwasserversorgung ausgefallen. Es sei eine Wasserleitung gebrochen, die die Innenstadt versorge, teilte die St\u00e4dteregion Aachen mit. Die Einwohner von Eschweiler sollten auf unn\u00f6tigen Wasserverbrauch durch Duschen oder Toilettensp\u00fclungen verzichten. Das ebenfalls betroffene Krankenhaus mit derzeit rund 400 Patienten werde im Laufe des Tages ger\u00e4umt.                <\/p>\n<p> +++ 11.40 Uhr:\u00a0Laschet sagt Menschen in Altena Unterst\u00fctzung von Land NRW zu +++<\/p>\n<p> Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) hat den Menschen im stark vom Unwetter betroffenen Altena die Unterst\u00fctzung des Landes zugesagt. Die B\u00fcrger von Altena seien besonders betroffen, viele Millionen Menschen w\u00fcrden derzeit an sie denken, sagte Laschet in Radio MK, dem Lokalradio des M\u00e4rkischen Kreises.                <\/p>\n<p> &#8222;Wir tun alles, von der Polizei, von der Feuerwehr, vom Land aus, dass so schnell wie m\u00f6glich wieder Normalit\u00e4t hier in Altena einkehrt,&#8220; versprach Laschet. Das Land helfe jetzt zun\u00e4chst bei den Katastrophenschutzpl\u00e4nen. Danach gehe es um eine Bestandsaufnahme, wie der Region ansonsten geholfen werden k\u00f6nne.<br \/>\n +++ 11.38 Uhr:\u00a0Zahl der Todesopfer durch Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz bei mindestens 19 +++<\/p>\n<p> Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist auf mindestens 19 gestiegen. Der nordrhein-westf\u00e4lische Kreis Euskirchen meldete acht Todesf\u00e4lle, machte zun\u00e4chst aber keine weiteren Angaben zu den Toten und den Todesumst\u00e4nden. Im besonders stark betroffenen Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler in der Eifel starben mindestens vier Menschen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.                <\/p>\n<p> Mehrere Menschen starben in \u00fcberfluteten Kellern. In K\u00f6ln fand die Feuerwehr die Leichen einer 72-j\u00e4hrigen Frau und eines 54-J\u00e4hrigen in mit Wasser vollgelaufenen Kellern. In Solingen st\u00fcrzte nach Polizeiangaben ein 82-J\u00e4hriger und geriet mit dem Kopf unter Wasser. Der Rentner sei sp\u00e4ter im Krankenhaus gestorben. Im Kreis Unna starb ein 77-J\u00e4hriger ebenfalls im unter Wasser stehenden Keller seines Wohnhauses. Auch in Rheinbach gab es laut K\u00f6lner Polizei einen Todesfall im Zusammenhang mit der Unwetterlage. In Nordrhein-Westfalen kamen zwei Feuerwehrm\u00e4nner im Einsatz in Altena und Werdohl ums Leben.<br \/>\n +++ 11.36 Uhr:\u00a0Bundeswehr beteiligt sich an Rettung mit Panzern und Hubschraubern +++<\/p>\n<p> Die Bundeswehr setzt bei der Unwetterkatastrophe im S\u00fcdwesten und Westen Deutschlands Soldaten und schweres Ger\u00e4t zur Rettung ein. In Nordrhein-Westfalen seien\u00a0200 M\u00e4nner und Frauen mit Bergepanzern, Radladern, schweren Lastwagen und dem Transportpanzer Fuchs in den Einsatz geschickt worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin.                <\/p>\n<p> In Rheinland-Pfalz sind demnach 70 Soldaten mit vier Unimogs und Krankenwagenausstattung unterwegs. Diese sind watf\u00e4hig, k\u00f6nnen also auch in \u00fcberschwemmten D\u00f6rfern fahren. Das Heer schickte Hilfe aus der Luft. &#8222;Zwei Transporthubschrauber NH90 und zwei Rettungshubschrauber LUH SAR sind ab sofort f\u00fcr die Amtshilfe einsatzbereit &amp; unterst\u00fctzen das Kommando Territoriale Aufgaben&#8220;, schrieben die Landstreitkr\u00e4fte auf Twitter.<br \/>\n +++ 11.19 Uhr:\u00a0Polizei: Schaulustige behindern Rettungseinsatz in Eifel-Ort Schuld +++<\/p>\n<p> Nach der Hochwasserkatastrophe im\u00a0Eifel-Ort Schuld im Norden von Rheinland-Pfalz haben Schaulustige nach Angaben der Polizei den Rettungseinsatz behindert. &#8222;Bitte haltet die Rettungswege frei!!!!!&#8220;, schrieb das Polizeipr\u00e4sidium Koblenz auf Twitter. Die Beamten riefen auch dazu auf, Stra\u00dfensperren zu beachten und in\u00a0Sicherheit zu bleiben. In \u00fcberfluteten Gebieten seien die Gefahren unkalkulierbar.                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. Diese Anbieter<br \/>\n setzen m\u00f6glicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.<br \/>\n Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.<\/p>\n<p> +++ 11.16 Uhr:\u00a0Polizei: Lebensgefahr in Trierer Stadtteil wegen \u00dcberflutungen +++<\/p>\n<p> Die Polizei in Trier hat die Menschen eindringlich dazu aufgerufen, den Stadtteil Ehrang wegen \u00dcberflutungen zu meiden. Es bestehe Lebensgefahr, warnte die Polizei per Twitter. Nach Angaben der Stadt Trier l\u00e4uft aktuell der Ortskern von Ehrang voll. &#8222;In gro\u00dfen Teilen des Ortes gibt es keinen Strom. Bitte folgen sie den Evakuierungsdurchsagen&#8220;, schrieb die Stadtverwaltung.                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. 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Zwar k\u00f6nne es weiterhin &#8222;punktuellen Starkregen&#8220; geben, dieser sei aber nicht mehr so verbreitet wie in der vergangenen Nacht, sagte Manitta der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Das Unwetterpotenzial sinkt deutlich.