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Wie Unternehmen auf den Innovationsdruck reagieren › absatzwirtschaft

Wie Unternehmen auf den Innovationsdruck reagieren › absatzwirtschaft

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Wie Unternehmen auf den Innovationsdruck reagieren › absatzwirtschaft

Die Zeit drängt, die Wege sind vielfältig, die Controller schauen genauer hin: In der aktuellen absatzwirtschaft gehen wir der Frage nach, wie Unternehmen heute erfolgreich Innovationen managen. So viel vorab: Kooperationen helfen. Optimismus auch.

Von Vera Hermes
Die deutsche Wirtschaft ist zu langsam, zu wenig digital, ruht auf ihren Lorbeeren, sagen die einen. Die deutsche Wirtschaft steht auf einem soliden Fundament aus hoher Expertise, einer Top-Wissenschaftsinfrastruktur und einem gesunden Mittelstand, sagen die anderen. Ihr habt keine Zeit mehr, sagen die einen. Wir sind zu selbstkritisch, sagen die anderen. Letztlich ist es immer auch eine Mentalitätsfrage (oder eine von gutem Marketing?), ob man die Lage nun mit Gram oder positiv betrachtet.

Die gute alte F&E-Abteilung reicht nicht

Unbestritten ist, dass Unternehmen in Deutschland in puncto Innovationen einen Zahn zulegen müssen, wenn sie global wettbewerbsfähig sein wollen. Dafür reicht die gute alte F&E-Abteilung nicht aus. Stattdessen ist bis vor Kurzem noch Undenkbares erforderlich: Partnerschaften, gern mit den Hauptwettbewerbern zum Beispiel. Geteiltes Herrschaftswissen. Offene Schnittstellen. Lernen von Start-ups. Unsere Gesprächspartnerin Patricia Tadic von Sopra Steria nennt es in der Titelstory “eine Art Ökosystemmanagement von Innovationen”. Wie beim Bauchladen sollen sich Unternehmen demnach zusammensuchen, was sie gerade benötigen.

Dabei immer unverzichtbar: eine leistungsstarke IT, wie drei weitere Stücke in unserem aktuellen Heft belegen: So braucht Ergo-Digitalchef Mark Klein die IT, um den Versicherungskonzern in eine Tech-Company zu verwandeln. Innovationschef Tobias Kresse von Tesa Scribos braucht sie, um statt physischer Produkte eine IoT-Plattform anzubieten. Breitling, Starbucks oder Lamborghini brauchen sie, um ihren Kunden mittels Blockchain einen Mehrwert zu bieten.

Einen kompletten Überblick über die Themen der Juni-Ausgabe der absatzwirtschaft finden Sie hier im Inhaltsverzeichnis.

Was der Bauchladen nicht gebrauchen kann, sind Bürokratie, zu viele Regularien und, um im Bild zu bleiben, den global agierenden Supermarkt als Konkurrenz. Weshalb Start-up- und China-Profi Fabian von Heimburg im Interview mit der absatzwirtschaft für mehr Protektionismus plädiert – und dafür gute Argumente anführt. Sie sehen: Es lohnt sich, in diesen Zeiten viele Dinge einfach mal neu zu denken.

In diesem Sinne: Schauen Sie doch einfach mal in die neue Ausgabe.

Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen

Vera Hermes


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