NEUIGKEITEN
News heute: Tokio kurz vor Olympia besorgt über steigende Infektionen
Die News am Wochenende im stern-Ticker.
Die News am Wochenende im stern-Ticker:
17.48 Uhr: 300 Beschäftigte des italienischen Gesundheitswesens klagen gegen Impfpflicht
300 Beschäftigte des italienischen Gesundheitswesens gehen Medienberichten zufolge gerichtlich gegen die Impfpflicht für medizinisches Personal vor. „Dies ist kein Kampf von Impfgegnern, sondern ein demokratischer Kampf“, sagte der Anwalt Daniele Granara der Zeitung „Il Giornale di Brescia“. Die Klage wurde von Pflegerinnen und Pflegern in Norditalien eingereicht, für den 14. Juli wurde eine Anhörung angesetzt.
„Wir zwingen Leute, ein Risiko einzugehen unter der Androhung, dass sie ihren Beruf nicht länger ausüben dürfen“, sagte Granara, der die Klage mit initiierte. Er vertritt zudem Dutzende Pfleger, die vom Dienst suspendiert wurden, weil sie eine Impfung ablehnten.
17.25 Uhr: Sechs Menschen nach Abgang einer Schlammlawine in Japan gerettet
Nach dem Abgang einer gewaltigen Schlammlawine in Japan sind am Samstag sechs Menschen gerettet worden. Sie befänden sich nicht in Lebensgefahr, berichtete der japanische Fernsehsender TBS in der Nacht. Mindestens zwei Frauen kamen bei dem Unglück in dem für seine heißen Onsen-Bäder bekannten Küstenort Atami ums Leben. Mehrere Menschen wurden noch vermisst. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden durch die widrigen Wetterumstände erschwert. Die Lawine war durch heftige Regenfälle ausgelöst worden. Zehn Häuser wurden völlig zerstört, bis zu 300 weitere beschädigt. Auch in anderen Teilen des Landes verursachten heftige Regenfälle Schäden.
Japan
Heftiger Regen löst Überschwemmungen und Erdrutsche aus – zwanzig Vermisste
Video00:30
Vor 1 Stunde
17.15 Uhr: Auto stößt mit Motorrädern zusammen – zwei Tote und drei Verletzte
Bei einem schweren Unfall in Thüringen sind zwei Motorradfahrer getötet und drei weitere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überholte ein Autofahrer auf der Straße zwischen Dreiherrenstein und Neustadt am Rennsteig Motorräder. Beim Einordnen geriet der 40-Jährige mit seinem Wagen auf den unbefestigten Seitenstreifen. In der Folge brach das Auto aus, schleuderte in den Gegenverkehr und stieß dort mit zwei entgegenkommenden Motorrädern zusammen. Dabei seien das Auto und zwei Maschinen ausgebrannt, hieß es. Die beiden Motorradfahrer kamen ums Leben. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen. Zudem wurden noch zwei weitere Kradfahrer verletzt.
17.00 Uhr: Fast 50 Migranten im Ärmelkanal aus Seenot gerettet
Bei mehreren Einsätzen an der französischen Ärmelkanal-Küste sind zusammen 47 Migranten aus kleinen Booten gerettet worden. Wie die zuständige Meerespräfektur in einer Erklärung mitteilte, gab es keine Verletzten. Immer wieder versuchen Menschen, mit kleinen Booten von Frankreich aus nach Großbritannien zu gelangen. Der Ärmelkanal gilt unter anderem wegen niedriger Wassertemperaturen als gefährlich. Erst am Freitag hatten französische Retter 111 Migranten aus Seenot in Sicherheit gebracht.
16.31 Uhr: Gleitschirmflieger wird bei Sturz auf Bundesstraße schwer verletzt
Ein Gleitschirmflieger ist im rheinland-pfälzischen Ediger-Eller aus rund zehn Metern Höhe auf die Bundesstraße 49 gestürzt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war vermutlich ein Strömungsabriss im Landeanflug die Ursache für das Unglück. Der 59 Jahre alte Mann aus dem Hunsrück zog sich diverse Frakturen zu und wurde in ein Krankenhaus geflogen. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei zunächst nicht.
16.18 Uhr: Aktivisten: Sieben Kinder bei Artillerieangriffen der syrischen Armee getötet
Bei Artillerieangriffen der syrischen Armee sind nach Angaben von Aktivisten im Nordwesten des Landes mindestens neun Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern seien sieben Kinder, teilte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Rund 15 weitere Menschen seien bei den Angriffen in den von Dschihadisten kontrollierten Gebieten in der Provinz Idlib verletzt worden. Zuvor war die Zahl der Toten noch mit acht angegeben worden.
16.17 Uhr: EU hofft auf Aus für die Todesstrafe in den USA
Die Europäische Union begrüßt die Entscheidung der US-Regierung, Hinrichtungen auf Bundesebene auszusetzen. „Dies ist ein erfolgversprechender erster Schritt“, teilte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell mit. Man hoffe, dass er zu einem endgültigen Ende der Praxis auf Bundesebene führe und den Weg für die flächendeckende Abschaffung der Todesstrafe in den ganzen USA ebne. „Die Europäische Union lehnt die Todesstrafe jederzeit und unter allen Umständen entschieden ab“, sagte der Sprecher weiter. Es handele sich um eine grausame und unmenschliche Bestrafung, die keine Abschreckung darstelle und die menschliche Würde und Unantastbarkeit auf inakzeptable Weise verleugne.