&#8220;                <\/p>\n<p> Die gr\u00f6\u00dften Niederschlagsmengen gab es Manitta zufolge in einem breiten Streifen vom Sauerland \u00fcber das Bergische Land und die Eifel, den Gro\u00dfraum K\u00f6ln\/Bonn bis zur Grenze nach Luxemburg. Spitzenreiter war Rheinbach-Todenfeld (Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen) mit 158 Millimeter Wasser im Messzeitraum 24 Stunden \u2013 wobei das meiste davon in k\u00fcrzerem Zeitraum vom Himmel fiel, wie der Experte erkl\u00e4rte. Danach folgte K\u00f6ln-Stammheim mit 154 Millimetern. Der gemessene 24-Stunden-Zeitraum hatte um 8.00 Uhr am Mittwochmorgen begonnen.<br \/>\n +++ 10.54 Uhr: Telefonleitungen zu Polizeistationen im Hochwassergebiet gest\u00f6rt +++<\/p>\n<p> Wegen der dramatischen Hochwasserlage in der Eifel sind die Polizeiinspektionen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau derzeit telefonisch nicht erreichbar. &#8222;Die Telefonleitungen dorthin sind allesamt gest\u00f6rt&#8220;, teilte das Polizeipr\u00e4sidium Koblenz mit. F\u00fcr dringende Anrufe, etwa zu Vermissten, solle die Rufnummer 0800 65 65 65 1 gew\u00e4hlt werden. Die Polizei bat um Geduld. &#8222;Die Vielzahl der Anrufe wird sicherlich eine Wartezeit verursachen.&#8220; Der Notruf 112 oder 110 solle nur in dringenden F\u00e4llen anrufen werden. &#8222;Ausk\u00fcnfte werden dort auf keinen Fall gegeben.&#8220;\u00a0                <\/p>\n<p> +++ 10.52 Uhr: S\u00f6der: Bayern bietet NRW und Rheinland-Pfalz Hilfe an +++<\/p>\n<p> Bayern hat den von der dramatischen Hochwasserlage betroffenen Bundesl\u00e4ndern Unterst\u00fctzung angeboten. &#8222;In dieser schlimmen Situation ist Solidarit\u00e4t gefragt: Bayern bietet Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz jedwede Hilfe an, um die Sch\u00e4den des katastrophalen Unwetters zu beseitigen&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU)\u00a0der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Fluten und ihren Angeh\u00f6rigen.&#8220;<br \/>\n +++ 10.40 Uhr: Mehrere Menschen aus eingeschlossenen H\u00e4usern gerettet +++<\/p>\n<p> Im Eifel-Kreis Bitburg-Pr\u00fcm sind wegen der Hochwasserlage mehrere Menschen in ihren H\u00e4usern von den Wassermassen eingeschlossen worden, unter anderem in Waxweiler. Das sagte der Kreissprecher\u00a0in Bitburg. Menschen mussten gerettet werden \u2013 Meldungen \u00fcber Tote, Verletzte oder Vermisste gebe es jedoch bislang nicht. Der Kreissprecher berichtete auch von mindestens einem eingest\u00fcrzten Haus.                <\/p>\n<p> Nach den heftigen Regenf\u00e4llen kommt es in mehreren Gemeinden des Kreises Bitburg-Pr\u00fcm zu Einschr\u00e4nkungen in der Trinkwasserversorgung. Grund seien Stromausf\u00e4lle, teilte der Katastrophenschutz des Kreises \u00fcber Facebook mit. Die Versorgung sei voraussichtlich &#8222;auf Tage eingeschr\u00e4nkt&#8220;. Die Bewohner wurden aufgerufen, mit dem vorhandenen Wasser sparsam umzugehen und auf Reinigungsarbeiten zu verzichten.<br \/>\n +++ 10.33 Uhr: Kreis Euskirchen berichtet nach Unwetter von acht Toten +++<\/p>\n<p> Bei dem schweren Unwetter im Kreis Euskirchen im S\u00fcden von\u00a0Nordrhein-Westfalen sind nach ersten Erkenntnissen der Beh\u00f6rden mehrere Menschen ums Leben gekommen. &#8222;Derzeit sind uns acht Todesf\u00e4lle bekannt&#8220;, hie\u00df es\u00a0auf der Facebook-Seite des Kreises. Genauere Angaben \u2013 etwa weshalb genau die Menschen im Zusammenhang mit dem Unwetter starben \u2013 machte der Kreis zun\u00e4chst nicht.                <\/p>\n<p> In mehreren Orten sei die Lage sehr kritisch. &#8222;Es finden Menschenrettungen statt&#8220;, hie\u00df es weiter. Teilweise bestehe kein Zugang zu den Orten. Im\u00a0Kreisgebiet sei die Kommunikation weitgehend ausgefallen. Auch der Feuerwehr-Notruf 112 und die Kreisverwaltung seien nicht zu erreichen. Wegen der Verbindungsprobleme k\u00f6nne der Kreis derzeit nur unregelm\u00e4\u00dfig informieren.                <\/p>\n<p> +++ 10.33 Uhr: Frau stirbt in Rheinbach \u2013 wohl Zusammenhang mit Unwetter +++\u00a0<\/p>\n<p> In Rheinbach bei Bonn ist eine tote Frau auf einer Stra\u00dfe entdeckt worden. Ein Zusammenhang mit dem Unwetter, von dem auch Rheinbach mit \u00fcberfluteten Stra\u00dfen stark betroffen war, sei wahrscheinlich, erkl\u00e4rte die Bonner Polizei. Die Tote habe noch nicht identifiziert werden k\u00f6nnen. Weitere Angaben wurden zun\u00e4chst nicht gemacht.<br \/>\n +++ 10.31 Uhr: Niederschl\u00e4ge von 148 Litern pro Quadratmeter in Rheinland-Pfalz +++<\/p>\n<p> Bei den Unwettern im Norden von Rheinland-Pfalz sind bis zu 148 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Diese Menge ging im Laufe des Mittwochs und in der Nacht nieder, wie das Klimaschutzministerium in Mainz mitteilte. F\u00fcr den Hochsommer sei das &#8222;ein neues Ph\u00e4nomen&#8220;, erkl\u00e4rte Ministerin Anne Spiegel (Gr\u00fcne). &#8222;Die aktuellen Extremwetterereignisse in Form von Starkregen sind dramatisch.