{"id":1582,"date":"2021-05-06T09:26:33","date_gmt":"2021-05-06T09:26:33","guid":{"rendered":"https:\/\/super-news.info\/de\/coronavirus-news-eu-offen-fuer-gespraeche-ueber-patent-aussetzung-fuer-corona-impfstoffe\/"},"modified":"2021-05-06T09:26:36","modified_gmt":"2021-05-06T09:26:36","slug":"coronavirus-news-eu-offen-fuer-gespraeche-ueber-patent-aussetzung-fuer-corona-impfstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/super-news.info\/de\/coronavirus-news-eu-offen-fuer-gespraeche-ueber-patent-aussetzung-fuer-corona-impfstoffe\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News: EU offen f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber Patent-Aussetzung f\u00fcr Corona-Impfstoffe"},"content":{"rendered":"<p> RKI: 21.953 Corona-Neuinfektionen, Spahn will Astrazeneca f\u00fcr alle freigeben +++ USA unterst\u00fctzen Aussetzung von Patenten f\u00fcr Corona-Impfstoffe +++ Karlsruhe lehnt Eilantr\u00e4ge gegen n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.<\/p>\n<p> Erste Corona-F\u00e4lle seit einem Monat beunruhigen Sydney<\/p>\n<p> Erstmals seit einem Monat sind in Sydney wieder Corona-Infektionen aufgetreten. Die Beh\u00f6rden der australischen Metropole suchten am Donnerstag fieberhaft nach dem Ursprung der Ansteckungen \u2013 und erlie\u00dfen strikte Vorsichtsma\u00dfnahmen: Die f\u00fcnf Millionen Einwohner m\u00fcssen vorerst wieder eine Maske in Innenr\u00e4umen und im \u00f6ffentlichen Nahverkehr tragen. &#8222;Wir denken, dass dies angesichts des Risikos eine angebrachte Ma\u00dfnahme ist&#8220;, erkl\u00e4rte die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian.<\/p>\n<p> Zuvor waren ein Mann in den F\u00fcnfzigern und seine Frau positiv getestet worden.\u00a0Es waren die ersten Ansteckungsf\u00e4lle in Sydney au\u00dferhalb von Quarant\u00e4ne-Hotels seit Anfang April. Wie das Virus zu ihnen gelangte, ist noch unklar.\u00a0Erste Untersuchungen zeigten nach Angaben der Gesundheits\u00e4mter einen Zusammenhang mit einem Reisenden, der k\u00fcrzlich aus den Vereinigten Staaten zur\u00fcckgekehrt war und seine Quarant\u00e4ne in einem der Hotels der Stadt beendet hatte.<\/p>\n<p> Weitere Corona-Lockerungen in D\u00e4nemark \u2013 Kinos und Theater wieder auf<\/p>\n<p> Die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen k\u00f6nnen jetzt wieder ins Kino und Theater gehen oder ihre Homeoffice-Kilos im Fitnessstudio abtrainieren. All diese Einrichtungen durften am Donnerstag gem\u00e4\u00df dem d\u00e4nischen Plan zur schrittweisen Abkehr von den geltenden Corona-Ma\u00dfnahmen erstmals seit Monaten wieder \u00f6ffnen. Alle Sch\u00fcler bis zur achten Klasse sowie die Abschlussklassen kehren nun komplett zum Pr\u00e4senzunterricht zur\u00fcck.<\/p>\n<p> Als Voraussetzung f\u00fcr einen Besuch im Kino, Theater oder Fitnessstudio gilt, dass man per App in seinem Corona-Pass einen maximal 72 Stunden alten negativen Test, eine Impfung oder eine \u00fcberstandene Infektion vorweisen kann. In den bereits vor zwei Wochen ge\u00f6ffneten Restaurants und Kneipen f\u00e4llt dar\u00fcber hinaus die Vorgabe weg, dass die G\u00e4ste bis zu 30 Minuten vorher einen Tisch bestellen m\u00fcssen. Die Versammlungsgrenze in geschlossenen R\u00e4umen wurde nun zudem auf 25 Teilnehmer angehoben, drau\u00dfen liegt sie jetzt bei 75.<\/p>\n<p> Interview<\/p>\n<p> Niedrige Inzidenz, stabile Zahlen<\/p>\n<p> Ge\u00f6ffnete Restaurants und keine dritte Welle in Sicht: So meistert D\u00e4nemark die Corona-Pandemie <\/p>\n<p> 28.04.2021<\/p>\n<p> Mehr als 30 Prozent erstgeimpft<\/p>\n<p> In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor (Stand: 6. Mai, 9.45 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang 8,6 Prozent der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Am Mittwoch wurden demnach rund 1,1 Millionen (1.092.765) Impfungen gemeldet. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, sei das nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland der zweite Tag, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig sei. Der bislang h\u00f6chste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am Mittwoch vergangener Woche mit 1.116.608 Impfungen erreicht worden.<\/p>\n<p> Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die h\u00f6chste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 34,3 Prozent. Brandenburg liegt mit 27,2 Prozent leicht hinter den anderen Bundesl\u00e4ndern zur\u00fcck. Von etwa 35,7 Millionen gelieferten Impfdosen wurden bislang 91,3 Prozent verbraucht. Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen.\u00a0<\/p>\n<p> Erfahrungsbericht<\/p>\n<p> Kleiner Piks, gro\u00dfe Wirkung<\/p>\n<p> Auf der Jagd nach einem Impftermin \u2013 und das erstaunliche Gef\u00fchl von Hoffnung <\/p>\n<p> 29.04.2021<\/p>\n<p> UKE-Virologin Addo: Nach der dritten Welle aus Schlimmstem raus<\/p>\n<p> Die Hamburger Virologin Marylyn Addo hat einen optimistischen Blick auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie. &#8222;Sobald wir die dritte Welle hinter uns haben, sollten wir mit einer Kombination aus gutem Impfschutz und regelm\u00e4\u00dfigem Testen raus sein aus dem Schlimmsten \u2013 wenn es nicht noch irgendwelche schlimmen \u00dcberraschungen gibt&#8220;, sagte Addo der &#8222;Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung&#8220;. Addo ist Leiterin der Infektiologie des Universit\u00e4tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Generell seien solche Vorhersagen zwar schwierig, aber sie sei zuversichtlich. &#8222;Wir verf\u00fcgen jetzt \u00fcber alle die Bausteine, die wir brauchen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p> Von der Leyen: EU offen f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber Patent-Aussetzung f\u00fcr Corona-Impfstoffe<\/p>\n<p> EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigt sich offen f\u00fcr eine Debatte \u00fcber den US-Vorsto\u00df zur Aussetzung von Corona-Impfstoffpatenten. &#8222;Die Europ\u00e4ische Union ist bereit, jeden Vorschlag zu diskutieren, der diese Krise wirksam und pragmatisch angeht&#8220;, sagte von der Leyen am Donnerstag. Man m\u00fcsse sehen, wie der US-Vorschlag diesem Ziel dienen k\u00f6nne. &#8222;Kurzfristig rufen wir jedoch alle L\u00e4nder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten st\u00f6ren k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p> Von der Leyen betonte in ihrer online \u00fcbertragenen Rede f\u00fcr eine Konferenz in Italien: &#8222;Um es klar zu sagen, Europa ist die einzige demokratische Region der Welt, die Exporte im gro\u00dfen Ma\u00dfstab erlaubt.&#8220; Bisher seien mehr als 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in den Rest der Welt geliefert worden. Das sei fast so viel, wie hier in der EU verabreicht worden sei. Die EU sei die Apotheke der Welt.<\/p>\n<p> Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hatte am Mittwoch Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Aussetzung von Impfstoffpatenten signalisiert, die viele L\u00e4nder seit langem fordern.\u00a0<\/p>\n<p> Olympia-Stadt Tokio h\u00e4lt Verl\u00e4ngerung des Corona-Notstands f\u00fcr n\u00f6tig<\/p>\n<p> Weniger als drei Monate vor den Olympischen Spielen in Tokio erw\u00e4gt die japanische Hauptstadt eine Verl\u00e4ngerung des Corona-Notstands. Angesichts der weiter angespannten Lage sei eine Verl\u00e4ngerung &#8222;notwendig&#8220;, erkl\u00e4rte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Eine Entscheidung \u00fcber eine solche Ma\u00dfnahme trifft die Regierung des Landes. Diese hatte erst k\u00fcrzlich den Notstand zum dritten Mal bis bis zum 11. Mai verl\u00e4ngert. Der Olympia-Gastgeber pl\u00e4diert nun f\u00fcr eine nochmalige Verl\u00e4ngerung um weitere zwei Wochen. Das gilt auch f\u00fcr die westlichen Pr\u00e4fekturen Osaka, Kyoto und Hyogo. Die Lage erlaube keine Aufhebung des Notstands, sagte Tokios Gouverneurin.<\/p>\n<p> Zwar hatte die Olympia-Stadt w\u00e4hrend der vergangenen &#8222;Goldenen Woche&#8220;, einer Aneinanderreihung nationaler Feiertage, relativ geringe Neuinfektionen gemeldet. Am Donnerstag waren es 591 F\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden. Doch war wegen der Feiertage auch weniger getestet worden. Daher bef\u00fcrchten Experten, dass die Infektionen nun wieder steigen d\u00fcrften. Der Notstand bedeutet jedoch keine Ausgangssperren wie in Europa. Die B\u00fcrger des Landes sind lediglich aufgefordert, nach M\u00f6glichkeit zu Hause zu bleiben.\u00a0<\/p>\n<p> Sehen Sie im Video:\u00a0&#8222;M\u00fcssen uns wehren!&#8220; \u2013 Franziska B\u00f6hler zum dramatischen Pflegenotstand nach einem Jahr Corona.<\/p>\n<p> RKI: 21.953 Corona-Neuinfektionen, Inzidenz leicht gesunken<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.953 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Donnerstag vor einer Woche hatte der Wert bei 24.736 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 129,1 (Vortag: 132,8; Vorwoche: 154,9)<\/p>\n<p> Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 250 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 264 Tote.\u00a0Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,83 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.