{"id":1618,"date":"2021-05-12T10:41:57","date_gmt":"2021-05-12T10:41:57","guid":{"rendered":"https:\/\/super-news.info\/de\/corona-news-corona-pandemie-haette-verhindert-werden-koennen\/"},"modified":"2021-05-12T10:42:00","modified_gmt":"2021-05-12T10:42:00","slug":"corona-news-corona-pandemie-haette-verhindert-werden-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/super-news.info\/de\/corona-news-corona-pandemie-haette-verhindert-werden-koennen\/","title":{"rendered":"Corona News: Corona-Pandemie &#8222;h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p> Spahn: &#8222;Jeder Mensch wird das Virus erleben, ich w\u00fcrde empfehlen durch Impfung und nicht durch Krankheit&#8220; +++ RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen \u2013 Inzidenz sinkt weiter +++ Indische Corona-Variante laut WHO in mehr als 40 L\u00e4ndern erfasst +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.<\/p>\n<p> Unabh\u00e4ngige Experten: Corona-Pandemie &#8222;h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen&#8220;<\/p>\n<p> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer m\u00f6glichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO\u00a0bestellte unabh\u00e4ngige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem in Genf ver\u00f6ffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele L\u00e4nder h\u00e4tten den Monat Februar 2020 vertr\u00f6delt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen Folgen ausgel\u00f6st hat.\u00a0&#8222;Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass das System, wie es zurzeit besteht, nicht dazu geeignet ist zu verhindern, dass sich mit einem neuen und hochansteckenden Erreger, der jeden Augenblick auftauchen k\u00f6nnte, eine Pandemie entwickelt&#8220;, hei\u00dft es in dem Bericht.                <\/p>\n<p> China hatte Ende Dezember 2019 \u00fcber die H\u00e4ufung einer unbekannten Lungenkrankheit in Wuhan berichtet. Die WHO erkl\u00e4rte erst am 30. Januar eine &#8222;Notlage von internationaler Tragweite&#8220;, die h\u00f6chstm\u00f6gliche Alarmstufe.\u00a0Das verpflichtet L\u00e4nder, Vorkehrungen zu treffen. Die WHO\u00a0sprach aber erst am 11. M\u00e4rz von einer Pandemie. Das hat nach den WHO-Gesundheitsvorschriften anders als die Erkl\u00e4rung der &#8222;Notlage&#8220; zwar eigentlich keine Konsequenzen. Im R\u00fcckblick war das aber erst der psychologisch notwendige Schub, um Regierungen richtig in Alarmbereitschaft zu versetzen.<br \/>\n RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen\u00a0\u2013 Inzidenzwert sinkt weiter<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut binnen eines Tages 14.909 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.034 Neuansteckungen gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 107,8 (Vortag: 115,4; Vorwoche: 132,8). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 268 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 285 Tote gewesen.                <\/p>\n<p> Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.548.285 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte aber deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen liegt bei etwa 3.220.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.380. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert betrug laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend 0,83 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.<br \/>\n Nauru vermeldet &#8222;Weltrekord&#8220;: Alle Erwachsenen gegen Corona geimpft<\/p>\n<p> Die kleine Pazifik-Insel Nauru hat nach eigenen Angaben als erstes Land der Welt allen Erwachsenen eine Impfdosis gegen das Coronavirus verabreicht. &#8222;Die Corona-Taskforce freut sich \u00fcber diesen Weltrekord und dankt allen Einwohnern f\u00fcr ihren Beitrag, Nauru frei von Corona zu halten&#8220;, erkl\u00e4rte die Regierung. Im Laufe eines Monats erhielten den Angaben zufolge 7392 Menschen eine erste Astrazeneca-Impfung. Das entspricht sogar 108 Prozent der eigenen Staatsb\u00fcrger &#8211; auch Ausl\u00e4nder vor Ort wurden mitgeimpft. Mitte Juli sollen alle Bewohner ihre zweite Impfdosis erhalten.<br \/>\n Indische Corona-Variante laut WHO in mehr als 40 L\u00e4ndern erfasst<\/p>\n<p> Die zun\u00e4chst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in mehr als 40 L\u00e4ndern nachgewiesen worden. Mehr als 4500 analysierte Gensequenzen aus 44 L\u00e4ndern seien B.1.617 zugeordnet worden, zudem l\u00e4gen Meldungen \u00fcber Nachweise aus f\u00fcnf weiteren L\u00e4ndern vor, teilte die Beh\u00f6rde in Genf mit. Gestern\u00a0hatte die UN-Beh\u00f6rde die Variante als &#8222;besorgniserregend&#8220; eingestuft. Zuvor hatte die WHO nur zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdafrika und Brasilien erfasste Varianten so bezeichnet.                <\/p>\n<p> Es gebe Hinweise auf h\u00f6here \u00dcbertragungsraten bei B.1.617, eine rasche Verbreitung in mehreren L\u00e4ndern sei beobachtet worden, hie\u00df es von der WHO. Ob die Wirksamkeit von Impfstoffen oder Medikamenten bei der Mutante eingeschr\u00e4nkt sei, sei noch unklar.\u00a0<br \/>\n Drosten: &#8222;Wer sich nicht\u00a0impfen l\u00e4sst wird sich infizieren&#8220;<\/p>\n<p> Der Virologe Christian Drosten sch\u00e4tzt, dass die Bev\u00f6lkerung in Deutschland ungef\u00e4hr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Dies werde durch die Impfung oder durch nat\u00fcrliche Infektion geschehen, sagte der Wissenschaftler der Charit\u00e9 Berlin im Podcast &#8222;Coronavirus-Update&#8220; (NDR-Info). &#8222;Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren.&#8220; Dagegen k\u00f6nne man nichts tun, da die Ma\u00dfnahmen mit der Zeit immer weiter zur\u00fcckgefahren w\u00fcrden.                <\/p>\n<p> Danach zirkuliere das Virus in der Bev\u00f6lkerung, zum Beispiel unbemerkt im Rachen von Geimpften und bei kleineren Kindern, die noch nicht geimpft werden k\u00f6nnen. Auch im kommenden Winter wird es daher nach Einsch\u00e4tzung des Virologen noch Covid-19-F\u00e4lle auf Intensivstationen geben.\u00a0<br \/>\n Indien \u00fcberschreitet Schwelle von 250.000 Corona-Toten<\/p>\n<p> Indien hat die Schwelle von 250.000 Corona-Toten \u00fcberschritten. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums wurde binnen 24 Stunden ein neuer H\u00f6chstwert von 4205 Todesf\u00e4llen registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 254.197. Mit fast 350.000 Neuinfektionen stiegt die Zahl der insgesamt registrierten Infektionen am Mittwoch auf 23,3 Millionen. Indien verzeichnet damit die zweith\u00f6chste Fallzahl hinter den USA.                                <\/p>\n<p> Die Corona-Nachrichten von Dienstag, 11. Mai 2021:<br \/>\n Corona-Lockerungen in Schleswig-Holstein ab Montag \u2013 auch f\u00fcr Touristen<\/p>\n<p> In Schleswig-Holstein gelten vom kommenden Montag an gelockerte Corona-Regeln vor allem im Tourismus und der Gastronomie, bei Kontakten im Freien und in der Freizeit. Das sieht eine neue Verordnung der Landesregierung vor, mit der die in der vorigen Woche angek\u00fcndigten \u00d6ffnungsschritte in Kraft treten. &#8222;Schleswig-Holstein hat seit Januar eine 7-Tage-Inzidenz, die deutlich unter 100 liegt&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) laut Mitteilung der Staatskanzlei. &#8222;Aktuell ist der Wert bei 50. In der Tendenz sinkt diese Marke weiter.&#8220;\u00a0                <\/p>\n<p> Gastst\u00e4tten d\u00fcrfen unter strengen Auflagen vom 17. Mai auch ihre Innenbereiche \u00f6ffnen. Voraussetzung ist ein negativer Testnachweis oder eine Bescheinigung, dass eine vollst\u00e4ndige Impfung mindestens zwei Wochen alt ist. Wer als Tourist im Norden \u00fcbernachten will, muss mit frischem negativen Coronatest anreisen und diesen alle drei Tage erneuern. Ein Antigen-Schnelltest darf maximal 24 Stunden, ein PCR-Test h\u00f6chstens 48 Stunden alt sein.\u00a0      <\/p>\n<p> Urlaub mit Hindernissen<\/p>\n<p> Die Sehnsucht nach Sylt ist gro\u00df, doch die H\u00fcrden sind hoch <\/p>\n<p> Vor 21 Stunden<\/p>\n<p> EU-Beh\u00f6rde will schnell \u00fcber Impfstoff f\u00fcr Kinder entscheiden<\/p>\n<p> Die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) will noch im Mai \u00fcber die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer f\u00fcr Kinder ab zw\u00f6lf Jahren entscheiden. Das teilte die EMA\u00a0in Amsterdam auf DPA-Anfrage mit. Das Verfahren k\u00f6nne angesichts von Fortschritten bei der\u00a0Bewertung beschleunigt werden und Ende des\u00a0Monats abgeschlossen sein. EMA-Chefin Emer Cooke hatte im &#8222;Handelsblatt&#8220; gesagt, dass die Beh\u00f6rde Daten zur Wirkung des Impfstoffs f\u00fcr 12- bis 15-J\u00e4hrige erhalte. &#8222;Wir haben am 30. April mit der Pr\u00fcfung begonnen.&#8220; Sie nannte\u00a0Juni als Ziel f\u00fcr die Zulassung. &#8222;Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\n Studie: Covid-19-Patienten weisen nach acht Monaten immer noch Antik\u00f6rper auf<\/p>\n<p> Covid-19-Patienten haben auch mindestens acht Monate nach ihrer Infektion noch Antik\u00f6rper gegen das Coronavirus im Blut. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Fachzeitschrift &#8222;Nature Communications&#8220; ver\u00f6ffentlichte Studie der Mail\u00e4nder Forschungsklinik San Raffaele und des obersten italienischen Gesundheitsinstitut ISS. Demnach waren unabh\u00e4ngig von der Schwere der Erkrankung, dem Alter der Patienten oder Vorerkrankungen Antik\u00f6rper im Blut nachweisbar.                <\/p>\n<p> Die Antik\u00f6rper hielten sich &#8222;hartn\u00e4ckig im Blut der Patienten&#8220;, wie es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Klinik und des ISS hei\u00dft. F\u00fcr die Studie wurden 162 Patienten untersucht, die w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle im vergangenen Jahr mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung die Notaufnahme aufgesucht hatten. Von den 133 Patienten, die ihrer Erkrankung \u00fcberlebten, wurde im M\u00e4rz und April vergangenen Jahres und dann erneut im November Blutproben entnommen und mit Hilfe einer speziell entwickelten Methode auf Antik\u00f6rper gegen das Coronavirus getestet.\u00a0Nach acht Monaten gab es demnach nur drei Patienten, die keine Antik\u00f6rper mehr aufwiesen.<br \/>\n Ein Drittel der Bev\u00f6lkerung Deutschlands mindestens einmal geimpft<\/p>\n<p> Ein Drittel der Bev\u00f6lkerung in Deutschland ist zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, betrug die Quote unter Ber\u00fccksichtigung der bis einschlie\u00dflich Montag erfolgten Impfungen 33,3 Prozent. F\u00fcr die vollst\u00e4ndigen Impfungen wurde eine Quote von 9,6 Prozent angegeben.                <\/p>\n<p> Laut RKI erhielten 27.7 Millionen Menschen zumindest eine Impfdosis, 8,0 Millionen Menschen sind vollst\u00e4ndig geimpft. In der zweiten Zahl sind auch die Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson &amp; Johnson enthalten, bei dem eine Impfdosis ausreicht. Bei den \u00fcbrigen Impfstoffen werden zwei Dosen f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Impfschutz ben\u00f6tigt. Allein f\u00fcr Montag wurde die Zahl der Erstimpfungen mit 557.612 angegeben, die der neuen, vollst\u00e4ndigen Impfungen mit 178.512.\u00a0<br \/>\n Rheinland-Pfalz erlaubt \u00d6ffnung von Einzelhandel ab Mittwoch ohne Testpflicht<\/p>\n<p> Rheinland-Pfalz erlaubt ab Mittwoch die \u00d6ffnung des Einzelhandels ohne Testpflicht. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Inzidenz im betreffenden Kreis \u00fcber f\u00fcnf Tage unter 100 liegt, wie Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD)\u00a0nach einer Kabinettssitzung in Mainz ank\u00fcndigte. &#8222;Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgesch\u00e4ften&#8220;, sagte sie. Dabei d\u00fcrfe ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfl\u00e4che eingelassen werden.                <\/p>\n<p> Zudem erm\u00f6glicht die erste Stufe des vorgestellten Perspektivplans \u00dcbernachtungen in Ferienwohnungen und Wohnmobilen mit eigenen sanit\u00e4ren Anlagen. Kontaktarme Urlaube in Hotels mit Fr\u00fchst\u00fcck auf dem Zimmer sind ab Mittwoch ebenfalls wieder erlaubt. Bei Anreise und alle 48 Stunden ist ein Coronatest verpflichtend. Auch die Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr den Sport werden gelockert: Maximal 20 Kinder d\u00fcrfen auch ohne Abstand Sport treiben.<br \/>\n Britische Regierung verweigert Auskunft \u00fcber Impfstoffexporte<\/p>\n<p> Gro\u00dfbritannien verweigert die Auskunft \u00fcber die Exporte von Corona-Impfstoff in andere L\u00e4nder \u2013\u00a0unter anderem mit Verweis auf kommerzielle Interessen der beteiligten Pharmaunternehmen. In einer Antwort der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hei\u00dft es, die Daten \u00fcber solche Ausfuhren l\u00e4gen vor. Aus R\u00fccksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit k\u00f6nne jedoch keine Auskunft erteilt werden.