&#8220; Aus kleinen B\u00e4chen seien unberechenbare Fluten geworden. Am st\u00e4rksten betroffen seien die Landkreise Ahrweiler, Bitburg-Pr\u00fcm, Vulkaneifel und Trier-Saarburg.                <\/p>\n<p> Auch an der Mosel versch\u00e4rft sich die Lage nach Angaben des Ministeriums. Zurzeit werde am Pegel Trier ein Wasserstand bis 9,15 Metern erwartet. Am Oberrhein bilde sich am Pegel Maxau ein erster Hochwasserscheitel aus. Nach kurzem, leichtem R\u00fcckgang seien wegen der f\u00fcr den S\u00fcdwesten vorhergesagten Niederschl\u00e4ge dann ab Donnerstagabend wieder steigende Wasserst\u00e4nde zu erwarten.<br \/>\n +++ 10.23 Uhr: Hubschrauber aus mehreren Bundesl\u00e4ndern zu Menschenrettung in Kreis Ahrweiler +++<\/p>\n<p> F\u00fcr den besonders von den schweren Unwettern betroffenen Landkreis Ahrweiler hat die Polizei Hubschrauber aus mehreren Bundesl\u00e4ndern angefordert, um Menschen aus den Fluten zu retten. Es seien mit Seilwinden ausgestattete Polizeihubschrauber aus Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und Hessen angefordert worden, teilte die Polizei in Koblenz mit. Auch Hubschrauber der Bundeswehr seien zur Menschenrettung angefordert worden.                <\/p>\n<p> In dem Landkreis sind zahlreiche H\u00e4user \u00fcberflutet. Menschen retteten sich teilweise vor den Fluten auf die D\u00e4cher ihrer H\u00e4user und sollen nun mit den Hubschraubern gerettet werden. In der besonders stark betroffenen Gemeinde Schuld behinderten derweil Schaulustige den Rettungseinsatz. Die Polizei forderte die Menschen auf, die Rettungswege freizuhalten.\u00a0                <\/p>\n<p> Unwetter<br \/>\n Regen, Regen, Regen \u2013 Szenen der Sintflut im Westen Deutschlands<\/p>\n<p> Zur\u00fcck<br \/>\n Weiter<\/p>\n<p> Eine Stra\u00dfe vor einem Restaurant in Solingen ist \u00fcberflutet<br \/>\n Mehr<\/p>\n<p> +++ 10.11 Uhr: Gedenkminute im Landtag Rheinland-Pfalz \u2013 &#8222;Best\u00fcrzende Ereignisse&#8220; +++<\/p>\n<p> Mit einer Gedenkminute f\u00fcr die von \u00dcberflutungen betroffenen Kommunen hat der Landtag Rheinland-Pfalz seine Sitzung er\u00f6ffnet. Landtagspr\u00e4sident Hendrik Hering sprach von best\u00fcrzenden Ereignissen. &#8222;Wir sind in diesen Stunden bei allen, die von dieser Katastrophe im Land betroffen sind&#8220;, sagte der SPD-Politiker in Mainz. &#8222;Unser gro\u00dfer Dank und Respekt gilt an allererster Stelle den Rettungskr\u00e4ften, die seit gestern vor Ort sind, um Leben zu retten und zu sch\u00fctzen.&#8220;                <\/p>\n<p> Der Blick auf die Orte sei ersch\u00fctternd. &#8222;Menschen sind ertrunken, H\u00e4user eingest\u00fcrzt, viele sind noch vermisst. Die Rettungskr\u00e4fte riskieren in diesem Moment ihr Leben.&#8220; Hering k\u00fcndigte &#8222;pragmatische Hilfe&#8220; des Landes an. &#8222;Die Ereignisse haben deutlich gemacht, es ist unverantwortlich, an den Ursachen des menschengemachten Klimawandels zu zweifeln, und auch unverantwortlich, nicht alles M\u00f6gliche zu tun, um diese schrecklichen Folgen in Zukunft zu reduzieren.&#8220;<br \/>\n +++ 10.10 Uhr: Feuerwehr in K\u00f6ln findet zwei Tote in vollgelaufenen Kellern +++<\/p>\n<p> Nach schweren Unwettern mit Starkregen hat die Feuerwehr in K\u00f6ln zwei Tote in \u00fcberfluteten Kellern gefunden. Dabei handelte es sich um eine 72-j\u00e4hrige Frau sowie einen 54-j\u00e4hrigen Mann, wie die Staatsanwaltschaft K\u00f6ln und die Polizei gemeinsam mitteilten. Demnach entdeckten Feuerwehrleute die Leiche der Frau am Abend im Stadtteil Bocklem\u00fcnd-Mengenich. Etwa zwei Stunden sp\u00e4ter fanden sie den Angaben zufolge den 54-j\u00e4hrigen Bewohner eines Einfamilienhauses im Stadtteil L\u00f6venich. In beiden F\u00e4llen nahm die Polizei Ermittlungen zur genauen Todesursache auf. Ein Notfallseelsorger betreute die Angeh\u00f6rigen vor Ort.<br \/>\n +++ 10.09 Uhr: Bundeswehr unterst\u00fctzt nach Unwetter in Hagen +++\u00a0<\/p>\n<p> Zur Unterst\u00fctzung der Feuerwehr im Unwetter-Krisengebiet in Hagen sind auch etwa hundert Bundeswehr-Soldaten im Einsatz. Die Stadt habe am\u00a0Dienstagnachmittag einen entsprechenden Antrag gestellt, sagte ein Bundeswehr-Sprecher am\u00a0Mittwoch. Kr\u00e4fte aus Unna und Minden seien vor Ort. Unter anderem w\u00fcrden unter der \u00c4gide der \u00f6rtlichen Feuerwehr Bergepanzer, Tieflader und Kettens\u00e4gen eingesetzt. Auch der Kreis Mettmann habe einen Hilfeleistungsantrag gestellt, \u00fcber den aber noch nicht entschieden sei.<br \/>\n +++ 10.08 Uhr: Nach Tod eines Feuerwehrmannes: Laschet in Altena +++<\/p>\n<p> Wegen der dramatischen Hochwasserlage in Nordrhein-Westfalen hat Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) Altena im M\u00e4rkischen Kreis besucht. Dort war am Mittwochnachmittag ein 46-j\u00e4hriger Feuerwehrmann nach der Rettung eines Mannes aus einem \u00fcberfluteten Stadtteil ins Wasser gest\u00fcrzt und abgetrieben. Seine Kollegen hatten ihn kurz darauf nur noch tot bergen k\u00f6nnen.                <\/p>\n<p> Der Unions-Kanzlerkandidat informierte sich in Altena in der Leitzentrale des Kreises beim Landrat und beim Kreisbrandmeister \u00fcber die Lage, wie die Deutsche Presse-Agentur aus NRW-Regierungskreisen erfuhr. Anschlie\u00dfend fuhr er in die besonders von den Unwettern betroffene Stadt Hagen, um sich auch dort ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Seine Reise durch S\u00fcddeutschland hatte Laschet abgebrochen und auch seine Teilnahme an der CSU-Klausur im bayerischen Seeon abgesagt.<br \/>\n +++ 10.05 Uhr: Mainzer Umweltministerium rechnet mit weiteren Pegelanstiegen an Rhein und Mosel +++\u00a0<\/p>\n<p> Das rheinland-pf\u00e4lzische Umweltministerium rechnet mit einem weiteren Pegelanstieg des Rheins ab den Abendstunden. Aufgrund der f\u00fcr den S\u00fcdwesten Deutschlands vorhergesagten Niederschl\u00e4ge werde nach einem leichten R\u00fcckgang ein Wiederanstieg erwartet, teilte das Ministerium in Mainz mit. Im Laufe des Mittwochs und in der Nacht seien bereits Niederschl\u00e4ge von bis zu 148 Millimeter gefallen. Das sei &#8222;ein neues Ph\u00e4nomen&#8220;.                <\/p>\n<p> Demnach versch\u00e4rft sich auch an der Mosel die Lage. Aktuell werde am sogenannten Pegel Trier ein Wasserstand von bis zu 9,15 Metern erwartet. Das Umwelt- und Klimaschutzministerium bietet online eine landesweite Starkregengefahrenkarte an.<br \/>\n +++ 10.04 Uhr: Netzbetreiber: Zahlreiche Haushalte in der Eifel ohne Strom +++<\/p>\n<p> Die Unwetter und \u00dcberschwemmungen in der Eifel haben zu einem gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall gef\u00fchrt. Wie eine Sprecherin des Netzbetreibers Westnetz sagte, seien in Rheinland-Pfalz besonders die Kreise Ahrweiler, Vulkaneifel, Mayen-Koblenz, Bitburg-Pr\u00fcm und Trier-Saarburg betroffen. Dort st\u00e4nden zahlreiche Ortsnetzstationen unter Wasser und h\u00e4tten abgeschaltet werden m\u00fcssen, wie Westnetz in Saffig mitteilte. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich seien vereinzelte Ortschaften ohne Strom. Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen der Westnetz in Rheinland-Pfalz seien im Dauereinsatz, um an den Orten, wo es m\u00f6glich ist, die Stromversorgung wieder in Gang zu bringen, sagte die Sprecherin.                <\/p>\n<p> +++ 10.02 Uhr: Dreyer: Mobilfunknetz in Katastrophengebieten teils ausgefallen +++<\/p>\n<p> Nach der Hochwasserkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz l\u00e4uft seit Stunden ein gro\u00dfangelegter Rettungseinsatz. Polizeihubschrauber seien unterwegs, um Menschen von Hausd\u00e4chern oder aus B\u00e4umen zu retten, berichtete Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) zu Beginn der Landtagsplenarsitzung in Mainz. Auch die Bundeswehr helfe mit rund 200 Soldaten. Es gebe sehr viele Vermisste, sagte Dreyer. Es sei unklar, ob sie sich selbst hatten retten k\u00f6nnen. Sie zu erreichen sei schwierig, da das Mobilfunknetz zum Teil ausgefallen sei.\u00a0<br \/>\n +++ 10 Uhr: Hochwasser in NRW \u2013 Solinger Stadtteil bleibt gesperrt +++<\/p>\n<p> Etwa 600 Menschen aus dem Solinger Stadtteil Unterburg haben wegen des Hochwassers die Nacht nicht in ihren Wohnungen verbracht. &#8222;Unterburg bleibt bis auf weiteres komplett gesperrt \u2013 vom ehemaligen Rathaus bis zum Burger Bahnhof&#8220;, teilte Oberb\u00fcrgermeister Tim Kurzbach (SPD) auf den sozialen Medien mit.                <\/p>\n<p> Die Feuerwehr sei weiter im Dauereinsatz. &#8222;F\u00fcr die kommenden zwei bis drei Stunden ist nach Auskunft des Wupperverbandes weiterhin von einem konstant hohen Pegelstand der Wupper auszugehen&#8220;, schrieb Kurzbach auf Instagram. Daher k\u00f6nne vorl\u00e4ufig keine Entwarnung gegeben werden. Der Stadtteil Unterburg war am Mittwochabend evakuiert worden. Es sei noch nicht abzusehen, wann die Haushalte in Unterburg wieder mit Strom und Gas versorgt werden k\u00f6nnten, teilte die Stadt mit. Die Anlagen m\u00fcssten zun\u00e4chst \u00fcberpr\u00fcft und gegebenenfalls repariert werden.\u00a0<br \/>\n +++ 9.57 Uhr: Regierungschefin Dreyer: Situation im Katastrophengebiet verheerend +++\u00a0<\/p>\n<p> Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu\u00a0Dreyer (SPD) hat die Lage in den Hochwassergebieten des Landes mit dramatischen Worten als bisher noch nie erlebte Katastrophe geschildert. &#8222;Es gibt Tote, es gibt Vermisste, es gibt viele, die noch in Gefahr sind&#8220;, sagte Dreyer zu Beginn der Landtagsplenarsitzung in\u00a0Mainz. Das Land habe zwar schon einige Hochwasser erlebt. &#8222;So eine Katastrophe haben wir noch nicht gesehen. Es ist wirklich verheerend.&#8220; Ganze Orte seien \u00fcberflutet, H\u00e4user seien einfach weggeschwommen.                <\/p>\n<p> +++ 9.40 Uhr: G\u00f6ring-Eckardt sieht in Unwettern &#8222;Auswirkungen der Klimakatastrophe&#8220; +++<\/p>\n<p> Die Gr\u00fcnen-Fraktionschefin im Bundestag, Katrin G\u00f6ring-Eckardt, sieht in den schweren Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein Alarmzeichen f\u00fcr den Klimawandel. &#8222;Das sind schon Auswirkungen der Klimakatastrophe&#8220;, sagte sie in der RTL\/ntv-Sendung &#8222;Fr\u00fchstart&#8220;. Die Unwetter seien ein &#8222;Aufruf, sich klar zu machen: Das ist schon da, das ist schon hier bei uns&#8220;. Sie rief dazu auf, nun &#8222;dringend Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren&#8220;. G\u00f6ring-Eckardt zeigte sich best\u00fcrzt angesichts der Opfer. &#8222;Das ist etwas, wo ich erstmal mit vollem Herzen bei den Menschen bin, um die es da geht&#8220;, sagte sie.<br \/>\n +++ 9.38 Uhr: Minister: Weitere Geb\u00e4ude im Kreis Ahrweiler von Einsturz bedroht +++<\/p>\n<p> In der Katastrophenregion im n\u00f6rdlichen Rheinland-Pfalz sind nach Angaben des Mainzer Innenministeriums weitere H\u00e4user vom Einsturz bedroht. &#8222;Die schlimmen Unwetter haben Rheinland-Pfalz mit erbarmungsloser Wucht getroffen und schon innerhalb weniger Stunden zum Einsturz gleich mehrerer Wohnh\u00e4user im Landkreis Ahrweiler gef\u00fchrt&#8220;, erkl\u00e4rte Innenminister Roger Lewentz (SPD).                <\/p>\n<p> Das genaue Ausma\u00df der Katastrophe in mehreren Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten des Bundeslandes sei derzeit noch nicht absehbar. Bei der Rettung von Menschen sei am Mittwochabend auch ein Polizeihubschrauber mit Seilwinde eingesetzt worden. Lewentz sagte, er habe in der Nacht Kontakt zur Bundeswehr aufgenommen.<br \/>\n +++ 9.33 Uhr: Ort mit 2000 Einwohnern bei Trier durch Hochwasser abgeschnitten +++<\/p>\n<p> Wegen des Hochwassers sind alle Zufahrtswege zur Gemeinde Kordel im Landkreis Trier-Saarburg abgeschnitten. Der Ort mit rund 2000 Einwohnern sei momentan nicht erreichbar, sagte ein Kreissprecher. Man versuche nun mit Hilfe der Bundeswehr mit Wasserfahrzeugen die Bewohner zu erreichen. Meldungen \u00fcber Tote und Vermisste gebe es bisher nicht. \u00c4hnliche Rettungsaktionen gebe es auch an dem wenige Kilometer entfernten Fluss Sauer.<br \/>\n +++ 9.30 Uhr: Landesregierung in Rheinland-Pfalz kommt zu Sondersitzung zusammen +++<\/p>\n<p> Die rheinland-pf\u00e4lzische Landesregierung hat wegen der Unwetter in der Eifel eine Sondersitzung angesetzt. &#8222;Es ist eine Katastrophe&#8220;, erkl\u00e4rte Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD)\u00a0in Mainz. &#8222;Es gibt Tote, Vermisste und viele, die noch immer in Gefahr sind.&#8220; Alle Kr\u00e4fte seien rund um die Uhr im Einsatz und riskierten dabei ihr eigenes Leben. Ihr Mitgef\u00fchl gelte den Opfern der Hochwasserkatastrophe, sagte Dreyer. &#8222;Ich bange mit den Menschen vor Ort.&#8220;                <\/p>\n<p> Die Regierungschefin k\u00fcndigte an, sich zusammen mit Innenminister Roger Lewentz (SPD) einen eigenen Eindruck von der Lage vor Ort zu verschaffen. Sie appellierte an die Bewohner der Katastrophenregion, in ihren H\u00e4usern zu bleiben. &#8222;Wir mobilisieren alles, um Sie zu retten!&#8220;<br \/>\n +++ 9.26 Uhr: Zahl der Vermissten nach Unwettern in der Eifel steigt auf knapp 70 +++<\/p>\n<p> In dem vom Hochwasser schwer getroffenen Eifel-Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler ist die Zahl der Vermissten laut Polizei Koblenz inzwischen auf knapp 70 gestiegen. Dort waren den Angaben zufolge in der Nacht\u00a0sechs H\u00e4user eingest\u00fcrzt. Eine Vielzahl an H\u00e4usern sei instabil, es bestehe Einsturzgefahr. Der Katastrophenfall sei ausgerufen worden. Mindestens vier Menschen kamen nach Angaben der Polizei ums Leben.                <\/p>\n<p> Der gesamte Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sei von der Unwetterlage betroffen, sagte der Sprecher. Mehrere Orte waren demnach wegen des Hochwassers von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Die vier Toten wurden an verschiedenen Orten im Landkreis gefunden. Ungef\u00e4hr 50 Menschen bef\u00e4nden sich nach wie vor auf Hausd\u00e4chern und m\u00fcssten gerettet werden.<br \/>\n +++ 9.10 Uhr: Scholz: Meldungen zum Hochwasser schockieren +++<\/p>\n<p> SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat entsetzt auf die Folgen der Unwetter insbesondere im Westen Deutschlands reagiert. &#8222;Die Meldungen zum Hochwasser alarmieren und schockieren&#8220;, schrieb der Bundesfinanzminister auf Twitter. &#8222;Jetzt geht es um schnelle Hilfe.&#8220; Sein gro\u00dfer Dank gehe an die Einsatzkr\u00e4fte, die ihr Leben riskierten. &#8222;Mein Mitgef\u00fchl gilt den Vermissten und Verstorbenen, ihren Angeh\u00f6rigen sowie allen, deren H\u00e4user \u00fcberschwemmt sind.&#8220;                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. Diese Anbieter<br \/>\n setzen m\u00f6glicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.<br \/>\n Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.