<\/p>\n<p> Spahn will Astrazeneca-Impfstoff f\u00fcr alle freigeben<\/p>\n<p> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strebt eine sofortige Freigabe des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca f\u00fcr alle Impfwilligen an \u2013 ohne Priorisierung nach Alter, Vorerkrankung oder Berufsgruppe. An diesem Donnerstag wolle er mit seinen L\u00e4nderkollegen dar\u00fcber reden, k\u00fcndigte er am Mittwochabend in der WDR-Fernsehsendung &#8222;Aktuelle Stunde&#8220; an. Man werde dann &#8222;bei Astrazenca eindeutig sagen f\u00fcr Arztpraxen wie f\u00fcr Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt&#8220;. F\u00fcr Astrazeneca gelte das dann sofort. Zudem solle das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca \u2013 derzeit zw\u00f6lf Wochen \u2013 flexibler gehandhabt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p> Gegen das Pr\u00e4parat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns gibt es teils erhebliche Vorbehalte. Es wird nach dem Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn bei j\u00fcngeren Geimpften nur noch f\u00fcr \u00fcber 60-J\u00e4hrige eingesetzt. Andererseits gibt es viele J\u00fcngere, die sich gerne damit impfen lassen w\u00fcrden, aber in der Impf-Reihenfolge noch nicht dran sind.<\/p>\n<p> Bisher haben 29,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung zumindest eine Impfung erhalten. 8,3 Prozent sind vollst\u00e4ndig geimpft, haben also erforderlichenfalls auch eine zweite Impfung erhalten.<\/p>\n<p> Titel<\/p>\n<p> Das Ende von Corona<\/p>\n<p> Rettende Impfstoffproduktion: Wann wir endlich Impfstoffe im \u00dcberfluss haben <\/p>\n<p> 05.05.2021<\/p>\n<p> Die Nachrichten von Mittwoch, 5. Mai 2021:<\/p>\n<p> USA unterst\u00fctzen Aussetzung von Patenten f\u00fcr Corona-Impfstoffe<\/p>\n<p> F\u00fcr den Kampf zur weltweiten Eind\u00e4mmung der Pandemie unterst\u00fctzt die US-Regierung die Aussetzung von Patenten f\u00fcr die Corona-Impfstoffe. Die USA st\u00fcnden hinter dem Schutz geistigen Eigentums, die Pandemie sei aber eine globale Krise, die au\u00dferordentliche Schritte erfordere, erkl\u00e4rte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai am Mittwoch. Die USA w\u00fcrden sich im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) f\u00fcr die Erstellung eines entsprechenden Abkommens einsetzen. Wegen des Konsensprinzips und der Komplexit\u00e4t der Materie k\u00f6nnte dies zeitaufwendig werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p> Sehen Sie im Video:\u00a0Groko schn\u00fcrt &#8222;Corona-Aufholpaket&#8220; f\u00fcr Kinder \u2013 das steckt drin.<\/p>\n<p> Das Ziel der US-Regierung sei es, &#8222;so viele sichere und wirksame Impfungen so schnell wie m\u00f6glich zu so vielen Menschen wie m\u00f6glich zu bringen&#8220;, erkl\u00e4rte Tai. Mehr als 100 WTO-Mitgliedsl\u00e4nder wollen die Patente f\u00fcr die Impfstoffe aussetzen, damit mehr Firmen in mehr Staaten Impfstoffe herstellen k\u00f6nnen. Wichtige Herkunftsl\u00e4nder der Pharmaindustrie wie die USA sowie Unternehmensvertreter blockierten das von S\u00fcdafrika und Indien angesto\u00dfene Vorhaben aber bislang.<\/p>\n<p> Karlsruhe lehnt Eilantr\u00e4ge gegen n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab<\/p>\n<p> Das Bundesverfassungsgericht hat Eilantr\u00e4ge gegen n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt. &#8222;Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschr\u00e4nkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist&#8220;, teilte das Gericht\u00a0in Karlsruhe aber mit. Diese Frage m\u00fcsse im Hauptsacheverfahren gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p> Experten sehen Risiken bei Astrazeneca auch f\u00fcr \u00c4ltere<\/p>\n<p> Experten sehen laut einem Medienbericht auch bei \u00e4lteren Frauen ein erh\u00f6htes Risiko von Hirnvenenthrombosen bei einer\u00a0Corona-Schutzimpfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca. Darauf weist dem Magazin &#8222;Spiegel&#8220; zufolge eine aktuelle Studie unter Federf\u00fchrung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Neurologie (DGN) hin. Bislang war davon ausgegangen worden, dass vorrangig j\u00fcngere Frauen gef\u00e4hrdet sind. Die Arbeit wurde noch nicht von anderen Forschenden begutachtet, sondern als sogenanntes Preprint ver\u00f6ffentlicht. Der Auswertung zufolge, f\u00fcr die neurologische Abteilungen und Kliniken in ganz Deutschland befragt worden seien, war die Rate von Hirnvenenthrombosen nach einer Astrazeneca-Impfung demnach mehr als neunmal h\u00f6her als nach einer Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech\/Pfizer oder Moderna. Dabei sei die Rate bei Frauen im Vergleich zu jener bei M\u00e4nnern mehr als dreimal erh\u00f6ht gewesen. Solche Thrombosen nach einer Impfung seien aber insgesamt sehr selten gemessen an der Anzahl der Impfungen, so die beteiligten Forscherinnen und Forscher.<\/p>\n<p> Malta hat bald die H\u00e4lfte der B\u00fcrger geimpft<\/p>\n<p> Das EU-Land Malta kommt seinem Ziel n\u00e4her, bis Ende Juni eine Impfquote um die 70 Prozent zu erreichen. Schon jetzt haben 47 Prozent aller 514.000 Einwohner und Einwohnerinnen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie Daten des Gesundheitsministeriums in Valletta zeigten. Bezogen nur auf die Erwachsenen lag die Impfquote sogar bei rund 55 Prozent. Au\u00dferdem gehen die Zahlen der\u00a0Corona-Neuinfektionen in dem Inselstaat deutlich zur\u00fcck. Mit den im internationalen Vergleich hohen Impfquoten will das Mittelmeerland sich als sicheres Reiseziel profilieren. Die Regierung in Valletta treibt Pl\u00e4ne voran, eigene Impf-Zertifikate einzuf\u00fchren, um Reisen in und aus Nicht-EU-L\u00e4ndern wie Gro\u00dfbritannien und Israel zu erleichtern.<\/p>\n<p> Kanada l\u00e4sst Biontech-Impfstoff f\u00fcr 12- bis 15-J\u00e4hrige zu<\/p>\n<p> In Kanada darf der Corona-Impfstoff von Biontech\/Pfizer nun auch 12- bis 15-J\u00e4hrigen verabreicht werden. Dies teilte die federf\u00fchrende Gesundheitsbeh\u00f6rde am Mittwoch mit. Sie bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie. &#8222;Nach Abschluss einer gr\u00fcndlichen und unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen \u00dcberpr\u00fcfung der Evidenz hat die Abteilung festgestellt, dass dieser Impfstoff bei der Anwendung bei Kindern zwischen 12 und 15 Jahren sicher und wirksam bei der Vorbeugung von Covid-19 ist&#8220;, hie\u00df es in einer Mitteilung. Pfizer\/Biontech werde weiterhin verpflichtet, den kanadischen Beh\u00f6rden &#8222;Informationen \u00fcber die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualit\u00e4t des Impfstoffs in dieser j\u00fcngeren Altersgruppe zur Verf\u00fcgung stellen&#8220;.\u00a0Die Sicherheit des Impfstoffs werde weiterhin \u00fcberwacht und es w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen ergreifen, wenn Sicherheitsbedenken festgestellt werden.<\/p>\n<p> Kanadas Gesundheitsministerium erhielt am 16. April 2021 den Antrag auf Erweiterung f\u00fcr Impfstoff von Pfizer\/Bontech. Das Vakzin wurde in Kanada urspr\u00fcnglich am 9. Dezember 2020 zur Anwendung bei Personen ab 16 Jahren zugelassen.<\/p>\n<p> Schleswig-Holstein \u00f6ffnet Hotels und Gastronomie f\u00fcr Geimpfte, Getestete und Genesene<\/p>\n<p> Schleswig-Holstein geht in der Corona-Pandemie weitere \u00d6ffnungsschritte im Tourismus und weiteren Bereichen. So d\u00fcrfen Geimpfte, Genesene und Getestete vom 17. Mai an unter strengen Vorgaben landesweit Gastst\u00e4tten auch in Innenr\u00e4umen besuchen und in Beherbergungsbetrieben \u00fcbernachten, wie Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) am Mittwoch bekanntgab. Erleichterungen gibt es auch in den Bereichen Kita, Schule, Sport und Kultur.<\/p>\n<p> Wer als Tourist im Norden \u00fcbernachten will muss sich demnach alle drei Tage auf Corona testen lassen. Mit ihren Beschl\u00fcssen weitet die Landesregierung praktisch die f\u00fcr vier Modellregionen geltenden Regeln auf das gesamte Land aus.<\/p>\n<p> Bisher d\u00fcrfen Urlauber in der Schleiregion, in Eckernf\u00f6rde und in Nordfriesland unter strikten Corona-Vorgaben Urlaub machen. Von diesem Samstag an ist das auch in Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt an der Ostsee in der L\u00fcbecker Bucht m\u00f6glich. Am Montag folgt B\u00fcsum in Dithmarschen.<\/p>\n<p> Hintergrund der weiteren Lockerungen sind die sinkenden Corona-Zahlen mit stabil unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in weiten Teilen Schleswig-Holsteins. Am Dienstagabend betrug die landesweite Inzidenz 54,5. Der Norden hat seit l\u00e4ngerem die deutlich niedrigsten Werte in Deutschland. In den Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 darf im Norden bereits jetzt die Au\u00dfengastronomie \u00f6ffnen.\u00a0<\/p>\n<p> Reisen in Coronazeiten<\/p>\n<p> Urlaub an Himmelfahrt und Pfingsten: Was wo in Deutschland und Europa m\u00f6glich ist <\/p>\n<p> Vor 23 Stunden<\/p>\n<p> Bundesregierung warnt vor Verwenden gef\u00e4lschter Impfp\u00e4sse<\/p>\n<p> Die Bundesregierung hat die B\u00fcrger davor gewarnt, sich gef\u00e4lschte Impfp\u00e4sse zu beschaffen, um so vorzeitig in den Genuss von Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubsreisen zu kommen. Dies sei kein Kavaliersdelikt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in der Bundespressekonferenz. &#8222;Wer so etwas tut, gef\u00e4hrdet die Gesundheit anderer Menschen. Das ist das eine. Er macht sich aber auch strafbar. Das ist ganz klar eine nach dem Strafgesetzbuch strafbewehrte Urkundenf\u00e4lschung. Und strafbare Handlungen werden verfolgt.