\u00a0Die EU hatte Gro\u00dfbritannien vorgeworfen, Impfstoffexporte zu blockieren, und f\u00fchrte unter anderem deswegen einen Exportkontrollmechanismus ein. Ausl\u00f6ser war eine drastische Reduzierung der versprochenen Liefermenge an die EU durch den britisch-schwedischen Hersteller Astrazeneca.\u00a0<br \/>\n N\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung in Hamburg f\u00e4llt ab Mittwoch weg<\/p>\n<p> Nach gut f\u00fcnf Wochen hat der Hamburger Senat die n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie wieder aufgehoben. Ab Mittwoch um Mitternacht k\u00f6nnten sich die B\u00fcrger der Millionenstadt wieder frei auf der Stra\u00dfe bewegen, sagte Innensenator Andy Grote (SPD. Er sprach von &#8222;einer kleinen Zeitenwende&#8220;, die sich die Hamburgerinnen und Hamburger hart erarbeitet h\u00e4tten. Die Ausgangsbeschr\u00e4nkung galt seit Karfreitag zwischen 21 und 5 Uhr. Voraussetzung f\u00fcr ihre Aufhebung waren f\u00fcnf Werktage mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100. Am Dienstag lag der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen abbildet, bei 78,2 \u2013 und damit den siebten Tag in Folge unter 100.                <\/p>\n<p> Die Hamburger h\u00e4tten die starke Einschr\u00e4nkung zum gr\u00f6\u00dften Teil mitgetragen und sich daran gehalten. Dies habe sich auch bei Kontrollen gezeigt, sagte Grote. Durchschnittlich rund 20 Bu\u00dfgelder pro Tag seien f\u00fcr eine Gro\u00dfstadt wie Hamburg &#8222;sehr wenig&#8220;.<br \/>\n In Berlin sollen zu Pfingsten Restaurants die Terrassen \u00f6ffnen d\u00fcrfen<\/p>\n<p> In Berlin sollen Caf\u00e9s und Restaurants zu Pfingsten die Au\u00dfenbereiche wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Voraussetzung ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz dann stabil unter 100 liegt. Darauf hat sich der Senat bei seiner Sitzung verst\u00e4ndigt, wie Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller anschlie\u00dfend mitteilte. G\u00e4ste m\u00fcssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Ihnen gleichgestellt sind Menschen mit vollst\u00e4ndigem Impfschutz und Genesene. M\u00fcller wies darauf hin, dass die \u00d6ffnungsschritte zu Pfingsten mit Brandenburg abgestimmt werden sollen.                <\/p>\n<p> Schon kurz vor Pfingsten k\u00f6nnte die Freibadsaison in Berlin starten, wie M\u00fcller weiter sagte. Bei stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 sei die \u00d6ffnung der Strand- und Freib\u00e4der mit Hygieniekonzept f\u00fcr den 21. Mai vorgesehen, den Freitag vor Pfingsten. Auch Stadtrundfahrten und Schiffsausfl\u00fcge zu touristischen Zwecken mit Terminbuchung und Negativtest sollen dann in der Hauptstadt wieder m\u00f6glich sein.<br \/>\n Impfstoff-Streit: Zweites EU-Verfahren gegen Astrazeneca<\/p>\n<p> Im Rechtsstreit um Lieferr\u00fcckst\u00e4nde von Astrazeneca bei Corona-Impfstoff f\u00fchrt die EU-Kommission nun offiziell ein zweites Gerichtsverfahren gegen den britisch-schwedischen Hersteller. Nach dem bereits laufenden Eilverfahren gehe es in einem Hauptsacheverfahren ab 24. September um die genaue rechtliche Pr\u00fcfung von Vertragspflichten und m\u00f6glicher Verst\u00f6\u00dfe, teilte ein Kommissionssprecher mit.                <\/p>\n<p> Zweck beider Verfahren sei jedoch derselbe: Die EU wolle bei Astrazeneca die Lieferung der vertraglich zugesagten Impfstoffdosen durchsetzen. Konkret gehe es zun\u00e4chst um 90 Millionen Dosen Corona-Impfstoff: Das Unternehmen habe im ersten Quartal an die EU 30 Millionen Impfdosen geliefert statt der zugesicherten 120 Millionen. Im Eilverfahren will die Kommission aber zun\u00e4chst eine einstweilige Anordnung erwirken, die ihre vertraglichen Anspr\u00fcche festh\u00e4lt.\u00a0Insgesamt hat die EU 300 Millionen Dosen von Astrazeneca bis Ende Juni bestellt. Nach j\u00fcngsten Prognosen d\u00fcrften es bis dahin aber nur 100 Millionen Dosen werden. Astrazeneca h\u00e4lt den Rechtsstreit f\u00fcr unbegr\u00fcndet, weil die Firma die Vertragspflichten anders auslegt als die Kommission.<br \/>\n Mann in \u00d6sterreich nach Corona-Ansteckung seiner Ex-Frau verurteilt<\/p>\n<p> Weil er seine Ex-Frau angehustet und mit dem Coronavirus angesteckt hat, ist ein Mann in \u00d6sterreich verurteilt worden. Das Landgericht in Linz wertete die absichtliche Ansteckung mit dem Coronavirus als versuchte schwere K\u00f6rperverletzung, erkl\u00e4rte Gerichtssprecher Walter Eichinger. Der 63-J\u00e4hrige hatte die Frau demnach zudem k\u00f6rperlich attackiert und bekam eine neunmonatige Bew\u00e4hrungsstrafe. Das Urteil, das am Montag erteilt wurde, ist rechtskr\u00e4ftig.                <\/p>\n<p> Die Vorf\u00e4lle trugen sich laut dem Sprecher im November im Zuge des Scheidungsverfahrens zu. Der Mann habe zu Hause keine Maske getragen und immer wieder in Richtung seiner Ex-Frau gehustet, mit der er damals noch zusammenlebte, sagte Eichinger der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0Das Gericht sah es zudem als erwiesen an, dass der Angeklagte die Frau einmal aus dem Haus dr\u00e4ngen wollte und sie dabei gegen einen T\u00fcrstock dr\u00fcckte.\u00a0Laut dem Urteil handelte es sich bei der Ansteckung nur um den Versuch einer schweren K\u00f6rperverletzung, weil die Ex-Frau nur leicht an Covid-19 erkrankte. Der Angeklagte bestritt die Vorw\u00fcrfe.\u00a0                <\/p>\n<p> Spahn: Rund ein Drittel der Bev\u00f6lkerung in Deutschland ist geimpft<\/p>\n<p> In Deutschland ist rund ein Drittel der Bev\u00f6lkerung gegen das Coronavirus geimpft. Dieser Anteil wird am Dienstag wahrscheinlich erreicht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Deutschlandfunk ank\u00fcndigte. Bei den Menschen \u00fcber 60 seien es bereits zwei Drittel. Damit blieben noch etwa f\u00fcnf bis sechs Millionen Menschen in dieser Altersgruppe, die in den kommenden Wochen geimpft werden k\u00f6nnten.                <\/p>\n<p> Am Montag hatte der Anteil aller Erstgeimpften bereits bei 32,8 Prozent gelegen. Die Bev\u00f6lkerungsgruppen, f\u00fcr die eine Priorit\u00e4t gilt, k\u00f6nnten bis Ende Mai oder Anfang Juni geimpft sein. Spahn bekr\u00e4ftigte die Absicht, die Priorisierung f\u00fcr die Impfstoffe im Juni aufzuheben.\u00a0<br \/>\n RKI registriert 6125 Corona-Neuinfektionen \u2013\u00a0Inzidenz sinkt weiter<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7534 Neuansteckungen gelegen.                <\/p>\n<p> Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 115,4 (Vortag: 119,1; Vorwoche: 141,4). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 283 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 315 Tote gewesen.