<\/p>\n<p> Bereits am Vorabend hatte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner getwittert, er habe selten so einen Starkregen erlebt wie gerade in Nordrhein-Westfalen. &#8222;G\u00e4ste meiner Veranstaltungen m\u00fcssen wegen \u00dcberflutungen heim, B\u00e4ume st\u00fcrzen auf Stra\u00dfen, Sirenen heulen&#8220;, schrieb der Spitzenkandidat der Liberalen. &#8222;Passt auf Euch auf &#8211; und vielen Dank f\u00fcr den Dienst an alle, die jetzt Menschen in Not helfen!&#8220; Auch die Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dankte am sp\u00e4ten Mittwochabend per Twitter &#8222;den unerm\u00fcdlichen Einsatzkr\u00e4ften, die viel riskieren, um zu helfen&#8220;.<br \/>\n +++ 9.10 Uhr: Laschet sagt wegen Unwettern in der Eifel Besuch bei CSU-Klausur ab +++<\/p>\n<p> CDU-Chef Armin Laschet hat wegen der dramatischen Hochwasserlage in der Eifel seinen geplanten Besuch bei der Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon abgesagt. Das teilte die Staatskanzlei in D\u00fcsseldorf mit. Laschet habe seine Reise durch S\u00fcddeutschland abgebrochen und sei noch in der Nacht nach Nordrhein-Westfalen zur\u00fcckgekehrt.                <\/p>\n<p> Am Morgen wollte Laschet die von den Unwettern besonders betroffene Stadt Hagen besuchen, um sich dort mit dem Oberb\u00fcrgermeister im Krisenstab ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Aus der Staatskanzlei hie\u00df es weiter, der Ministerpr\u00e4sident wolle sich nach seinem Besuch in Hagen \u00fcber die Folgen und weiteren Entwicklungen der Unwetter in Nordrhein-Westfalen informieren und m\u00f6gliche Hilfen des Landes forcieren.<br \/>\n +++ 9.04 Uhr: NRW-SPD fordert schnelle Hilfe f\u00fcr Hochwasser-Opfer und Gemeinden +++<\/p>\n<p> Nach dem Starkregen und \u00dcberschwemmungen in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen hat der D\u00fcsseldorfer SPD-Oppositionschef Thomas Kutschaty schnelle und unb\u00fcrokratische Hilfe der schwarz-gelben Landesregierung gefordert. &#8222;Der heftige Dauerregen hat viele Menschen in Nordrhein-Westfalen in Not gebracht oder schwer verletzt&#8220;, erkl\u00e4rte der SPD-Landespartei- und Fraktionschef.                <\/p>\n<p> &#8222;Durch den Starkregen mussten viele Menschen von jetzt auf gleich ihre H\u00e4user und Wohnungen verlassen, nur das N\u00f6tigste mitnehmen und den Rest zur\u00fccklassen&#8220;, sagte Kutschaty. Die CDU\/FDP-Landesregierung sei nun gefordert, Hilfe z\u00fcgig zu organisieren. Die Menschen, die betroffenen St\u00e4dte und Gemeinden sowie auch die Einsatzkr\u00e4fte brauchten &#8222;jetzt schnelle und unb\u00fcrokratische Hilfe&#8220;. Au\u00dferdem m\u00fcsse gepr\u00fcft werden, inwiefern der Landtag kurzfristig aktiv unterst\u00fctzen k\u00f6nne.<br \/>\n +++ 9.03 Uhr: 77-J\u00e4hriger stirbt in \u00fcberflutetem Keller in Kreis Unna +++<\/p>\n<p> W\u00e4hrend des schweren Unwetters ist am Mittwoch ein 77-J\u00e4hriger im nordrhein-westf\u00e4lischen Kreis Unna im unter Wasser stehenden Keller seines Hauses ums Leben gekommen. Die Kriminalpolizei ermittle zu den Todesumst\u00e4nden des Manns aus Kamen, teilten die Beamten mit. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es aber nicht. Die Polizei erreichten demnach hunderte Notrufe. Zumeist seien vollgelaufene Keller und \u00fcberflutete Stra\u00dfen gemeldet worden. Die Polizei im Kreis Unna r\u00fcckte zu mehr als hundert Eins\u00e4tzen aus.<br \/>\n +++ 9.02 Uhr: Bahnverkehr in NRW nach \u00dcberflutungen massiv gest\u00f6rt +++<\/p>\n<p> Durch die \u00dcberflutungen und den Dauerregen ist der Bahnverkehr in\u00a0Nordrhein-Westfalen massiv beeintr\u00e4chtigt. Die Bahn rief dazu auf, Fahrten von und nach Nordrhein-Westfalen nach M\u00f6glichkeit zu verschieben. Aufgrund von Streckensperrungen fahren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Auch auf den Autobahnen gibt es erhebliche Wetter-Folgen.                <\/p>\n<p> Die Bahnstrecke K\u00f6ln &#8211; Wuppertal &#8211; Hagen &#8211; Dortmund ist derzeit nicht befahrbar. Der Hauptbahnhof Hagen sei wegen eines Wassereinbruchs gesperrt. Auch auf der Strecke von K\u00f6ln nach Koblenz \u00fcber Bonn Hauptbahnhof k\u00f6nnten keine Z\u00fcge fahren. Erhebliche Einschr\u00e4nkungen gebe es zudem auf der Strecke von K\u00f6ln nach Dortmund durchs Ruhrgebiet. Z\u00fcge aus dem Norden und Osten endeten in M\u00fcnster, Hamm und Dortmund. Aus dem S\u00fcden endeten die Verbindungen in Koblenz oder K\u00f6ln.<br \/>\n +++ 8.51 Uhr: Kurzschluss durch Hochwasser \u2013 Klinik in Leverkusen wird ger\u00e4umt +++<\/p>\n<p> Wegen einer St\u00f6rung der Stromversorgung muss in Leverkusen ein Krankenhaus komplett evakuiert werden. Betroffen seien 468 Menschen, teilte das Klinikum Leverkusen\u00a0mit. Die Ma\u00dfnahme sei mit der Feuerwehr abgesprochen. Alle Operationen, Termine und Eingriffe seien abgesagt. Bereits in der Nacht sei der Notstrom ausgefallen, einige Stationen seien ohne Licht gewesen. &#8222;Die medizinischen Ger\u00e4te der Intensivstationen mussten teilweise mit Akkus betrieben werden&#8220;, teilte das Klinikum mit. Bereits in der Nacht seien 12 Kinder und 15 erwachsene Patienten in umliegende Krankenh\u00e4user verlegt worden.                <\/p>\n<p> Ausl\u00f6ser des Stromausfalls war das Hochwasser des Fl\u00fcsschens Dh\u00fcnn. Dadurch wurde ein Kurzschluss an zwei Trafos ausgel\u00f6st, der Strom fiel aus. Es sei nicht abzusehen, wann die Stromversorgung wieder zuverl\u00e4ssig funktionieren werde, erkl\u00e4rte das Klinikum.<br \/>\n +++ 8.29 Uhr: Ortschaft bei Bevertalsperre in NRW mit Boot evakuiert +++<\/p>\n<p> Nach massiven Regenf\u00e4llen m\u00fcssen etwa 1500 Menschen in H\u00fcckeswagen im Bergischen Land ihre Wohnungen verlassen. &#8222;Bei den Evakuierungsma\u00dfnahmen muss viel mit dem Boot gemacht werden, weil die Stra\u00dfen nicht mehr befahrbar sind&#8220;, sagte ein Polizeisprecher. Betroffen sei vor allem der Stadtteil Kleineichen unterhalb der Bevertalsperre. Bei den Rettungsma\u00dfnahmen seien zwei DLRG-Helfer verletzt worden.                <\/p>\n<p> Die Lage scheint allerdings nicht mehr ganz so angespannt wie noch in der Nacht. &#8222;Der Damm, der zu brechen drohte, ist soweit sicher&#8220;, sagte der Polizeisprecher. In dem Bereich rund um die Talsperre gebe es aber gro\u00dffl\u00e4chige \u00dcberschwemmungen. In der Nacht waren im Oberbergischen Kreis nach Angaben des Polizeisprechers etwa 1000 Kr\u00e4fte im Einsatz.<br \/>\n +++ 8.23 Uhr: Ministerpr\u00e4sidentin Dreyer: &#8222;Bange mit allen, die in Gefahr sind&#8220; +++<\/p>\n<p> Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer hat nach der Hochwasserkatastrophe in der Eifel ihre Betroffenheit ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Das Unwetter hat unser Land hart getroffen. Ich bange mit allen, die in Gefahr sind&#8220;, schrieb die SPD-Politikerin am Donnerstagmorgen im Kurznachrichtendienst Twitter. Sie danke allen Helfern und Einsatzkr\u00e4ften, die unerm\u00fcdlich mit gro\u00dfem Einsatz gegen die Wassermassen ank\u00e4mpften.\u00a0                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. Diese Anbieter<br \/>\n setzen m\u00f6glicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.<br \/>\n Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.<\/p>\n<p> +++ 8.14 Uhr: Mann nach Sturz in \u00fcberflutetem Keller gestorben +++<\/p>\n<p> In Solingen ist ein 82 Jahre alter Mann nach einem Sturz im \u00fcberfluteten Keller seines Hauses gestorben. Bei dem Sturz sei er mit dem Kopf unter Wasser geraten, sagte eine Sprecherin der Wuppertaler Polizei. Nach Angaben der Stadt Solingen war der Mann aus einem Kellerschacht gerettet und wiederbelebt worden. Er sei nach dem Transport ins Krankenhaus gestorben.<br \/>\n +++ 8 Uhr: Menschen sitzen in H\u00e4usern und auf D\u00e4chern fest +++<\/p>\n<p> Wegen der heftigen \u00dcberflutungen sitzen mehrere Menschen in ihren H\u00e4usern fest. Im Eifelkreis Bitburg-Pr\u00fcm sitzen nach Angaben eines Sprechers des Eifelkreises in Waxweiler f\u00fcnf Leute in einem Haus fest, das komplett von Wasser umgeben ist, wie der SWR berichtet. Die Lage sei sehr dramatisch. Rettungskr\u00e4fte k\u00f6nnten das Haus auch mit Booten nicht mehr erreichen. Man warte auf Hilfe durch die Luftrettung.\u00a0                <\/p>\n<p> Laut Polizei sitzen viele Menschen auf den D\u00e4chern ihrer H\u00e4user fest und warten auf Rettung. Diese m\u00fcsse zum Teil aus der Luft erfolgen, da die Str\u00f6mungen zu stark f\u00fcr Feuerwehrboote sind.\u00a0Auf dem Campingplatz &#8222;Stahlh\u00fctte&#8220; in Dorsel (Kreis Ahrweiler) und weiteren Anlagen entlang der Ahr mussten Personen von den D\u00e4chern ihrer Campingwagen gerettet werden.\u00a0<br \/>\n +++ 7.48 Uhr: 2000 Eins\u00e4tze wegen Unwettern in Trier +++<\/p>\n<p> Einsatzkr\u00e4fte haben in der Nacht zu Donnerstag mit dem Hochwasser in der Region Trier gek\u00e4mpft. Mehr als 4500 Anrufe seien bei der Rettungsleitstelle der Feuerwehr eingegangen, teilte die Stadt Trier mit. Dabei wurden Feuerwehr und Rettungsdienste zu 2000 Eins\u00e4tzen rausgeschickt. In der Stadt Trier h\u00e4tte zudem die Kyll, ein Nebenfluss der Mosel, im Stadtteil Ehrang gedroht \u00fcberzulaufen. 1600 Menschen seien daher in der Nacht mit Durchsagen der Feuerwehr darauf vorbereitet worden, ihre H\u00e4user und Wohnungen kurzfristig verlassen zu m\u00fcssen. Auch eine Wache der Berufsfeuerwehr habe gedroht, \u00fcberschwemmt zu werden. Sie sei mit Sands\u00e4cken gesch\u00fctzt worden. Gegen sechs Uhr schien demnach der Scheitelpunkt der Kyll erreicht zu sein. Eine Evakuierung sei daher nicht n\u00f6tig gewesen.<br \/>\n +++ 7.42 Uhr: Vier Tote durch Unwetter in rheinland-pf\u00e4lzischem Kreis Ahrweiler +++<\/p>\n<p> Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind im rheinland-pf\u00e4lzischen Landkreis Ahrweiler in der Eifel mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das best\u00e4tigte ein Sprecher der Polizei in Koblenz am Donnerstagmorgen. Die genauen Umst\u00e4nde seien noch unklar. Die Opfer wurden demnach an mehreren Orten gefunden. Allein im besonders betroffenen Ort Schuld, wo sechs H\u00e4user einst\u00fcrzten und mehrere weitere einsturzgef\u00e4hrdet waren, w\u00fcrden zudem 50 bis 60 Menschen vermisst, sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. &#8222;Sehr viele&#8220; Menschen befanden sich demnach auf den Hausd\u00e4chern, die Rettungseins\u00e4tze liefen auf Hochtouren.