&#8220;<\/p>\n<p> Es gebe immer ein Missbrauchsrisiko, sagte Seibert weiter. Deshalb wolle die Bundesregierung den digitalen Weg gehen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist geplant, dass der Impfnachweis sowohl auf der Corona-Warn-App wie auch auf einer Extra-App digital gespeichert werden kann. Dies soll in der zweiten H\u00e4lfte des laufenden Quartals m\u00f6glich werden.\u00a0<\/p>\n<p> Serbien bietet rund 25 Euro f\u00fcr Corona-Impfungen<\/p>\n<p> Um die weit verbreitete Impfskepsis in der Bev\u00f6lkerung des Balkanlandes zu \u00fcberwinden, will Serbien den B\u00fcrgern Geld f\u00fcr eine Corona-Impfung zahlen. Wer sich bisher impfen lie\u00df oder bis zum 31. Mai eine Impfung erh\u00e4lt, soll eine einmalige Unterst\u00fctzung in H\u00f6he von 3000 Dinar (25 Euro) erhalten, gab Pr\u00e4sident Aleksandar Vucic am Mittwoch in Belgrad bekannt. Durchschnittlich verdienen die Serben derzeit 520 Euro im Monat. Diskriminierende Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, k\u00e4men nicht infrage, sagte Vucic dem regierungsnahen privaten Fernsehsender Pink. Er halte es f\u00fcr\u00a0&#8222;verantwortungslos und egoistisch&#8220;, wenn sich jemand nicht impfen lassen m\u00f6chte. &#8222;Deshalb haben wir dar\u00fcber nachgedacht, wie wir Menschen belohnen k\u00f6nnen, die Verantwortung an den Tag legen.&#8220;<\/p>\n<p> In Serbien haben derzeit rund 30 Prozent der Menschen zumindest eine Corona-Impfung erhalten. Das Land setzt seit Dezember auch Impfstoffe aus Russland und China ein, die in der EU nicht zugelassen sind. Anfangs erzielte Belgrad damit beachtliche Ergebnisse. In den vergangenen zwei Wochen stieg der Anteil der Menschen, die eine Corona-Impfung erhalten haben, aber nur noch um zwei Prozentpunkte.<\/p>\n<p> Saarland plant Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten<\/p>\n<p> Auch das saarl\u00e4ndische Gesundheitsministerium plant Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten. Diese sollten in Abstimmung mit den Gemeinwesenprojekten erfolgen, teilte das Ministerium am Mittwoch in Saarbr\u00fccken mit. Seit Anfang der Woche gehen beispielsweise in K\u00f6ln mobile Impfteams in Stadtteile mit sozialen Brennpunkten wie Chorweiler, um gezielt zu impfen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte f\u00fcr das Pilotprojekt zun\u00e4chst 1000 Impfdosen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p> Die rheinland-pf\u00e4lzische Landesregierung dagegen plant keine Sonderimpfaktionen mobiler Teams in speziellen Stadtteilen. &#8222;Angebote zur gesundheitlichen Versorgung sollen f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein und d\u00fcrfen nicht von der sozialen Herkunft abh\u00e4ngen&#8220;, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. Die Bundesimpfverordnung trage diesem Grundsatz Rechnung und Rheinland-Pfalz setze diese um.<\/p>\n<p> Astrazeneca bleibt liegen \u2013 Arzt bietet Termine via Ebay-Kleinanzeigen an<\/p>\n<p> Um den Impfstoff von Astrazeneca nicht verfallen zu lassen, hat ein Hausarzt aus Ostwestfalen einen ungew\u00f6hnlichen Weg \u00fcber Ebay-Kleinanzeigen gew\u00e4hlt. &#8222;Es w\u00e4re Wahnsinn, den zuverl\u00e4ssigen und wirksamen Impfstoff verkommen zu lassen&#8220;, sagte der Allgemeinmediziner und Kardiologe Peter Weitkamp aus Kirchlengern der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Zwei Tage lang habe er nun \u00fcber die Internet-Plattform Impftermine mit Astrazeneca &#8222;zu verschenken&#8220; an Menschen \u00fcber 60 Jahre angeboten. Er habe 80 bis 90 Impfdosen \u00fcbrig. Ab der kommenden Woche werde er seine Astrazeneca-Restbest\u00e4nde denen verabreichen, die sich auf sein Inserat hin meldeten. Zuvor hatte die &#8222;Neue Westf\u00e4lische&#8220; \u00fcber den Mediziner berichtet.<\/p>\n<p> Weitkamp kritisierte, dass die Praxen fast nur noch Astrazeneca erhielten, das gefragte Biontech dagegen an die Impfzentren gehe. Er halte es aus medizinischer Sicht f\u00fcr falsch, dass die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) Astrazeneca weiterhin nur f\u00fcr Menschen \u00fcber 60 Jahre empfehle. Es gebe zudem auch zahlreiche unter 60-J\u00e4hrige, die Astrazeneca haben wollten. Laut Bund-L\u00e4nder-Beschluss m\u00fcssen sich diese J\u00fcngeren dann an die Praxen wenden, in den Impfzentren wird Astrazenca Menschen unter 60 Jahren nicht mehr gespritzt. Astrazeneca habe zu Unrecht ein schlechtes Image, sagte Weitkamp. Das f\u00fchre dazu, dass viele noch nicht Geimpfte \u00fcber 60 Jahren nun in die Impfzentren str\u00f6mten, um sich dort Biontech abzuholen. &#8222;Das ist unsolidarisch. Die Alten nehmen den Jungen den Biontech-Impfstoff weg.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p> Coronavirus<\/p>\n<p> Verunsicherung wegen Astrazeneca und Johnson &amp; Johnson: So wirken die Impfstoffe <\/p>\n<p> 15.04.2021<\/p>\n<p> Gesundheitsministerium bekommt weitere 3,8 Milliarden f\u00fcr Impfstoffe<\/p>\n<p> Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff f\u00fcr die Jahre 2022 und 2023, also vor allem f\u00fcr Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren. Das geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der Nachrichtenagentur DPA vorliegt und \u00fcber das das Nachrichtenportal &#8222;The Pioneer&#8220; berichtete.<\/p>\n<p> Krisen in globaler Nahrungsmittelversorgung durch Corona-Krise versch\u00e4rft<\/p>\n<p> Die globale Unsicherheit in der Nahrungsmittelversorgung hat sich nach Angaben internationaler Organisationen im vergangenen Jahr durch bewaffnete Konflikte, Wetterkatastrophen sowie Wirtschaftskrisen infolge der Corona-Pandemie versch\u00e4rft. Auch das laufende Jahr werde f\u00fcr die Nahrungsversorgung &#8222;schwierig&#8220;, warnt das Globale Netzwerk gegen Lebensmittelkrisen in einem Bericht.<\/p>\n<p> 2020 befanden sich demnach weltweit mehr als 183 Millionen Menschen hinsichtlich ihrer Versorgung mit Nahrung in einer &#8222;Krisen- oder Notsituation&#8220;. Zum Ende des vergangenen Jahres h\u00e4tten sich insgesamt fast 133.000 Menschen in Burkina Faso, dem S\u00fcdsudan und im Jemen in einer katastrophalen Versorgungssituation befunden und damit in einer regelrechten &#8222;Hungersnot&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p> Gr\u00fcner Pass in \u00d6sterreich ab 4. Juni in digitaler Form<\/p>\n<p> \u00d6sterreich will einen Gr\u00fcnen Pass\u00a0in digitaler Form bereits am 4. Juni einf\u00fchren. Mit dem dann auf Handys verf\u00fcgbaren QR-Code sei das Land in Europa einer der Vorreiter, sagte Tourismusministerin Elisabeth K\u00f6stinger von der konservativen \u00d6VP\u00a0in Wien. Bereits am 19. Mai gelten diverse Zertifikate \u00fcber Impfungen, Tests und \u00fcberstandene Corona-Erkrankungen in \u00d6sterreich als Zutrittserlaubnis f\u00fcr die dann wieder ge\u00f6ffnete Gastronomie, f\u00fcr Kultur, den Sport und die Hotellerie.\u00a0&#8222;Das ist f\u00fcr uns als Tourismusland nach dieser langen Durststrecke \u00fcberlebenswichtig&#8220;, sagte K\u00f6stinger.<\/p>\n<p> Ab Mitte Mai entf\u00e4llt f\u00fcr Deutsche die Quarant\u00e4nepflicht. Bei der Einreise nach \u00d6sterreich reicht dann ein negativer Test.\u00a0Auf EU-Ebene soll ein Gr\u00fcner Pass voraussichtlich Ende Juni kommen.\u00a0<\/p>\n<p> Interview<\/p>\n<p> So endet die Corona-Pandemie<\/p>\n<p> Medizinhistoriker \u00fcber Pest, Cholera und Corona: &#8222;Es gibt keinen glatten \u00dcbergang zur Normalit\u00e4t&#8220;  <\/p>\n<p> 04.05.2021<\/p>\n<p> Ausbildungsmarkt im Corona-Jahr deutlich geschrumpft<\/p>\n<p> Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist im vergangenen Jahr wegen der Coronakrise deutlich geschrumpft. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr\u00e4ge sank 2020 um elf Prozent auf 467.500, wie aus dem aktuellen Berufsbildungsbericht hervorgeht, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete. Zum ersten Mal seit 1992 fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr\u00e4ge im dualen System damit auf unter 500.000.<\/p>\n<p> R\u00fcckg\u00e4nge gab es der Regierung zufolge nahezu \u00fcberall, besonders Industrie und Handel waren betroffen. Einzig in der Landwirtschaft gab es einen &#8222;geringf\u00fcgigen Anstieg&#8220;. Auf beiden Seiten gingen dabei Angebot und Nachfrage parallel zur\u00fcck: Die Zahl der angebotenen Stellen in den Betrieben schrumpfte um 8,8 Prozent auf 527.400. Die Ausbildungsnachfrage ging um 9,6 Prozent auf 496.800 zur\u00fcck. Damit kamen rechnerisch auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 106 Ausbildungsstellen.<\/p>\n<p> Indiens Au\u00dfenminister bei G7-Treffen hatte Kontakt zu Corona-Positiven<\/p>\n<p> Der derzeit an einem Treffen der G7-Staatengruppe in London teilnehmende indische Au\u00dfenminister Subrahmanyam Jaishankar hatte nach eigenen Angaben Kontakt zu positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen. Er habe davon am Dienstagabend erfahren und werde deshalb an den Beratungen nur noch virtuell teilnehmen, k\u00fcndigte der Minister am Mittwoch im Onlinedienst Twitter an. Das G7-Ministertreffen in London ist die erste physische Zusammenkunft dieser Runde seit zwei Jahren.