<br \/>\n Lindner:\u00a0Bei \u00d6ffnungsschritten nicht nur auf die Inzidenz schauen<\/p>\n<p> Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat gefordert, die Entscheidung \u00fcber Lockerungen in der Corona-Pandemie nicht nur von den Infektionszahlen abh\u00e4ngig zu machen. &#8222;Bei \u00d6ffnungsschritten darf nicht nur die Inzidenz eine Rolle spielen&#8220;, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. &#8222;Wir m\u00fcssen auch andere Kennziffern einbeziehen \u2013 zum Beispiel die Auslastung der Krankenh\u00e4user, die Quote der positiven Tests oder die Impfquote.&#8220;                <\/p>\n<p> Lindner verwies auf Berlin, wo gerade die Hoffnung auf \u00d6ffnungen zunichte gemacht wurde, weil die Sieben-Tage-Inzidenz nach drei Tagen unter 100 wieder auf einen Wert knapp \u00fcber 100 gestiegen ist. &#8222;Das Beispiel Berlin zeigt: Die Bundesnotbremse ist zu unflexibel&#8220;, sagte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten. &#8222;Schon kleine statistische Schwankungen entscheiden dar\u00fcber, ob ge\u00f6ffnet werden kann oder nicht \u2013 ganz unabh\u00e4ngig von der Art und Weise des regionalen Infektionsgeschehens.&#8220;<br \/>\n Corona-Impfstoff f\u00fcr Kinder k\u00f6nnte noch im Mai in Europa zugelassen werden<\/p>\n<p> In Europa k\u00f6nnte ein Corona-Impfstoff f\u00fcr Kinder und Jugendliche wom\u00f6glich noch im Mai zugelassen werden. Die Chefin der europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA), Emer Cooke, sagte dem &#8222;Handelsblatt&#8220;, derzeit werde der Biontech\/Pfizer-Impfstoff f\u00fcr Zw\u00f6lf- bis 15-J\u00e4hrige gepr\u00fcft. &#8222;Im Moment ist Juni das Ziel, das wir f\u00fcr die Zulassung angeben. Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen k\u00f6nnen.&#8220; Die USA erteilten dem Impfstoff am Montag (Ortszeit) bereits die Zulassung f\u00fcr Kinder. Haus\u00e4rzte in Deutschland forderten rasch einen Impfstoff f\u00fcr Kinder auch hierzulande.                <\/p>\n<p> Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA erkl\u00e4rte, der Corona-Impfstoff von Biontech-Pfizer k\u00f6nne fortan auch in der Altersgruppe der Zw\u00f6lf- bis 15-J\u00e4hrigen verabreicht werden. Die im Dezember erteilte Notfallzulassung f\u00fcr das Vakzin, die ab einem Alter von 16 Jahren galt, wurde entsprechend ausgeweitet.                <\/p>\n<p> Karliczek rechnet mit Corona-Tests an Grundschulen auch nach Ferien<\/p>\n<p> Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) rechnet damit, dass auch nach den Sommerferien in den Grundschulen noch Corona-Tests n\u00f6tig sein werden. &#8222;Das neue Schuljahr wird wohl relativ normal starten, wenn sich das Infektionsgeschehen weiter so positiv entwickelt und die Impfbereitschaft weiterhin so gut bleibt. Ich rechne aber damit, dass auch im n\u00e4chsten Schuljahr \u00fcberall in den Schulen weiter auf die Einhaltung der grundlegenden Hygieneregelungen geachtet werden muss&#8220;, sagte sie der &#8222;Rheinischen Post&#8220; (Dienstag). &#8222;Auch wird weiter getestet werden m\u00fcssen. Das gilt vor allem f\u00fcr die Grundschulen.&#8220;                <\/p>\n<p> Denn im Verlauf des Sommers werde zwar allen Kindern ab zw\u00f6lf Jahren ein Impfangebot gemacht werden k\u00f6nnen, wenn der Impfstoff f\u00fcr diese Altersgruppe in den n\u00e4chsten Wochen wie erwartet zugelassen werde. Bei den j\u00fcngeren seien die Studien noch nicht so weit. &#8222;Hier wird es aber vermutlich noch etwas dauern.&#8220;<br \/>\n WHO Europa:\u00a0Corona-Pandemie mit\u00a0Folgen f\u00fcr Fettleibigkeit bei Kindern<\/p>\n<p> Das Europa-B\u00fcro der Weltgesundheitsorganisation WHO bef\u00fcrchtet, dass die Coronavirus-Pandemie auch zu mehr Fettleibigkeit unter Kindern f\u00fchren wird. Das in Kopenhagen ans\u00e4ssige Regionalb\u00fcro geht davon aus, dass die Schlie\u00dfung von Schulen und Lockdowns negative Folgen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Bewegung von Kindern haben k\u00f6nnten, etwa durch den fehlenden Zugang zu Schulmahlzeiten und mangelnde k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t. Vorbeugema\u00dfnahmen m\u00fcssten deshalb w\u00e4hrend der Pandemie eine Priorit\u00e4t erhalten, forderte das B\u00fcro.                <\/p>\n<p> &#8222;Covid-19 k\u00f6nnte unter\u00a0Umst\u00e4nden einen der beunruhigendsten Trends in der WHO-Region Europa verst\u00e4rken &#8211; zunehmende Fettleibigkeit bei Kindern&#8220;, erkl\u00e4rte WHO-Regionaldirektor Hans\u00a0Kluge. \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit st\u00fcnden in direkter Verbindung mit lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Um den kommenden Generationen eine bessere Zukunft zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Daten basierende Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden, die eine ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung und k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung f\u00f6rderten und dabei helfen k\u00f6nnten, Fettleibigkeit bei Kindern zu verringern.                <\/p>\n<p> Die Nachrichten von Montag, 10. Mai 2021:<br \/>\n USA lassen Biontech-Pfizer-Impfstoff f\u00fcr 12- bis 15-J\u00e4hrige zu<\/p>\n<p> Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA\u00a0hat den Corona-Impfstoff des deutschen Impfstoffherstellers\u00a0 Biontech und seines US-Partners Pfizer auch f\u00fcr Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen. Die bereits bestehende Notfallzulassung f\u00fcr Menschen ab 16 Jahren sei entsprechend angepasst und erweitert worden, teilte die FDA mit. Zuvor hatte bereits unter anderem Kanada als eines der ersten L\u00e4nder der Welt den Impfstoff auch f\u00fcr 12- bis 15-J\u00e4hrige freigegeben. Auch bei der europ\u00e4ischen Zulassungsbeh\u00f6rde EMA liegt ein entsprechendes Gesuch, die Pr\u00fcfung k\u00f6nnte noch bis Anfang oder Mitte Juni dauern, hei\u00dft es.<br \/>\n WHO stuft indische Virusvariante als &#8222;besorgniserregend&#8220; ein<\/p>\n<p> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien aufgetretene Mutante des Coronavirus als &#8222;besorgniserregende Variante&#8220; eingestuft. Das gab die leitende WHO-Wissenschaftlerin Maria Van Kerkhove bekannt. Bislang hatte die UN-Beh\u00f6rde in Genf nur die sogenannten britischen, s\u00fcdafrikanischen und brasilianischen Varianten so bezeichnet. In Indien stecken sich t\u00e4glich Hunderttausende mit dem Virus an. Seit Beginn der Pandemie sind in dem Land gut 22,6 Millionen Infektionen gez\u00e4hlt worden. &#8222;Vorliegende Informationen weisen auf eine erh\u00f6hte \u00dcbertragbarkeit&#8220; der indischen Variante mit der Bezeichnung B.1.617 hin, sagte Van Kerkhove. Nach vorl\u00e4ufigen Studienergebnissen k\u00f6nnte zudem das menschliche Immunsystem weniger stark auf diese Variante reagieren, sagte sie.                <\/p>\n<p> Covid-Varianten werden von der WHO\u00a0in zwei Kategorien einteilt:\u00a0Varianten unter Beobachtung (&#8222;variants of interest&#8220;), die weit verbreitet sind, sowie besorgniserregende Varianten (&#8222;variants of concern&#8220;). Letztere sind ansteckender oder schwerer bek\u00e4mpfbar, oder f\u00fchren zu schwereren Krankheitsverl\u00e4ufen. Es gebe aber noch keine Hinweise, dass Virustests, Medikamente oder Impfstoffe weniger wirksam gegen die indische Variante seien, sagte Van Kerkhove.\u00a0      <\/p>\n<p> Corona-Pandemie<\/p>\n<p> Virusvarianten aus Indien und S\u00fcdafrika: Diese Gefahr geht von den Corona-Mutationen aus <\/p>\n<p> 30.04.2021<\/p>\n<p> 100 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen geflossen<\/p>\n<p> Der Bund hat seit Anfang der Pandemie etwa 100 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen bereitgestellt. Das seien &#8222;100 Milliarden Euro, die unsere Wirtschaft in schwerer Zeit stabilisiert, Arbeitspl\u00e4tze gesichert und die Substanz unserer Wirtschaft erhalten haben&#8220;, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier laut Mitteilung. Den Einbruch werde man in diesem Jahr nicht nur stoppen, sondern umkehren. Der CDU-Politiker bekr\u00e4ftigte zudem die Prognose eines Wirtschaftswachstums von 3,5 Prozent im laufenden Jahr. &#8222;Sp\u00e4testens 2022 haben wir wieder alte St\u00e4rke erreicht.&#8220;<br \/>\n Horst Seehofer positiv auf Corona getestet<\/p>\n<p> Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Minister sei positiv auf das Virus getestet worden und befinde sich aktuell in h\u00e4uslicher Isolation, teilte sein Sprecher Steve Alter mit. Der Minister habe derzeit keine Krankheitssymptome. Seehofer hatte in der vergangenen Woche unter anderem an einer Sitzung des Bundeskabinetts teilgenommen.                <\/p>\n<p> Der CSU-Politiker war am 14. April erstmalig gegen Covid-19 geimpft worden. Er sei aufgrund seines Alters und seiner Vorerkrankungen berechtigt gewesen, sagte der 71-J\u00e4hrige am Tag darauf. Ihm wurde das Pr\u00e4parat von Biontech\/Pfizer verabreicht. Anfang April hatte die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung berichtet, Seehofer habe einen Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die \u00e4lteren Kabinettskollegen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Ich lasse mich nicht bevormunden&#8220;, sagte er demnach zu &#8222;Bild&#8220;.<br \/>\n Biontech: Keine Impfstoff-Anpassung\u00a0gegen Varianten n\u00f6tig<\/p>\n<p> Der Coronavirus-Impfstoff von Biontech\u00a0muss nach Herstellerangaben f\u00fcr eine Wirkung gegen die bislang bekannten Virusvarianten nicht angepasst werden. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Unternehmen. Es gebe &#8222;keine Hinweise&#8220; darauf, dass dies f\u00fcr\u00a0einen Schutz vor den Mutationen des Erregers erforderlich ist, hie\u00df es demnach.                <\/p>\n<p> Der volle Impfschutz beim Pr\u00e4parat von Biontech und Pfizer besteht nach zwei verabreichten Impfdosen. Gelichwohl bereite sich Biontech\u00a0sich nach eigenen Angaben darauf vor, seinen Impfstoff notfalls zu modifizieren. So werde in Studien unter anderem eine dritte Impfdosis f\u00fcr eine anhaltende Immunit\u00e4t gegen Covid-19 und f\u00fcr den Schutz vor neu aufkommenden Virusvarianten gepr\u00fcft.<br \/>\n Studie: Wie l\u00e4sst sich die Impfbereitschaft steigern?<\/p>\n<p> J\u00fcngere Menschen k\u00f6nnen besonders gut durch mehr Freiheiten f\u00fcr Geimpfte von einer Corona-Immunisierung \u00fcberzeugt werden. Bei \u00e4lteren Menschen, die noch unentschlossen sind, kann die M\u00f6glichkeit der Impfung beim\u00a0Hausarzt die Bereitschaft erh\u00f6hen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Berliner Humboldt Universit\u00e4t (HU), in deren\u00a0Rahmen im M\u00e4rz rund 20 000 Menschen in\u00a0Deutschland befragt wurden. Seit dem Wochenende gelten hierzulande bereits Lockerungen f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte als auch f\u00fcr Genesene. Zudem impfen die Haus\u00e4rzte auch schon eine Weile mit.      <\/p>\n<p> Interview<\/p>\n<p> Andrea vorm Walde<\/p>\n<p> Therapeutin \u00fcber Corona-Zeit: &#8222;Viele M\u00fctter f\u00fchren derzeit ein Leben am Rande des Wahnsinns&#8220; <\/p>\n<p> 06.05.2021<\/p>\n<p> Mann stiehlt bei eigener Impfung in Soest vorbereitete Impfspritzen<\/p>\n<p> Bei seinem eigenen Impftermin hat ein Mann in Soest offenbar noch einen Vorrat mitgehen lassen: Gesucht wird ein Dieb, der am Samstag sechs vorgefertigte Impfspritzen des Pharmaherstellers Moderna sowie zw\u00f6lf zugeh\u00f6rige Aufkleber in einem Impfzentrum stahl, wie die Kreispolizei am Montag mitteilte. Demnach befand sich der Mann zun\u00e4chst f\u00fcr seine eigene Impfung mit einer Mitarbeiterin in einer der daf\u00fcr vorgesehenen Kabinen.<br \/>\n Mehr als 366 000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Indien<\/p>\n<p> Die Zahl der t\u00e4glichen Corona-Neuinfizierten ist im derzeit besonders von der Pandemie heimgesuchten Indien erstmals seit mehreren Tagen wieder unter die Marke von 400 000 gefallen. F\u00fcr Sonntag meldete das Gesundheitsministerium am Montag 366 161 neue F\u00e4lle &#8211; allerdings wurde nach Angaben von Experten am Wochenende auch weniger getestet. Auch die Zahl der Todesf\u00e4lle blieb im selben Zeitraum von 24 Stunden mit 3754 unter den mehr als 4000, die an den beiden Vortagen gemeldet worden waren.<br \/>\n Schleswig-Holstein \u00fcbernimmt von D\u00e4nemark 55 000 Astrazeneca-Dosen<\/p>\n<p> Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther hat von D\u00e4nemark 55 000 Dosen des Corona-Impfstoffes Astrazeneca entgegengenommen, die das K\u00f6nigreich derzeit nicht in Anspruch nimmt. &#8222;Das ist ein Tag der gro\u00dfen Freude, sagte der CDU-Politiker am Grenz\u00fcbergang Ellund. Schleswig-Holstein wird den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers sp\u00e4ter zur\u00fcckerstatten. Bis sp\u00e4testens 7. Juli werde dies geschehen, sagte G\u00fcnther. D\u00e4nemark hat den Einsatz dieses Pr\u00e4parates momentan ausgesetzt.