\u00a0Allerdings waren demnach mehrere Orte wegen des Hochwassers von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Die Rettungskr\u00e4fte erreichten laut Polizei nicht alle betroffenen Orte, auch Hubschrauber waren im Einsatz.<br \/>\n +++ 7.16 Uhr: Gro\u00dfeinsatz f\u00fcr Feuerwehr nach Gewitter in Schleswig-Holstein +++\u00a0<\/p>\n<p> Nach einem starken Gewitterschauer sind die Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr in Uetersen in Schleswig-Holstein zu zahlreichen Eins\u00e4tzen ausger\u00fcckt. In rund 60 F\u00e4llen wurden am Mittwochabend \u00fcberflutete Keller, Stra\u00dfen und Grundst\u00fccke leergepumpt, wie der Kreisfeuerwehrverband mitteilte. Besonders heftig trafen demnach die Wassermassen die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, vier Wohnblocks und das Gel\u00e4nde einer Chemiefirma, bei der die Produktionshallen vollzulaufen drohten. Als die Einsatzkr\u00e4fte bei der Firma eintrafen, h\u00e4tten Mitarbeiter des Betriebs die Hallen bereits mit daf\u00fcr vorgesehenen Barrieren gegen das Wasser gesch\u00fctzt. Die Gefahr eines Gefahrgutaustritts habe zu keiner Zeit bestanden, hie\u00df es.<br \/>\n +++ 7 Uhr: Sechs H\u00e4user nach Unwetter in der Eifel eingest\u00fcrzt \u2013 mehr als 30 Menschen vermisst +++<\/p>\n<p> Nach schweren Regenf\u00e4llen sind in der Eifel in der Nacht zu Donnerstag sechs H\u00e4user eingest\u00fcrzt. Mehrere weitere H\u00e4user in der Gemeinde Schuld im Landkreis Ahrweiler seien einsturzgef\u00e4hrdet, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. \u00a0Nach Angaben der Polizei vom Morgen werden derzeit mehr als 30 Menschen vermisst.                <\/p>\n<p> Im Landkreis Ahrweiler wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Nach Angaben der Polizei waren mehrere Orte wegen Hochwassers von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Menschen seien auf die D\u00e4cher ihrer H\u00e4user gefl\u00fcchtet und warteten dort auf die Rettungskr\u00e4fte. Landrat J\u00fcrgen Pf\u00f6hler rief die Menschen auf, m\u00f6glichst zu Hause bleiben und &#8222;sich gegebenenfalls in h\u00f6her gelegene Stockwerke&#8220; zu begeben. &#8222;Die Lage ist sehr ernst&#8220;, sagte er. Es bestehe Lebensgefahr.<br \/>\n +++ 6.44 Uhr: Damm der Steinbachtalsperre droht zu brechen \u2013 A61 vollgesperrt +++<\/p>\n<p> Der Damm der Steinbachtalsperre in Euskirchen droht aufgrund des Unwetters zu brechen. Daher sei am Donnerstag die Autobahn 61 zwischen Bliesheim und Meckenheim vollgesperrt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor war die A61 bereits gesperrt worden, weil die Autobahn von Wasser \u00fcberflutet worden sei. Zur Beobachtung des Dammes seien das Technische Hilfswerk (THW) und die Polizei vor Ort. Der Verkehr wird auf die A565 umgeleitet.<br \/>\n +++ 4.07 Uhr: Wupper-Talsperre l\u00e4uft kontrolliert ab +++\u00a0<\/p>\n<p> Nach enormen Regenf\u00e4llen haben die Beh\u00f6rden im Bergischen Land einen unkontrollierten \u00dcberlauf der Wupper-Talsperre bei Radevormwald bef\u00fcrchtet. Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr k\u00f6nnen das Wasser mittlerweile jedoch kontrolliert ablaufen lassen, teilte ein Sprecher der Leitstelle Oberbergischer Kreis am fr\u00fchen Donnerstagmorgen mit. Nach Angaben von Hans-Uwe Koch vom Amt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz des Kreises soll durch das Ablaufenlassen Druck vom Sperrdeich genommen werden.<br \/>\n +++ 2.08 Uhr: Zwei Feuerwehrm\u00e4nner bei Unwettereins\u00e4tzen ums Leben gekommen +++<\/p>\n<p> Heftiger Regen hat in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens f\u00fcr \u00dcberschwemmungen und Hochwasser gesorgt \u2013 bei Eins\u00e4tzen im M\u00e4rkischen Kreis sind dabei zwei Feuerwehrm\u00e4nner gestorben. In Altena im Sauerland kam bei der Rettung eines Mannes nach dem Starkregen ein 46 Jahre alter Feuerwehrmann ums Leben. Das best\u00e4tigte ein Sprecher der Polizei im M\u00e4rkischen Kreis am Mittwoch. Nur zwei Stunden sp\u00e4ter kollabierte ein 52 Jahre alter Feuerwehrmann bei einem Einsatz im Bereich des Kraftwerks Werdohl-Elverlingsen. Der 52-J\u00e4hrige sei am Mittwochabend trotz Reanimations- und Hilfsma\u00dfnahmen gestorben, teilte die Polizei mit. Die Polizei gehe von einem gesundheitlichen Notfall aus.<br \/>\n rw \/ tkr<br \/>\n DPA<br \/>\n AFP<\/p>\n<p> #Themen<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wetter\/unwetter-in-deutschland--mindestens-19-tote---bundeswehr-im-einsatz-30616440.html?utm_campaign=alle&#038;utm_medium=rss-feed&#038;utm_source=standard\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die News zum Unwetter in Deutschland\u00a0im stern-Ticker. 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