<\/p>\n<p> Bund bringt Aufholpaket f\u00fcr Kinder und Jugendliche auf den Weg<\/p>\n<p> Die Bundesregierung hat das Aufholpaket f\u00fcr Kinder und Jugendliche zur Unterst\u00fctzung sozial schwacher Familien in der Coronakrise auf den Weg gebracht. Das am Mittwoch vom Kabinett gebilligte Programm hat ein Volumen von insgesamt zwei Milliarden Euro, mit denen auch ein Kinderbonus insbesondere bei Hartz-IV-Bezug finanziert werden soll. Das Paket umfasst Leistungen f\u00fcr Nachhilfestunden und Freizeitangebote. Von den zwei Milliarden sollten 700 Millionen als direkte Zusch\u00fcsse gew\u00e4hrt werden, 1,3 Milliarden gingen an die L\u00e4nder.\u00a0<\/p>\n<p> Weit mehr als zehn Millionen Menschen zur Corona-Impfung berechtigt<\/p>\n<p> In vielen Bundesl\u00e4ndern d\u00fcrfen sich Angeh\u00f6rige der Priorisierungsgruppe drei f\u00fcr die Corona-Impfung anmelden \u2013 alleine aufgrund ihres Alters sind das bundesweit mehr als zehn Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, gab es Ende 2019 rund 10,5 Millionen Menschen im Alter von 60 bis unter 70 Jahren. Das waren 12,6 Prozent der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Zur Gruppe drei mit erh\u00f6hter Priorisierung geh\u00f6ren auch Menschen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten. Allein im Lebensmitteleinzelhandel waren das im Jahr 2018 mehr als 1,3 Millionen Menschen. In der G\u00fcterbef\u00f6rderung sind eine knappe Million, bei Post- und Kurierdiensten mehr als eine halbe Million Menschen zur Impfung aufgerufen. Impfberechtigt sind auch Besch\u00e4ftigte in Apotheken (248.000 Menschen) und der Pharmaindustrie (140.000 Menschen).<\/p>\n<p> RKI registriert 18.034 Corona-Neuinfektionen und 285 neue Todesf\u00e4lle<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert bei 22.231 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 132,8 (Vortag: 141,4; Vorwoche: 160,6)<\/p>\n<p> Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.876.<\/p>\n<p> Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken.<\/p>\n<p> Virologin Ciesek &#8222;optimistisch&#8220;, dass sich Corona-Situation entspannt<\/p>\n<p> ie Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ist zuversichtlich, dass sich die Corona-Situation in Deutschland entspannt. &#8222;Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg&#8220;, sagte die Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt im NDR-Podcast &#8222;Das Coronavirus-Update&#8220;.<\/p>\n<p> Das Impftempo sei schneller als vorhergesagt, bis zu eine Million Impfungen pro Tag seien eine gute Zahl. &#8222;Ich bin optimistisch: Wenn wir es schaffen, weiter schnell und gezielt zu impfen und vielleicht in vier Wochen schon die H\u00e4lfte der Erwachsenen die erste Dosis bekommen haben, dass sich die Situation dann weiter entspannen wird.&#8220;<\/p>\n<p> Die Nachrichten von Dienstag, 4. Mai 2021:<\/p>\n<p> Kreise: Merkel sieht bei Corona &#8222;Licht am Ende des Tunnels&#8220;<\/p>\n<p> Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erfreut \u00fcber die Entspannung des Corona-Infektionsgeschehens im Land ge\u00e4u\u00dfert. Es gebe &#8222;Licht am Ende des Tunnels&#8220;, sagte sie nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA aus Teilnehmerkreisen am Dienstag in Online-Beratungen der Unionsfraktion im Bundestag. Die Kanzlerin verwies auf sinkende Fallzahlen und eine leichte Entspannung in der Intensivmedizin. Zugleich mahnte Merkel nach diesen Angaben, je sorgsamer man jetzt vorgehe, umso schneller w\u00fcrden alle von Lockerungen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p> Genesene, Geimpfte und Getestete werden in Bayern gleichgestellt<\/p>\n<p> Vollst\u00e4ndig von Corona-Erkrankungen Genesene werden in Bayern bereits von diesem Donnerstag mit zweifach Geimpften und negativ Getesteten bei Lockerungen gleichgestellt. Unter anderem sollen Menschen mit vollst\u00e4ndiger Corona-Impfung \u2013 also in der Regel zwei verabreichten Impfdosen oder Genesene mit einer Impfung \u2013 von der Testpflicht und von den Ausgangsbeschr\u00e4nkungen befreit werden. Auch bei der Zahl der maximal erlaubten Kontakte werden sie nicht mehr mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p> Die Staatsregierung habe sich entschieden, die Regelung schon an diesem Donnerstag und damit zwei Tage vor dem Bund in Kraft zu setzen, sagte Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) am Dienstag. Man wolle ein Signal setzen, dass Impfen wichtig ist. &#8222;Wir sind der festen \u00dcberzeugung, dass bei einem solchen Fortschritt der Grundrechtsschutz, die Freiheit des Einzelnen \u00fcberwiegt&#8220;, sagte S\u00f6der.<\/p>\n<p> Pfizer will in diesem Jahr 1,6 Milliarden Corona-Impfdosen ausliefern<\/p>\n<p> Der US-Pharmakonzern Pfizer rechnet f\u00fcr dieses Jahr mit der Auslieferung von 1,6 Milliarden Impfdosen gegen das Coronavirus. Der Jahresumsatz mit dem zusammen mit dem Mainzer Unternehmen Biontech entwickelten Impfstoff k\u00f6nnte sich damit auf 26 Milliarden Dollar (knapp 22 Milliarden Euro) belaufen, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Im Februar hatte der Pharmakonzern f\u00fcr das laufende Jahr noch mit einem Jahresumsatz von 15 Milliarden Dollar mit dem Vakzin prognostiziert.<\/p>\n<p> Seitdem gingen aber weitere Bestellungen ein, unter anderem von der Europ\u00e4ischen Kommission. Zum Stichtag 3. Mai hat der Konzern nach eigenen Angaben 430 Millionen Impfdosen in 91 L\u00e4nder und Territorien weltweit ausgeliefert. Pfizer gab am Dienstag au\u00dferdem Bestellungen aus Israel und Kanada f\u00fcr Lieferungen im n\u00e4chsten Jahr bekannt. Der Erfolg des Impfstoffs hat Pfizer ein deutliches Gewinn- und Umsatzplus beschert. Im ersten Quartal des Jahres stieg der Gewinn um 45 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 42 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p> Bayern leitet Corona-Lockerungen ein \u2013 Tourismus ab 21. Mai m\u00f6glich<\/p>\n<p> Nach monatelangen strikten Corona-Beschr\u00e4nkungen leitet Bayern ab kommenden Montag stufenweise Lockerungen ein. In Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 d\u00fcrfen ab 10. Mai die Au\u00dfengastronomie \u2013\u00a0und zwar bis 22.00 Uhr \u2013, Theater, Konzert- und Opernh\u00e4user sowie Kinos \u00f6ffnen. Und: Zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai soll regional auch Tourismus wieder m\u00f6glich sein: In Kreisen und kreisfreien St\u00e4dten mit stabilen Zahlen von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen d\u00fcrfen dann Hotels, Ferienwohnungen und Campingpl\u00e4tze wieder \u00f6ffnen. Das beschloss die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU).\u00a0Bei alledem gelten Hygienekonzepte, Masken- und Testpflichten \u2013 die Details werden nun von den Ministerien erarbeitet.<\/p>\n<p> 150 Millionen Covid-Impfungen in der EU<\/p>\n<p> In der Europ\u00e4ischen Union sind inzwischen 150 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Zahl nannte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen\u00a0auf Twitter. Das Impftempo ziehe \u00fcberall in der EU an. &#8222;Ein Viertel der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er hat schon die erste Dosis erhalten&#8220;, schrieb von der Leyen. &#8222;Im Juli werden genug Dosen da sein, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen.&#8220; In den 27 EU-Staaten leben etwa 450 Millionen Menschen. 70 Prozent der Erwachsenen entspricht nach Angaben der EU-Kommission etwa 266 Millionen Menschen.<\/p>\n<p> Bundeskabinett beschlie\u00dft Erleichterungen f\u00fcr Corona-Geimpfte<\/p>\n<p> Das Bundeskabinett hat die Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte auf den Weg gebracht. Die Regierung beschloss die geplante Verordnung, wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) in Berlin sagte. Geplant sind unter anderem Lockerungen der bisherigen Vorgaben bei Kontaktbeschr\u00e4nkungen und Ausgangssperren. Bundestag und Bundesrat m\u00fcssen noch zustimmen.<\/p>\n<p> EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde leitet Pr\u00fcfung von Corona-Impfstoff von Sinovac ein<\/p>\n<p> Die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) hat eine Pr\u00fcfung des Corona-Impfstoffs des chinesischen Herstellers Sinovac eingeleitet. Zur Pr\u00fcfung der Zulassung des Vakzins CoronaVac habe ein sogenanntes rollierendes Verfahren begonnen, teilte die EMA\u00a0in Amsterdam mit. Bislang haben mit den Pr\u00e4paraten von Biontech\/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson &amp; Johnson nur Corona-Impfstoffe westlicher Hersteller eine EU-weite Zulassung.<\/p>\n<p> Fast 29 Prozent der Deutschen gegen Corona erstgeimpft<\/p>\n<p> In Deutschland haben 28,7 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervor (Stand: 4. Mai, 12 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang gut acht Prozent der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Am Montag wurden demnach 424.777 Impfspritzen gesetzt. Der bislang h\u00f6chste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am vergangenen Mittwoch mit mehr als einer Million Impfungen erreicht worden. Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang etwas mehr als 30,6 Millionen Dosen, davon fast 23,9 Millionen bei Erstimpfungen und weitere knapp 6,8 Millionen bei Zweitimpfungen.