<br \/>\n Spahn: Zehn Millionen Dosen Johnson &amp; Johnson bis Ende Juli<\/p>\n<p> Nach den ersten Lieferungen des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson in Deutschland erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zehn Millionen Impfdosen davon bis Ende Juli. Der Impfstoff wird in Deutschland k\u00fcnftig in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt, wie Spahn best\u00e4tigte. Nach \u00e4rztlicher Aufkl\u00e4rung k\u00f6nnen sich aber auch J\u00fcngere daf\u00fcr entscheiden. Das hatten die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern am Morgen beschlossen.<br \/>\n Senatorin k\u00fcndigt Aufhebung der Corona-Notbremse in Hamburg an<\/p>\n<p> Hamburgs Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat die Aufhebung der Corona-Notbremse in der Hansestadt ab Mittwoch angek\u00fcndigt. Nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rde lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen am Montag den f\u00fcnften Werktag in Folge unter 100. &#8222;Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, dass wir in so einem stabilen Abw\u00e4rtstrend sind&#8220;, sagte Leonhard bei der Vorstellung eines neuen Impfzentrums in der Asklepios-Klinik Harburg.                <\/p>\n<p> Gem\u00e4\u00df dem Infektionsschutzgesetz w\u00fcrden die besonders scharfen Corona-Regeln am Mittwoch um Mitternacht au\u00dfer Kraft treten. Damit k\u00f6nnen sich die Menschen in Hamburg nachts wieder auf der Stra\u00dfe frei bewegen. Treffen sind nicht mehr auf einen Haushalt plus eine Person beschr\u00e4nkt. Auch im Einzelhandel sind Erleichterungen vorgesehen. Den genauen Inzidenzwert nannte ein Beh\u00f6rdensprecher noch nicht. Am Sonntag war er auf 83,8 gefallen.      <\/p>\n<p> Serie<\/p>\n<p> Das Ende von Corona<\/p>\n<p> Das Leben nach der Pandemie: Wir werden lernen m\u00fcssen, mit der Ungewissheit zu leben <\/p>\n<p> Vor 14 Stunden<\/p>\n<p> Norwegische Experten f\u00fcr Verzicht auf Impfstoff von Johnson &amp; Johnson<\/p>\n<p> Ein Expertenausschuss der norwegischen Regierung sowie die f\u00fchrende Gesundheitsbeh\u00f6rde des Landes empfehlen, die Corona-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson &amp; Johnson nicht zu nutzen. Der Ausschuss kam in einem am Montag vorgelegten Bericht nach n\u00e4heren Untersuchungen zu dem Schluss, dass die beiden Mittel bei der laufenden Impfkampagne nicht ber\u00fccksichtigt werden sollten. Er empfahl jedoch, die Impfstoffe au\u00dferhalb der Kampagne zur Verf\u00fcgung zu stellen. \u00dcber die Bedingungen daf\u00fcr war sich der Ausschuss uneins.                <\/p>\n<p> Gesundheitsminister Bent H\u00f8ie erkl\u00e4rte, den Bericht nun gr\u00fcndlich zu pr\u00fcfen und ebenso wie eine Empfehlung des Gesundheitsinstituts FHI als Grundlage f\u00fcr einen Beschluss zum Gebrauch der beiden Impfstoffe zu benutzen. Seine Regierung unterstrich, dass der Ausschuss die Mittel insgesamt als effektive Impfstoffe gegen Covid-19 betrachte. Die Empfehlung, sie nicht in der laufenden Kampagne zu nutzen, basiere unter anderem auf der derzeitigen Infektionslage in Norwegen &#8211; die ist, verglichen mit anderen L\u00e4ndern, momentan recht gut.<br \/>\n Intensivmediziner sehen Ende der dritten Corona-Welle<\/p>\n<p> F\u00fchrende Intensivmediziner haben sich angesichts sinkender Infektionszahlen und weniger Intensivpatienten zuversichtlich ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Wir befinden uns auf einer absch\u00fcssigen Zielgeraden&#8220;, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, der &#8222;Rheinischen Post&#8220; aus D\u00fcsseldorf vom Montag. Die dritte Welle sei gebrochen, die Lage auf den Intensivstationen werde sich voraussichtlich bis Ende Juni entspannt haben. Karagiannidis forderte jedoch besondere Vorsichtsma\u00dfnahmen f\u00fcr Flugreisende aus weiter entfernten L\u00e4ndern.<br \/>\n Gastgewerbe dringt auf Impf-Priorit\u00e4tengruppe drei f\u00fcr Besch\u00e4ftigte<\/p>\n<p> Nach dem drastischen Einbruch bei den \u00dcbernachtungszahlen zu Jahresbeginn sieht das Gastgewerbe Licht am Ende des Tunnels &#8211; und dringt auf eine m\u00f6glichst raschen Impfschutz der Besch\u00e4ftigten in der Branche. Diese m\u00fcssten &#8222;in die Priorit\u00e4tengruppe drei vorgezogen werden&#8220;, forderten der Deutscher Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) am Montag. In Gruppe drei sind derzeit etwa Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufer im Lebensmitteleinzelhandel.                <\/p>\n<p> In den ersten drei Monaten des Jahres verbuchten Hotels und Pensionen in Deutschland wegen der Corona-Einschr\u00e4nkungen nur rund 22,6 Millionen \u00dcbernachtungen &#8211; das waren knapp 69 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. G\u00e4ste aus dem Inland buchten demnach im ersten Quartal 20,2 Millionen \u00dcbernachtungen; G\u00e4ste aus dem Ausland 2,4 Millionen N\u00e4chte, ein R\u00fcckgang um mehr als 80 Prozent.\u00a0<br \/>\n EU-Ethikratsvorsitzende kritisiert neue Corona-Erleichterungen<\/p>\n<p> Die Vorsitzende des Europ\u00e4ischen Ethikrates hat die seit Sonntag geltenden Erleichterungen f\u00fcr Genesene und Geimpfte in der Corona-Pandemie kritisiert. &#8222;Ich halte (diesen Schritt) tats\u00e4chlich f\u00fcr ein Problem, weil es eine Ungerechtigkeit bedingt&#8220;, sagte Christiane Woopen am Montag im &#8222;ARD&#8220;-Morgenmagazin. Nach Ansicht Woopens sollten etwa auch Menschen mit einem negativen PCR-Test Erleichterungen genie\u00dfen und nicht anders behandelt werden als Geimpfte oder Genesene.                <\/p>\n<p> &#8222;Wenn jetzt die Debatte unter dem Stichwort Neid gef\u00fchrt wird, dann ist das irref\u00fchrend&#8220;, sagte sie. Weil dabei der Einzelne aufgefordert w\u00fcrde, nicht neidisch zu sein. &#8222;Es geht aber um die politische Verantwortung, diese M\u00f6glichkeiten, die Grundrechte wieder auszu\u00fcben, allen Menschen zu erm\u00f6glichen &#8211; und daf\u00fcr gibt es eben die technischen M\u00f6glichkeiten&#8220;, betonte Woopen. Auch im Umgang mit Genesenen, deren Erkrankung l\u00e4nger her sei als sechs Monate, bed\u00fcrfe es dringend einer Nachjustierung.<br \/>\n Wohnungslosenverb\u00e4nde besorgt wegen Johnson &amp; Johnson-Empfehlung<\/p>\n<p> Wohnungslosenverb\u00e4nde zeigen sich hinsichtlich der Empfehlung, das Vakzin von Johnson &amp;\u00a0Johnson nur an \u00fcber 60-J\u00e4hrige zu impfen, besorgt. &#8222;Das ist bitter und wird die Sache ins Stocken bringen&#8220;, sagte Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der Vorteil des Impfstoffs von Johnson &amp; Johnson ist, dass &#8211; anders als bei den bisher zugelassenen Impfstoffen &#8211; eine Impfung f\u00fcr den vollen Schutz ausreicht.                <\/p>\n<p> Wohnungslose geh\u00f6rten der Priorisierungsgruppe zwei an und m\u00fcssten schon l\u00e4ngst geimpft sein, so Rosenke. &#8222;Die nicht sehr hohe Impfquote bei Wohnungslosen ist auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass in vielen Kommunen auf den Impfstoff von Johnson &amp;\u00a0Johnson gewartet wurde&#8220;, sagte Rosenke. Gerade Wohnungslose h\u00e4tten oft Vorerkrankungen. Daher sei es sinnvoll, sie so schnell wie m\u00f6glich zu impfen. Wichtig sei nun unter anderem, mobile Impfteams und Angebote in mehreren Sprachen und mit Piktogrammen anzubieten.      <\/p>\n<p> Interview<\/p>\n<p> Noch keine Stiko-Empfehlung<\/p>\n<p> &#8222;Da war keine Angst oder Unsicherheit&#8220;: Warum ich mich als Schwangere f\u00fcr die Corona-Impfung entschieden habe <\/p>\n<p> 07.05.2021<\/p>\n<p> Irland lockert Corona-Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p> Irland hat nach mehreren Monaten im Lockdown mit weitreichenden Kontakt- und Ausgangsbeschr\u00e4nkungen einige Corona-Ma\u00dfnahmen gelockert. Nicht lebensnotwendige Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen nun Terminkunden empfangen sowie Click &amp; Collect anbieten. Friseure und Sch\u00f6nheitssalons d\u00fcrfen ebenfalls Kunden mit einer Reservierung empfangen. Auch Museen, B\u00fcchereien und andere kulturelle Einrichtungen \u00f6ffnen wieder.                <\/p>\n<p> Einen Bonus gibt es f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte. Sie d\u00fcrfen sich in geschlossenen R\u00e4umen mit bis zu zwei anderen Haushalten treffen, wenn auch diese geimpft sind, oder mit einem anderen nicht geimpften Haushalt. Offiziellen Zahlen zufolge haben in Irland mit etwa 4,9 Millionen Einwohnern bisher etwa 500 000 Erwachsene beide Impfdosen erhalten.<br \/>\n Priorisierung f\u00fcr Impfstoff von Johnson &amp; Johnson in Deutschland aufgehoben<\/p>\n<p> Die Priorisierung f\u00fcr den Corona-Impfstoff von Johnson &amp; Johnson ist in Deutschland aufgehoben. Der Impfstoff k\u00f6nne nach \u00e4rztlicher Aufkl\u00e4rung und individueller Risikoentscheidung auch an j\u00fcngere Menschen verimpft werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag nach einer Konferenz mit den Gesundheitsministern der L\u00e4nder in Berlin.                <\/p>\n<p> \u00c4hnlich wie bei Astrazeneca wurden auch beim Impfstoff von Johnson&amp;Johnson in einzelnen F\u00e4llen Blutgerinnsel nach einer Impfung beobachtet. Die USA hatten die Impfungen damit deshalb vor\u00fcbergehend ausgesetzt. In der EU ist der Impfstoff bereits seit M\u00e4rz zugelassen, wurde aber bislang kaum eingesetzt. Auch in Deutschland wurden laut Spahn von den bisher 450.000 ausgelieferten Dosen Johnson &amp; Johnson erst wenige verimpft. Spahn zufolge wird im Juni und Juli eine gro\u00dfe Menge diese Impfstoffs erwartet &#8211; mehr als zehn Millionen Dosen. Dann seien die meisten \u00fcber 60-J\u00e4hrigen bereits geimpft oder h\u00e4tten einen Termin, so dass Johnson &amp; Johnson dann vor allem f\u00fcr J\u00fcngere eine Option sei.<br \/>\n Impfstoff von Johnson &amp; Johnson k\u00fcnftig vor allem f\u00fcr Menschen ab 60<\/p>\n<p> Der Corona-Impfstoff von Johnson &amp; Johnson soll in Deutschland in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt werden. Nach \u00e4rztlicher Aufkl\u00e4rung k\u00f6nnen sich auch J\u00fcngere daf\u00fcr entscheiden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern weiter, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag erfuhr. Die Priorisierung f\u00fcr diesen Impfstoff wird in Arztpraxen und bei Betriebs\u00e4rzten aufgehoben.<br \/>\n Tourismus im Corona-Tief: Gut zwei Drittel weniger G\u00e4ste im Quartal<\/p>\n<p> Die Corona-Einschr\u00e4nkungen haben den Inlandstourismus in Deutschland im ersten Quartal drastisch ausgebremst. Die Zahl der G\u00e4ste\u00fcbernachtungen lag in den ersten drei Monaten das laufenden Jahres mit 22,6 Millionen um mehr als zwei Drittel (68,8 Prozent) unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.                <\/p>\n<p> Dabei blieben vor allem ausl\u00e4ndische G\u00e4ste fern, wie die Wiesbadener Beh\u00f6rde mitteilte. Bei Besuchern aus dem Ausland verzeichneten Hotels und Pensionen im ersten Vierteljahr gerade einmal 2,4 Millionen \u00dcbernachtungen und damit ein Minus von 81,1 Prozent binnen Jahresfrist. Bei den inl\u00e4ndischen Reisenden lag die Zahl mit 20,2 Millionen \u00dcbernachtungen um 66,2 Prozent unter Vorjahr.<br \/>\n Drosten: &#8222;Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland&#8220;<\/p>\n<p> Angesichts der sinkenden Corona-Zahlen hat Top-Virologe Christian Drosten den Bundesb\u00fcrgern f\u00fcr den Sommer Mut gemacht: &#8222;Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland&#8220;, sagte Drosten am Sonntagabend im ZDF-&#8222;heute journal&#8220;. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) warnte allerdings davor, sich jetzt t\u00e4uschen zu lassen, auch wenn die dritte Corona-Welle unter Kontrolle scheine. Die Kommunen forderten einen klaren \u00d6ffnungsfahrplan von Bund und L\u00e4ndern.                <\/p>\n<p> Drosten zeigte sich ungew\u00f6hnlich zuversichtlich angesichts der Entwicklungen. &#8222;Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmalig Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind.&#8220; Die aktuelle Entspannung sei indes &#8222;wahrscheinlich&#8220; noch auf verantwortungsbewusstes Verhalten der Bev\u00f6lkerung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<br \/>\n RKI registriert 6922 Corona-Neuinfektionen<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6922 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 9160 Neuansteckungen gelegen. An Montagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.                <\/p>\n<p> Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 119,1 (Vortag: 118,6; Vorwoche: 146,9). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 54 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 84 Tote gewesen.                <\/p>\n<p> Amts\u00e4rzte warnen vor Druck auf Impfsystem ab dem Sommer<\/p>\n<p> Wegen der vielen n\u00f6tigen Auffrischungsimpfungen bef\u00fcrchten die Amts\u00e4rzte, dass das Impfsystem in Deutschland im Sommer m\u00e4chtig unter Druck geraten k\u00f6nnte. Die Chefin des Bundesverbands der Amts\u00e4rzte, Ute Teichert, sagte der &#8222;Rheinischen Post&#8220; (Montagausgabe), ab Ende Juni oder Anfang Juli m\u00fcsse in Deutschland nachgeimpft werden &#8211; zus\u00e4tzlich zu den laufenden Erst- und Zweitimpfungen. &#8222;Von Seiten der Politik h\u00f6re ich diesbez\u00fcglich aber keinerlei Vorschl\u00e4ge, wie das organisiert werden sollte. Es scheint vielmehr, als liefe sie planlos in eine solche Situation hinein.&#8220;                <\/p>\n<p> Teichert verwies darauf, dass Studien davon ausgehen, dass Nachimpfungen nach sechs Monaten f\u00e4llig werden. Andere L\u00e4nder wie England seien schon dabei, sich darauf vorzubereiten. Die Situation in Deutschland sei auch deshalb so besorgniserregend, weil es parallel die Kinderimpfungen als eine weitere Herausforderung geben werde. &#8222;Die sollen im Sommer kommen.\u202fZwar erst einmal nur mit einer Impfstoffzulassung f\u00fcr die Zw\u00f6lf- bis \u202fF\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen.\u202fWenn es danach m\u00f6glicherweise ab dem Herbst auch noch Impfungen von noch deutlich J\u00fcngeren\u202fgeben sollte, wird der Druck aus der Bev\u00f6lkerung deutlich zunehmen, dass wir mit den Kindern und Jugendlichen endlich beginnen&#8220;, warnte Teichert.<br \/>\n Lolli-Tests beginnen Montag in allen Grund- und F\u00f6rderschulen in NRW<\/p>\n<p> Nordrhein-Westfalen f\u00fchrt an diesem Montag als erstes Bundesland sogenannte Lolli-Tests fl\u00e4chendeckend an allen Grund- und F\u00f6rderschulen ein. Mit dem Test sollen alle mehr als 730.00 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der knapp 3800 Grund- und F\u00f6rderschulen zwei Mal pro Woche in ihrer jeweiligen Lerngruppe auf das Coronavirus getestet werden. Die Testung geschieht zun\u00e4chst gruppenweise. Erst wenn eine Gruppe positiv getestet wurde, werden Einzeltests der Gruppenmitglieder vorgenommen.                <\/p>\n<p> &#8222;Die Lolli-Tests werden uns dabei helfen, Infektionen fr\u00fchzeitiger als mit Selbsttests zu entdecken und Infektionsketten von vornherein in Schulen zu unterbrechen&#8220;, hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gesagt. Die Tests werden Lolli-Tests genannt, weil die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf dem Testst\u00e4bchen wie auf einem Lolli 30 Sekunden lang herumlutschen m\u00fcssen. Die Proben werden in PCR-Testverfahren von Laboren untersucht. T\u00e4glich soll es NRW-weit rund 35.000 Pooltestungen geben. Zw\u00f6lf Labore sollen sich darum k\u00fcmmern.<br \/>\n Kommunen fordern weitere Lockerungen von Bund und L\u00e4ndern<\/p>\n<p> Die Kommunen fordern weitere Corona-Lockerungen von Bund und L\u00e4ndern. &#8222;Im Hinblick auf die rasante Zunahme der Impfungen und den bevorstehenden Sommer mit vielen m\u00f6glichen Aktivit\u00e4ten im Freien, sollten sich Bund und L\u00e4nder bereits jetzt auf einen klaren \u00d6ffnungskatalog verst\u00e4ndigen&#8220;, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des St\u00e4dte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). &#8222;Darauf warten nicht nur die Menschen, sondern auch die Hotels, Gastst\u00e4tten und die Tourismuswirtschaft.&#8220;                <\/p>\n<p> Ein Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen sollte Landsberg zufolge vermieden werden: &#8222;Dies schadet der Akzeptanz der Menschen und ist eine schwere Hypothek f\u00fcr die Wirtschaft.&#8220;                <\/p>\n<p> Briten k\u00f6nnen sich \u00fcber weitere Corona-Lockerungen freuen<\/p>\n<p> In Gro\u00dfbritannien d\u00fcrfen sich die Menschen bald wieder in Innenr\u00e4umen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen f\u00fcr die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ank\u00fcndigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschr\u00e4nkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Gro\u00dfbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.                <\/p>\n<p> Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen R\u00e4umen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen d\u00fcrfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenr\u00e4umen wieder ge\u00f6ffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien d\u00fcrften aber verboten bleiben.                <\/p>\n<p> In Gro\u00dfbritannien d\u00fcrfen sich die Menschen bald wieder in Innenr\u00e4umen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen f\u00fcr die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ank\u00fcndigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschr\u00e4nkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Gro\u00dfbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.                <\/p>\n<p> Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen R\u00e4umen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen d\u00fcrfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenr\u00e4umen wieder ge\u00f6ffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien d\u00fcrften aber verboten bleiben.                <\/p>\n<p> In Gro\u00dfbritannien d\u00fcrfen sich die Menschen bald wieder in Innenr\u00e4umen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen f\u00fcr die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ank\u00fcndigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschr\u00e4nkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Gro\u00dfbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.                <\/p>\n<p> Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen R\u00e4umen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen d\u00fcrfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenr\u00e4umen wieder ge\u00f6ffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien d\u00fcrften aber verboten bleiben.<br \/>\n mad \/ sve \/ luh \/ wue \/ rw \/ fs<br \/>\n DPA<br \/>\n AFP<\/p>\n<p> #Themen<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesundheit\/corona-news--corona-pandemie--haette-verhindert-werden-koennen--30519806.html?utm_campaign=alle&#038;utm_medium=rss-feed&#038;utm_source=standard\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spahn: &#8222;Jeder Mensch wird das Virus erleben, ich w\u00fcrde empfehlen durch Impfung und nicht durch Krankheit&#8220; +++ RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen \u2013 Inzidenz sinkt weiter +++ Indische Corona-Variante laut WHO in mehr als 40 L\u00e4ndern erfasst +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker. 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