<\/p>\n<p> Spahn weiter f\u00fcr Vorsicht \u2013\u00a0Impfungen f\u00fcr alle in erster Juni-H\u00e4lfte<\/p>\n<p> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen f\u00fcr eine allm\u00e4hliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht gemahnt. Es gehe darum, jetzt diese dritte Welle zu brechen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin beim digitalen \u00c4rztetag. &#8222;Die Zahlen sinken, das ist ermutigend.&#8220; Sie seien aber noch nicht stark genug gesunken. Es sei zu sehen, wie sich das Reduzieren von Kontakten bew\u00e4hre. Zugleich beginne das Impfen, Schritt f\u00fcr Schritt einen Unterschied zu machen.<\/p>\n<p> Spahn verwies auf das deutlich h\u00f6here Impftempo und konkretisierte die Aussicht auf Impfm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle B\u00fcrger dank erwartungsgem\u00e4\u00df wachsender Impfstoffmengen. &#8222;Das macht es uns m\u00f6glich, in der ersten H\u00e4lfte des Junis die Priorisierung aufzugeben.&#8220; Die Bundesregierung hatte ein Ende der festgelegten Impf-Reihenfolge mit einem Vorrang f\u00fcr Risikogruppen schon grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Juni in Aussicht gestellt. Es werde aber nat\u00fcrlich auch noch Wartezeiten geben, sagte Spahn.<\/p>\n<p> Der Minister \u00e4u\u00dferte sich au\u00dferdem optimistisch zum generellen Impffortschritt. Es sei &#8222;sicherlich im Juli&#8220; der Zustand zu erreichen, &#8222;wo wir eigentlich alle, die unbedingt wollten, geimpft haben werden&#8220;. Dann sei es eine gemeinsame Aufgabe, jene zu \u00fcberzeugen und zu erreichen, die z\u00f6gerten oder Fragen h\u00e4tten. Die Bundesregierung hatte zugesichert, allen B\u00fcrgern bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen.<\/p>\n<p> Spahn: Pandemie deckt St\u00e4rken und Defizite des Gesundheitssystems auf<\/p>\n<p> Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) St\u00e4rken, aber auch Defizite des Gesundheitssystems aufgedeckt. So habe die Pandemie wie &#8222;im Brennglas&#8220; gezeigt, dass der \u00f6ffentliche Gesundheitsdienst zu lange ein Nischendasein gef\u00fchrt habe, sagte Spahn\u00a0auf dem 124. Deutschen \u00c4rztetag. Dies gelte nicht nur f\u00fcr die Personalausstattung. Auch die Digitalisierung der Gesundheits\u00e4mter m\u00fcsse weiter ausgebaut werden. \u00c4rztepr\u00e4sident Klaus Reinhardt forderte eine strukturell und personell bessere Ausstattung des \u00f6ffentlichen Gesundheitsdiensts. &#8222;Daf\u00fcr ist eine tariflich gesicherte, arztspezifische Verg\u00fctung f\u00fcr die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in den Gesundheits\u00e4mtern grundlegend&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p> Analyse<\/p>\n<p> Pflegepetition<\/p>\n<p> Die Pflege war Spahns Herzensthema \u2013 erreicht hat er wenig. Eine n\u00fcchterne Bilanz <\/p>\n<p> 15.04.2021<\/p>\n<p> Lauterbach warnt vor schneller \u00d6ffnung von Gastronomie und Hotels<\/p>\n<p> Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der Corona-Pandemie vor einer zu schnellen \u00d6ffnung von Gastronomie und Hotels f\u00fcr Geimpfte gewarnt. Zwar sei es &#8222;eine notwendige und gute Entscheidung&#8220;, die Grundrechtseinschr\u00e4nkungen f\u00fcr Geimpfte zur\u00fcckzunehmen. &#8222;Was nicht geht, ist, dass Gesch\u00e4fte oder Restaurants ge\u00f6ffnet werden nur f\u00fcr diejenigen, die geimpft sind. Das w\u00fcrde zu Spannungen f\u00fchren, die man kaum ertragen k\u00f6nnte&#8220;, sagte Lauterbach im Deutschlandfunk.<\/p>\n<p> Lauterbach sagte, es bestehe eine Gefahr, wenn Geimpfte und Nicht-Geimpfte aufeinander tr\u00e4fen und sich dann Nicht-Geimpfte infizieren oder die Geimpften ohne vollst\u00e4ndigen Immunschutz anstecken. Eine fl\u00e4chendeckende Kontrolle bei den \u00d6ffnungen sei schwierig und es gelte jetzt, den ausgewiesenen Erfolg bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie zu sichern. &#8222;Wir d\u00fcrfen nicht den Fehler machen, jetzt einen schnellen, fr\u00fchen R\u00fcckfall zu riskieren&#8220;, sagte Lauterbach. &#8222;Wir sind noch sehr weit von der Herdenimmunit\u00e4t entfernt.&#8220;<\/p>\n<p> Habeck bem\u00e4ngelt Unklarheiten bei geplanter Verordnung f\u00fcr Geimpfte<\/p>\n<p> Der Gr\u00fcnen-Vorsitzende Robert Habeck hat bei der geplanten Verordnung zu Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte Unklarheiten bem\u00e4ngelt. Es gebe &#8222;ein paar juristische Punkte, die sauberer formuliert werden&#8220; m\u00fcssten, sagte Habeck\u00a0im ZDF-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. Beispielsweise sehe der Entwurf Regelungen f\u00fcr eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 vor. &#8222;Wie es aber bei \u00fcber 100 ist, ist unklar&#8220;, sagte der Parteivorsitzende. Grunds\u00e4tzlich sei der Verordnungsentwurf des Bundes aber &#8222;notwendig&#8220; und &#8222;angemessen&#8220; und gehe in die richtige Richtung.\u00a0<\/p>\n<p> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den in der Bundesregierung abgestimmten Entwurf noch in dieser Woche auf den Weg bringen. Die geplante Verordnung sieht unter anderem eine Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit Menschen vor, die ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p> Australiens Regierungschef rudert bei Haftstrafen f\u00fcr Einreisen aus Indien zur\u00fcck<\/p>\n<p> Nach einer Welle der Emp\u00f6rung und Rassismusvorw\u00fcrfen hat Australiens Premierminister Scott Morrison seine Haftandrohungen gegen R\u00fcckkehrer aus Indien revidiert. &#8222;Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas davon eintritt, liegt so ziemlich bei null&#8220;, sagte Morrison. Wegen der in Indien grassierenden\u00a0Coronavirus-Mutante hatte der Regierungschef zuletzt Einreisenden, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Indien aufgehalten hatten, neben Geldstrafen auch mit Haftstrafen von bis zu f\u00fcnf Jahren gedroht. Davon betroffen sind tausende Australier in Indien, darunter professionelle Cricket-Spieler. Die Regelung trat am Montag in Kraft. Neben Menschenrechtsgruppen und bekannten Sportlern kritisierten selbst einige von Morrisons Verb\u00fcndeten die Ma\u00dfnahme.\u00a0<\/p>\n<p> Strenge Corona-Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p> Australien: Einreisenden aus Indien drohen bis zu f\u00fcnf Jahre Haft <\/p>\n<p> 03.05.2021<\/p>\n<p> Bund f\u00f6rdert Produktion von Impfstoff-Fl\u00e4schchen<\/p>\n<p> F\u00fcr die Produktion von Glasfl\u00e4schchen f\u00fcr Impfstoff k\u00f6nnen Unternehmen k\u00fcnftig vom Bund gef\u00f6rdert werden. Investitionen in Anlagen zur Herstellung von speziellem Borosilikat-Rohrglas und der Fl\u00e4schchen selbst w\u00fcrden mit insgesamt bis zu 90 Millionen Euro unterst\u00fctzt, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Dadurch sollten die j\u00e4hrlichen Produktionsmengen deutlich gesteigert werden. &#8222;Damit der Impfprozess nicht ins Stocken ger\u00e4t, ben\u00f6tigen wir nicht nur ausreichend Impfstoffe&#8220;, sagte Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Andreas Feicht. &#8222;Die Impfstoffe m\u00fcssen auch sicher verpackt und transportiert werden k\u00f6nnen.&#8220; Daf\u00fcr seien die kleinen Glasflaschen unverzichtbar.<\/p>\n<p> RKI\u00a0registriert 7534 Corona-Neuinfektionen und 315 neue Todesf\u00e4lle<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7534 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des\u00a0RKI\u00a0vom Morgen hervor, die den Stand des\u00a0RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert bei 10.976 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut\u00a0RKI\u00a0am Dienstagmorgen bundesweit bei 141,4 (Vortag: 146,9; Vorwoche: 167,6). Deutschlandweit wurden nach\u00a0RKI-Angaben binnen 24 Stunden 315 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 344 Tote.<\/p>\n<p> Das\u00a0RKI\u00a0z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 3.433.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das\u00a0RKI\u00a0mit 3.061.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.591.<\/p>\n<p> Die Nachrichten von Montag, 3. Mai 2021:<\/p>\n<p> Expertin: Notbremse hat noch keinen direkten Einfluss auf Corona-Lage<\/p>\n<p> Die verlangsamte Entwicklung der dritten Corona-Welle in Deutschland ist aus Sicht einer Expertin nicht unmittelbar mit der Corona-Notbremse zu erkl\u00e4ren. &#8222;Die Notbremse kann diese Zahlen noch nicht direkt beeinflusst haben, daf\u00fcr ist sie noch nicht lang genug in Kraft&#8220;, erkl\u00e4rte die Pr\u00e4sidentin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Epidemiologie, Eva Grill, auf dpa-Anfrage. Untersuchungen wiesen aber darauf hin, dass die Menschen vorsichtig sind und Respekt vor dem Geschehen haben. &#8222;Es ist m\u00f6glich, dass schon die Diskussion \u00fcber die Notbremse und die Situation in den Krankenh\u00e4usern dazu beigetragen hat.&#8220;<\/p>\n<p> Gleichzeitig h\u00e4tten die Impfungen jetzt stark Fahrt aufgenommen, &#8222;vielleicht sehen wir hier schon Effekte&#8220;, sagt Grill. Ob auch Schnelltests beigetragen haben, sei v\u00f6llig unklar. &#8222;Nach wie vor ist Vorsicht angebracht, aber ich bin optimistisch&#8220;, erkl\u00e4rte Grill mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Auf Intensivstationen liegen laut dem Tagesreport des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Daten des Divi-Intensivregisters 5011 an Covid-19 erkrankte Patienten, 18 weniger als am Vortag.<\/p>\n<p> Tschechien will Corona-Beschr\u00e4nkungen weiter lockern<\/p>\n<p> Die tschechische Regierung hat weitere Corona-Lockerungsschritte beschlossen. Neben dem Einzelhandel d\u00fcrfen vom kommenden Montag an unter anderem auch Autoh\u00e4ndler und Werkst\u00e4tten, Solarien, Tattoostudios und Schie\u00dfst\u00e4nde \u00f6ffnen. Die Maskenpflicht im Freien gilt vom 10. Mai an nur noch bei Kontakten mit anderen Personen. Freilich ist die Bereitschaft zum Maskentragen drau\u00dfen bereits stark zur\u00fcckgegangen. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich noch knapp 140 Menschen je 100.000 Einwohner mit dem Virus an.<\/p>\n<p> Gesundheitsminister Petr Arenberger gab\u00a0zudem erste Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte bekannt. F\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer, die ein tschechisches Impfzertifikat vorweisen k\u00f6nnen, entf\u00e4llt die Quarant\u00e4ne- und Testpflicht. Inzwischen sind mehr als eine Million Menschen vollst\u00e4ndig geimpft. Zugleich warteten Hunderttausende Senioren \u00fcber 70 Jahren noch immer auf einen Impftermin.<\/p>\n<p> Pr\u00e4sident der Ukraine beklagt mangelnde Hilfe der EU<\/p>\n<p> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die fehlende Hilfe der EU f\u00fcr sein Land bei der Lieferung von Covid-Impfstoffen beklagt. &#8222;Trotz des Abkommens, das wir ausgehandelt haben, hat die Ukraine nichts von der EU erhalten&#8220;, sagte Selenskyj\u00a0in Warschau bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Polen, Litauen, Lettland und Estland. &#8222;Ich denke, es entspricht nicht den europ\u00e4ischen Werten. Ich denke, es ist sehr unfair&#8220;, so Selenskyj weiter. In seinem Land seien bislang erst etwa eine Million Menschen geimpft worden. Hingegen erhielten dem Gesundheitsministerium in Kiew zufolge erst rund 750.000 Ukrainer eine erste Impfdosis. 290 sind vollst\u00e4ndig geimpft. Die Ukraine hat knapp 42 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p> Die EU unterst\u00fctzt die Ukraine im Rahmen des Covax-Programms, das von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU-Kommission und Frankreich organisiert wird. Aus diesem Programm erhielt die Ukraine bislang 117.000 Dosen des Pr\u00e4parats von Biontech\/Pfizer. Im Februar hatte die EU-Kommission zudem angek\u00fcndigt, sie wolle Polen beim Weiterverkauf von 1,2 Millionen Dosen Astrazeneca an die Ukraine helfen.<\/p>\n<p> D\u00e4nemark verzichtet komplett auf Impfstoff von Johnson &amp; Johnson<\/p>\n<p> Die d\u00e4nische Regierung hat entschieden, den Corona-Impfstoff des Herstellers Johnson &amp; Johnson aus dem Impfprogramm zu streichen. Das teilte die Gesundheitbeh\u00f6rde\u00a0mit. Die Vorteile einer Impfung k\u00f6nnten das Risiko m\u00f6glicher Nebenwirkungen in Form schwerer Blutgerinnsel nicht ausgleichen, hie\u00df es in einer Mitteilung. Zuvor hatten mehrere Medien \u00fcber die Entscheidung berichtet.<\/p>\n<p> Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA hatte im April einen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen dem Johnson &amp; Johnson-Pr\u00e4parat und seltenen, aber schweren F\u00e4llen von Blutgerinnseln festgestellt. Zuvor war so ein Zusammenhang auch bei der Vergabe des Astrazeneca-Impfstoffs Vaxzevria festgestellt worden. Obwohl die EMA den Einsatz beider Mittel zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie weiter empfiehlt, entschied sich D\u00e4nemark, den Astrazeneca-Wirkstoff aus dem Impfprogramm zu nehmen. Eine politische Mehrheit im Parlament hat sich am Montag daf\u00fcr ausgesprochen, dass Vaxzevria an Freiwillige verabreicht werden kann. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p> \u00d6sterreich plant Corona-Testbefreiung nach Erstimpfung<\/p>\n<p> In \u00d6sterreich soll schon bald eine Corona-Erstimpfung als Eintrittskarte f\u00fcr Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Der gr\u00fcne Gesundheitsminister Wolfgang M\u00fcckstein k\u00fcndigte\u00a0im Parlament an, dass dies 21 Tage nach Erhalt der ersten Dosis gelten solle. Die gro\u00dfe Parlamentskammer, der Nationalrat, beschloss eine Gesetzes\u00e4nderung, mit der Geimpfte und Genesene von der Testpflicht befreit werden k\u00f6nnen, wenn ab 19. Mai Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur wieder ihre Dienste anbieten.<\/p>\n<p> &#8222;Nat\u00fcrlich soll das auch ein Anreiz sein, dass man sich impfen l\u00e4sst&#8220;, erkl\u00e4rte M\u00fcckstein die Idee hinter der Novelle, die ein erster Schritt zur Einf\u00fchrung des gr\u00fcnen Passes ist, wie das geplante Corona-Zertifikat f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete in \u00d6sterreich genannt wird. Vor den \u00d6ffnungsschritten am 19. Mai ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Wochen gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in \u00d6sterreich ging auf zuletzt 147 zur\u00fcck \u2013 derselbe Wert wie in Deutschland.<\/p>\n<p> Wiesn-Chef h\u00e4lt Absage des Oktoberfestes 2021 f\u00fcr richtig<\/p>\n<p> Der Wiesn-Chef und M\u00fcnchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumg\u00e4rtner (CSU) wertet die Absage des Oktoberfestes als richtigen Schritt. &#8222;Die Entscheidung des Oberb\u00fcrgermeisters und des Ministerpr\u00e4sidenten ist v\u00f6llig richtig \u2013 nicht nur aus R\u00fccksicht auf die Gesundheit der Besucher, sondern auch aus R\u00fccksicht auf den guten Ruf des M\u00fcnchner Oktoberfestes als qualit\u00e4tsvolles, sicheres Fest. Deshalb unterst\u00fctze ich sie ausdr\u00fccklich&#8220;, sagte Baumg\u00e4rtner am Montag.<\/p>\n<p> Er setze nun auf das Oktoberfest 2022 \u2013 und rechne dann mit gro\u00dfem Zulauf. &#8222;Ich bin ganz sicher, dass es sehr, sehr gut besucht sein wird, weil die Menschen hungrig und durstig sind nach der Wiesn&#8220;, sagte der Wiesn-Chef.<\/p>\n<p> S\u00f6der und Reiter sagen Oktoberfest 2021 ab<\/p>\n<p> Das Oktoberfest findet wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht statt. Das teilten Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) und M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter (SPD) am Montag mit. Beide hatten zuvor mit den Stadtoberh\u00e4uptern anderer Kommunen mit gro\u00dfen Volksfesten \u00fcber das weitere Vorgehen beraten.<\/p>\n<p> S\u00f6der sagte, es gebe nun eine gemeinsame Empfehlung, die Feste nicht stattfinden zu lassen. Zugleich betonte er, dass die letzte Entscheidung bei den jeweiligen Kommunen liege. &#8222;Es ist eine Entscheidung, die ich jetzt treffen muss. Es macht keinen Sinn zuzuwarten&#8220;, sagte Reiter.<\/p>\n<p> S\u00f6der und Reiter begr\u00fcndeten die Entscheidungen mit der nicht absehbaren Entwicklung bei den Infektionszahlen. Eine sichere Durchf\u00fchrung mit Hygienema\u00dfnahmen wie Masken sei nicht realistisch. Im Falle einer sp\u00e4tere Absage drohe ein noch gr\u00f6\u00dferer wirtschaftlicher Schaden. Zugleich drohe ein dauerhafter Imageschaden an den Marken.<\/p>\n<p> Gesundheitsminister Spahn: Entscheidung \u00fcber Erleichterung f\u00fcr Geimpfte und Genesene wom\u00f6glich noch diese Woche<\/p>\n<p> Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) k\u00f6nnte mit einer Entscheidung zu Lockerungen der Corona-Regeln f\u00fcr Geimpfte und Genesene &#8222;idealerweise&#8220; noch diese Woche gerechnet werden, sp\u00e4testens n\u00e4chste Woche.\u00a0Das sagte Spahn nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts. In den kommenden Tagen werde man mit Vertretern von Bundestag und L\u00e4ndern beraten, bevor das Kabinett den Verordnungsentwurf formal beschlie\u00dfe \u2013 jedoch seien die Signale &#8222;sehr gut&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p> Bundesjustizministerin Christine\u00a0Lambrecht\u00a0(SPD) hatte zuvor einen Entwurf vorgelegt, \u00fcber den sich die Bundesregierung bis &#8222;Anfang der Woche&#8220; intern habe abstimmen wollen.\u00a0Vollst\u00e4ndig Geimpften und Genesenen solle es demnach bundesweit k\u00fcnftig wieder m\u00f6glich sein, &#8222;ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengesch\u00e4fte zu betreten, Zoos und botanische G\u00e4rten zu besuchen oder die Dienstleistungen von Friseuren und Fu\u00dfpflegern in Anspruch zu nehmen&#8220;. Zudem sollen sie sich nicht an die lokal geltenden Ausgangsbeschr\u00e4nkungen halten m\u00fcssen. Maskenpflicht an manchen Orten und Abstandsgebote sollen aber f\u00fcr alle weiter gelten.<\/p>\n<p> Noch diese Woche Entscheidung \u00fcber mehr Rechte f\u00fcr Geimpfte<\/p>\n<p> Noch in dieser Woche soll die Entscheidung fallen, ob vollst\u00e4ndig Geimpfte und Genesene in der Coronakrise wieder mehr Rechte bekommen. Darauf verst\u00e4ndigten sich Union und SPD nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA. Demnach sollen die von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) vorgeschlagenen \u00c4nderungen am Donnerstag im Bundestag und am Freitag im Bundesrat beschlossen werden. Die Mitglieder der Bundesregierung haben der Kabinettsvorlage bereits im Umlaufverfahren zugestimmt, wie aus einem Schreiben des Bundeskanzleramtes hervorgeht, das der dpa vorliegt. Zuvor hatte auch die &#8222;Bild&#8220; berichtet.<\/p>\n<p> Lambrecht hatte vorgeschlagen, dass vollst\u00e4ndig Geimpfte und von Corona Genesene etwa von Auflagen f\u00fcr private Treffen und n\u00e4chtlichen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen ausgenommen werden. Wenn belegt sei, dass von beiden Gruppen keine besondere Gefahr mehr ausgehe, m\u00fcssten die Einschr\u00e4nkungen ihrer Grundrechte zur\u00fcckgenommen werden, hatte sie argumentiert.<\/p>\n<p> Corona-Kabinett kommt zusammen<\/p>\n<p> Einheitliche Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte und Genesene geplant \u2013 so soll es nun weitergehen <\/p>\n<p> 03.05.2021<\/p>\n<p> Corona-Inzidenz sinkt in Hamburg unter 100<\/p>\n<p> Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg nach Berechnungen der Stadt erstmals seit Mitte M\u00e4rz unter die wichtige Marke von 100 gesunken. Demnach ging die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, von 100,8 auf 98,6 zur\u00fcck. Vor einer Woche hatte der Wert 115,2 betragen. Auf anderer Berechnungsgrundlage gab das Robert Koch-Institut (RKI) f\u00fcr Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92 an \u2013\u00a0der bundesweit zweitniedrigste Wert nach Schleswig-Holstein (58). Hamburg hatte Mitte M\u00e4rz die Corona-Notbremse gezogen, nachdem die Inzidenz \u00fcber 100 gestiegen war. Als Messlatte \u2013 auch f\u00fcr m\u00f6gliche Lockerungen der Corona-Einschr\u00e4nkungen \u2013 sieht der rot-gr\u00fcne Senat den von der Gesundheitsbeh\u00f6rde errechneten h\u00f6heren Inzidenz-Wert.<\/p>\n<p> Nepal streicht wegen Corona Fl\u00fcge<\/p>\n<p> Angesichts rasch steigender Corona-Fallzahlen streicht Nepal Flugverbindungen f\u00fcr rund zwei Wochen. Von Mitternacht (Ortszeit) an sollen bis Freitag (14.5.) alle Inlandsfl\u00fcge sowie ab Mitte der Woche dann alle internationalen Verbindungen ausfallen, wie Kommunikationsminister Parbat Gurung am Montag sagte. Ausgenommen seien Charterfl\u00fcge sowie humanit\u00e4re Flugdienste.<\/p>\n<p> Wie im gro\u00dfen Nachbarland Indien geht in Nepals Hauptstadt Kathmandu in einigen Krankenh\u00e4usern der medizinische Sauerstoff aus und Betten werden knapp, wie \u00f6rtliche Medien berichten. Das Virus verbreitet sich rasch \u2013 trotz eines landesweiten Lockdowns. In den vergangenen 24 Stunden wurden in dem Land mit 30 Millionen Einwohnern bei lediglich rund 16.000 Tests 7137 Neuinfektionen erfasst. Insgesamt hat das Land zwischen Indien und China seit Beginn der Pandemie mehr als 336.000 Infektionen registriert.<\/p>\n<p> Schweden will Astrazeneca-Impfstoff spenden<\/p>\n<p> Die schwedische Regierung spendet eine Million Impfdosen an die internationale Initiative Covax zur Versorgung \u00e4rmerer L\u00e4nder. Entwicklungsminister Per Olsson Fridh sagte\u00a0der Nachrichtenagentur TT, dass es sich dabei um den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca handele, der in Schweden nicht mehr ben\u00f6tigt werde.<\/p>\n<p> Das Astrazeneca-Mittel Vaxzevria kann in sehr seltenen F\u00e4llen Blutgerinnsel ausl\u00f6sen, weshalb es in Schweden nur an Menschen \u00fcber 65 Jahren verabreicht wird. Schweden erwarte in Zukunft gro\u00dfe Lieferungen, so der Minister. &#8222;Diese Dosen werden von uns nicht verwendet. Und dann ist es wichtig, dass wir nicht darauf sitzen und die Dosen behalten, wenn die ganze Welt Impfstoffe ben\u00f6tigt&#8220;, sagte Fridh.<\/p>\n<p> D\u00e4nemark, das den Einsatz von Vaxzevria komplett gestoppt hat, hat sich noch nicht entschieden, was es mit den \u00fcberfl\u00fcssigen Impfdosen machen wird. Der d\u00e4nische Gesundheitsminister versucht, den Impfstoff gegen den eines anderen Herstellers zu tauschen. Im April bekam Schleswig-Holstein 55.000 Dosen &#8222;geliehen&#8220;.<\/p>\n<p> In Deutschland haben\u00a0gut 28 Prozent mindestens eine Corona-Impfung erhalten<\/p>\n<p> In Deutschland haben 28,2 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand: 3. Mai, 12.00 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang acht Prozent der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Am Sonntag wurden demnach 250 114 Impfspritzen gesetzt. Der bislang h\u00f6chste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am vergangenen Mittwoch mit mehr als einer Million Impfungen erreicht worden. Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang etwas mehr als 30,1 Millionen Dosen, davon fast 23,5 Millionen bei Erstimpfungen und weitere knapp 6,7 Millionen bei Zweitimpfungen.<\/p>\n<p> Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die h\u00f6chste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 31,4 Prozent. Brandenburg liegt mit 25,5 Prozent leicht hinter den anderen Bundesl\u00e4ndern zur\u00fcck. Von etwa 35,7 Millionen gelieferten Impfdosen wurden bislang 84,4 Prozent verbraucht.<\/p>\n<p> Moderna will bis zu 500 Millionen Impfdosen an Covax liefern<\/p>\n<p> Der US-Hersteller Moderna will bis zu 500 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs an die internationale Initiative Covax zur Versorgung \u00e4rmerer L\u00e4nder liefern. Davon sollen 34 Millionen Dosen im vierten Quartal 2021 kommen, weitere 466 Millionen Dosen seien eine Option f\u00fcr 2022, teilte das Unternehmen\u00a0in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts mit. Alle Impfdosen w\u00fcrden zum niedrigsten Preis des gestaffelten Preissystems angeboten.\u00a0Das Projekt Covax wird gemeinsam von der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie den globalen Impfinitiativen Gavi und Cepi organisiert.\u00a0<\/p>\n<p> Pfizer spendet Indien Medikamente im Wert von 70 Millionen Dollar<\/p>\n<p> Pfizer will Indien angesichts der heftigen Corona-Welle Medikamente im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar spenden. Dies best\u00e4tigte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur DPA. Auch gebe es Gespr\u00e4che zwischen Pfizer und der indischen Regierung, um den Impfstoff in der gr\u00f6\u00dften Demokratie der Welt m\u00f6glicherweise schneller zulassen zu k\u00f6nnen. Bislang haben in Indien rund zehn Prozent der Menschen mindestens eine Impfdose erhalten. Knapp zwei Prozent sind vollst\u00e4ndig geimpft. Seit dem Wochenende d\u00fcrfen sich alle Erwachsenen impfen lassen. Die Impfstoffe sind aber noch sehr knapp.<\/p>\n<p> Zehn-Kilometer-Grenze f\u00e4llt \u2013 Lockerungen beginnen in Frankreich<\/p>\n<p> In Frankreich hat\u00a0die erste gr\u00f6\u00dfere Etappe der Corona-Lockerungen begonnen. Die Menschen im Land d\u00fcrfen sich nun tags\u00fcber wieder ohne triftigen Grund mehr als zehn Kilometer von ihren Wohnungen entfernen. Das hei\u00dft, auch Reisen in andere Regionen sind wieder erlaubt. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab 19.00 Uhr bleibt allerdings noch bis Mitte Mai bestehen. Au\u00dferdem beginnt in den Mittel- und Oberstufen nun auch wieder der Pr\u00e4senzunterricht \u2013 allerdings nicht f\u00fcr alle in voller Klassenst\u00e4rke.<\/p>\n<p> Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte in der vergangenen Woche weitgehende \u00d6ffnungen angek\u00fcndigt. So sollen ab dem 19. Mai Au\u00dfenbereiche von Restaurants, Gesch\u00e4fte und Kultureinrichtungen wieder \u00f6ffnen. Die abendliche Ausgangssperre soll dann erst um 21.00 Uhr beginnen. Im Juni sollen dann weitere Lockerungen folgen. Macron k\u00fcndigte auch eine Art Notbremse an. Sie soll verschiedene Faktoren wie die Auslastung der Intensivstationen in Betracht ziehen und sieht eine Sieben-Tage-Inzidenz von 400 als Richtwert vor.<\/p>\n<p> EU-Kommission will Ende von Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Geimpfte aus Drittstaaten<\/p>\n<p> Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, Einreisebeschr\u00e4nkungen aus Drittstaaten f\u00fcr nachweislich vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen aufzuheben. Einreisen d\u00fcrfen sollten alle, &#8222;die die letzte empfohlene Dosis eines in der EU zugelassenen Impfstoffs erhalten haben&#8220;, erkl\u00e4rte die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde. Auch f\u00fcr Reisende aus L\u00e4ndern &#8222;mit einer guten epidemiologischen Lage&#8220; sollten demnach keine Beschr\u00e4nkungen mehr gelten.                <\/p>\n<p> An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter<br \/>\n integriert.<\/p>\n<p> Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p> DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN    Hier k\u00f6nnen Sie die Einstellungen f\u00fcr die Anbieter \u00e4ndern, deren Inhalte sie anzeigen m\u00f6chten. Diese Anbieter<br \/>\n setzen m\u00f6glicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.<br \/>\n Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.<\/p>\n<p> Kassen\u00e4rzte warnen vor stockendem Tempo bei Erstimpfungen<\/p>\n<p> Kassen\u00e4rzte warnen davor, dass Erstimpfungen mit dem Vakzin von Biontech\/Pfizer wegen Versorgungsengp\u00e4ssen ins Stocken geraten k\u00f6nnten. &#8222;Die vom Bundesgesundheitsministerium f\u00fcr Mai angek\u00fcndigten Mengen des Impfstoffs von Biontech\/Pfizer reichen nicht aus, um damit ab Mitte des Monats Erstimpfungen in nennenswertem Umfang in den Praxen durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen&#8220;, hei\u00dft es vom Vorstandschef der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, in einer Mitteilung, die der &#8222;Rheinischen Post&#8220; vorliegt. &#8222;Grund hierf\u00fcr ist, dass ab diesem Zeitpunkt die erforderlichen Zweitimpfungen mit diesem Impfstoff erfolgen.&#8220; Gassen forderte, dass es nun Zeit sei, &#8222;endlich daf\u00fcr zu sorgen, dass die Praxen gen\u00fcgend Impfstoff erhalten.&#8220;<\/p>\n<p> Erfahrungsbericht<\/p>\n<p> Kleiner Piks, gro\u00dfe Wirkung<\/p>\n<p> Auf der Jagd nach einem Impftermin \u2013 und das erstaunliche Gef\u00fchl von Hoffnung <\/p>\n<p> 29.04.2021<\/p>\n<p> Spahn optimistisch zu raschen einheitlichen Regeln f\u00fcr Geimpfte<\/p>\n<p> Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)\u00a0hat sich optimistisch zu einer raschen Einigung \u00fcber einheitliche bundesweite Erleichterungen f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte und von Covid-19 Genesene ge\u00e4u\u00dfert. Das Corona-Kabinett werde in seiner Sitzung am heutigen Montag einen ersten Entwurf zu Geimpften, Genesenen und tagesaktuell Getesteten diskutieren, sagte Spahn\u00a0in Berlin beim Eintreffen zu hybriden Beratungen des CDU-Pr\u00e4sidiums. Wenn man diesen Entwurf nun in der Bundesregierung schnell abstimmen k\u00f6nne, k\u00f6nnten die neuen Regeln sicherlich auch in dieser oder in den n\u00e4chsten ein, zwei Wochen umgesetzt werden. Etwa beim \u00d6ffnen des Einzelhandels und der Au\u00dfengastronomie sowie bei der Einreise k\u00f6nnten alle drei Gruppen in der Perspektive gleichgestellt werden, sagte Spahn. Der Minister wiederholte seine Ank\u00fcndigung, dass die Priorisierung beim Impfen sp\u00e4testens im Juni aufgehoben werden k\u00f6nne. Wichtig sei aber: &#8222;Das hei\u00dft nicht, dass dann alle im Juni sofort geimpft werden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p> Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Schnelltest-Ergebnisse an<\/p>\n<p> Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit der neuen Version k\u00f6nnten Nutzerinnen und Nutzer ihre Mitmenschen nun noch schneller warnen und damit Infektionsketten noch schneller unterbrechen, teilten die Entwickler der App\u00a0mit. Das Update auf Version 2.1 stand am Montagmorgen bereits im App-Store von Apple f\u00fcr das iPhone bereit. Die Version f\u00fcr Android-Smartphones soll im Google Play Store sp\u00e4testens am Dienstag zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p> Mit dem Update k\u00f6nnen die Anwender nach dem Schnelltest eine Kl\u00f6tzchengrafik (QR-Code) einscannen und erhalten dann kurze Zeit sp\u00e4ter in der App das Testresultat. Ein negatives Ergebnis wird dann 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann dann auch beim Einkaufen oder beim Friseurbesuch vorgelegt werden. Positive Ergebnisse werden in der App so lange angezeigt, bis die User das Ergebnis teilen. Der Schnelltest werde von der Corona-Warn-App gleichberechtigt zum aufwendigeren PCR-Test behandelt.<\/p>\n<p> Esken gegen \u00d6ffnung von Gastro und Hotels f\u00fcr Geimpfte und Genesene<\/p>\n<p> Die Co-Bundesvorsitzende der SPD, Saskia Esken, hat sich gegen die \u00d6ffnung von Gastst\u00e4tten und Hotels f\u00fcr Geimpfte und Genese in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Zwar sollten f\u00fcr diese Menschen Kontaktbeschr\u00e4nkungen oder n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen aufgehoben werden, aber &#8222;deswegen werden wir nicht die Gastst\u00e4tten und Hotels f\u00fcr einzelne Menschen \u00f6ffnen&#8220;, sagte Esken\u00a0in der der Sendung &#8222;Fr\u00fchstart&#8220; von RTL\/ntv.<\/p>\n<p> Esken verwies mit Blick auf die \u00d6ffnungen von Gastst\u00e4tten und Hotels stattdessen auf den Stufenplan der Bundesnotbremse, in dem \u00d6ffnungsschritte an entsprechende Inzidenzen gekoppelt sind: &#8222;Da haben wir vereinbart, dass Gastst\u00e4tten \u00f6ffnen k\u00f6nnen im Au\u00dfenbereich, aber in eben in vorsichtigen Stufen, um zu sehen was passiert.&#8220; Esken betonte aber: &#8222;Die Genesenen und Geimpften sollen alle Rechte haben, die auch frisch Getestete haben. Also wenn sie einen Laden betreten m\u00f6chten, wo eigentlich ein Test verlangt wird, dann sollten sie als Geimpfter nicht noch einen Test machen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p> Corona-Kabinett kommt zusammen<\/p>\n<p> Einheitliche Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte und Genesene geplant \u2013 so soll es nun weitergehen <\/p>\n<p> 03.05.2021<\/p>\n<p> Einzelhandel erholt sich \u2013\u00a0Ums\u00e4tze im M\u00e4rz \u00fcber Vorkrisenniveau<\/p>\n<p> Trotz anhaltenden Corona-Lockdowns hat sich der Einzelhandel in Deutschland im M\u00e4rz erholt. Die Ums\u00e4tze stiegen im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 preisbereinigt (real) um 4,4 Prozent und lagen somit \u00fcber dem Vorkrisenniveau, wie das Statistische Bundesamt\u00a0in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Februar setzten die Einzelh\u00e4ndler preisbereinigt 7,7 Prozent mehr um. Das war der zweitst\u00e4rkste Anstieg im Vergleichszeitraum seit Beginn der Corona-Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p> Im Vergleich zum M\u00e4rz 2020, als viele Gesch\u00e4fte pandemiebedingt in der zweiten Monatsh\u00e4lfte geschlossen waren, legte der Einzelhandel ebenfalls in allen Branchen zu. Die Statistiker verzeichneten mit real 11,0 Prozent und nominal 12,3 Prozent den jeweils st\u00e4rksten Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Besonders kr\u00e4ftig wuchs in der Jahresfrist der Internet-Handel mit einem Plus von 42,9 Prozent.<\/p>\n<p> \u00c4rztepr\u00e4sident sieht gro\u00dfen Verbesserungsbedarf nach Coronakrise<\/p>\n<p> \u00c4rztepr\u00e4sident Klaus Reinhardt sieht als Lehre aus der Coronakrise\u00a0gro\u00dfen Verbesserungsbedarf von Notfallpl\u00e4nen bis zur Pflege \u2013 aber auch eine Warnung vor zus\u00e4tzlichem Kostendruck. &#8222;Wir brauchen eine kritische Analyse der jetzt zu Tage getretenen Schw\u00e4chen&#8220;, sagte der Chef der Bundes\u00e4rztekammer der Nachrichtenagentur DPA. &#8222;Der Wert des Gesundheitswesens ist in der Krise aber sehr deutlich geworden.&#8220; Daran sollte man sich erinnern, wenn wieder Debatten dar\u00fcber gef\u00fchrt w\u00fcrden, wie Strukturen ausged\u00fcnnt und auf reine Kosteneffizienz getrimmt werden sollten.\u00a0Lehren aus dem\u00a0Corona-Krisenmanagement sind ein Thema des Deutschen \u00c4rztetages, der an diesem Dienstag als Online-Veranstaltung beginnt. Es sind die ersten gro\u00dfen Beratungen der \u00c4rzteschaft seit Beginn der Pandemie, nachdem der \u00c4rztetag im vergangenen Jahr ausgefallen war.<\/p>\n<p> RKI\u00a0registriert 9160 Corona-Neuinfektionen und 84 neue Todesf\u00e4lle<\/p>\n<p> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des\u00a0RKI\u00a0vom Morgen\u00a0hervor, die den Stand des\u00a0RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Montags sind die vom\u00a0RKI\u00a0gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Deutschlandweit wurden nach\u00a0RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 84 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen des\u00a0RKI\u00a0sind m\u00f6glich. Am Montag vor einer Woche hatte das\u00a0RKI\u00a0binnen eines Tages 11.907 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<p> Corona-Pandemie<\/p>\n<p> Virusvarianten aus Indien und S\u00fcdafrika: Diese Gefahr geht von den Corona-Mutationen aus <\/p>\n<p> 30.04.2021<\/p>\n<p> Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut\u00a0RKI\u00a0am Morgen bundesweit bei 146,9. Am Vortag hatte das\u00a0RKI\u00a0diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 146,5 angegeben. Das\u00a0RKI\u00a0z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 3.425. 982 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das\u00a0RKI\u00a0mit etwa 3.040.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.276. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut\u00a0RKI-Lagebericht vom Sonntagnachmittag bei 0,92 (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken.<\/p>\n<p> Intensivmediziner ziehen erste positive Bilanz von Bundes-Notbremse<\/p>\n<p> Die deutschen Intensivmediziner haben angesichts sinkender Infektionszahlen eine erste positive Bilanz der bundesweiten\u00a0Corona-Notbremse gezogen. &#8222;Wir sind zuversichtlich, dass die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sinken wird \u2013 und das h\u00e4ngt dann unmittelbar mit den Ma\u00dfnahmen der Bundes-Notbremse, wie aber auch dem deutlichen Fortschritt beim Impfen zusammen&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, der D\u00fcsseldorfer &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Das r\u00fcckl\u00e4ufige Infektionsgeschehen werde auf den Intensivstationen in einer Woche sichtbar, &#8222;davon sind wir \u00fcberzeugt&#8220;, sagte Marx weiter. &#8222;Die Bundes-Notbremse hat aus unserer Sicht also viele tausend Menschenleben retten k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p> les \/ fs \/ rw \/ wue<br \/>\n DPA<br \/>\n AFP<\/p>\n<p> #Themen<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesundheit\/coronavirus-news--eu-offen-fuer-gespraeche-ueber-patent-aussetzung-fuer-corona-impfstoffe-30509426.html?utm_campaign=alle&#038;utm_medium=rss-feed&#038;utm_source=standard\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RKI: 21.953 Corona-Neuinfektionen, Spahn will Astrazeneca f\u00fcr alle freigeben +++ USA unterst\u00fctzen Aussetzung von Patenten f\u00fcr Corona-Impfstoffe +++ Karlsruhe lehnt Eilantr\u00e4ge gegen n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker. 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