15.44 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Selbstmordanschlag in Mogadischu
Bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden bei dem von einem Täter mit Sprengstoffweste verübten Angriff am Freitagabend auf ein gut besuchtes Teehaus verletzt, wie das Informationsministerium mitteilte. Das Lokal liegt nur wenige hundert Meter vom Hauptquartier des somalischen Geheimdienstes entfernt und wird oft von somalischen Sicherheitskräften besucht. Zu dem Anschlag bekannte sich die islamistische Al-Schabaab-Miliz. Nach ihren Angaben gab es dabei 15 Tote und 22 Verletzte. Das Informationsministerium machte ebenfalls die Al-Schabaab-Miliz für den Anschlag verantwortlich.
15.33 Uhr: Tausende Menschen kämpfen gegen heftige Waldbrände in Russland
Tausende Menschen kämpfen in Russland gegen heftige Wald- und Flächenbrände mit Schwerpunkt im Osten Sibiriens. Allein in der russischen Teilrepublik Jakutien (Sacha) gebe es 196 Feuer in den Wäldern, dort sei eine Fläche von 288 460 Hektar betroffen, teilten die Behörden mit. Das ist mehr als die Größe Luxemburgs. In der dünn besiedelten Region gilt der Ausnahmezustand. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace schickte freiwillige Helfer in das Gebiet – auch zum Schutz des Nationalparks mit den berühmten Lenafelsen, der seit 2012 zum Welterbe der Unesco gehört. In der schwer zugänglichen Region sei die Lage in diesem Jahr besonders schlimm, hieß es.
Folge der extremen Hitze
„90 Prozent verbrannt“: Feuerwalze zerstört kanadischen Ort Lytton – die Katastrophe in Bildern
10
Bilder
02.07.2021
14.38 Uhr: Bootsunglück: Mehr als 40 Migranten vor Küste Tunesiens vermisst
Nach einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens werden 43 Migranten vermisst. Ihr Boot sei bei der versuchten Überfahrt aus Libyen in Richtung Europa gesunken, sagte ein Sprecher des tunesischen Roten Halbmonds. 84 Menschen seien bei einem seit Freitag laufenden Einsatz gerettet worden. Diese stammten aus dem Sudan, Eritrea und Bangladesch und seien zum Hafen der tunesischen Stadt Zarzis gebracht worden. Die Unterkünfte für Migranten in Tunesien seien überfüllt, sagte der Sprecher.
14.21 Uhr: Tokio kurz vor Olympia besorgt über steigende Infektionen
Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio bereitet die Infektionslage in der Hauptstadt den Behörden weiter Kopfschmerzen. Am Samstag wurden innerhalb von 24 Stunden 716 Neuinfektionen gemeldet und damit erstmals seit drei Tagen wieder mehr als 700 Fälle. Das sind zugleich 182 Fälle mehr als am Samstag vergangener Woche. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen seit nunmehr 14 Tagen jeweils über dem Wert des gleichen Tages der Vorwoche. Die Zahl der Infektionen steige derzeit weiter ziemlich an, wurde ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung vom Sender NHK zitiert. Die meisten Neuinfektionen gab es demnach unter Menschen in ihren 20ern.
14.15 Uhr: Stromausfälle während Hitzewelle im Irak – bis zu 50 Grad Celsius
Der Irak wird von einer extremen Hitzewelle erfasst, während der wiederholte Stromausfälle das heiße Wetter für viele Menschen noch unerträglicher machen. In mehreren Teilen des Landes stiegen die Temperaturen in den vergangenen Tagen auf mehr als 50 Grad Celsius. Am Freitag kamen Stromausfälle in Bagdad und weiteren Teilen des Landes hinzu, weshalb häufig auch Klimaanlagen und Wasserpumpen ausfielen. Am Samstag kam es deshalb laut Augenzeugen zu mehreren Protesten etwa nordöstlich von Bagdad sowie in Nasirija im Süden. Die Demonstranten fordern von der Regierung, die Krise rasch zu lösen.
13.50 Uhr: Indonesien verhängt Teil-Lockdown im Kampf gegen Anstieg der Corona-Fallzahlen
In Indonesien sind wegen eines alarmierenden Anstiegs der Corona-Neuinfektionen neue Beschränkungen in Kraft getreten. Seit Samstag gilt in der Hauptstadt Jakarta, auf der Hauptinsel Java und auf der Urlaubsinsel Bali ein Teil-Lockdown. Schulen, Moscheen, Restaurants und Einkaufszentren müssen geschlossen bleiben. Der Unterricht für Schüler findet vorerst nur noch online statt. Unternehmen wurden aufgerufen, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken.
Auch der öffentliche Nahverkehr wurde eingeschränkt. Inlandsreisen per Bus, Bahn oder Flugzeug sind nur jenen erlaubt, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Indonesien hatte sich zuletzt in weniger als einem Montag vervierfacht. Am Freitag wurden mit mehr als 25.000 Ansteckungen und 539 Todesfällen binnen 24 Stunden neue Höchstwerte verzeichnet.
13.40 Uhr: Behörden in Italien setzen Schiff von Ärzte ohne Grenzen fest
Die Behörden auf Sizilien haben das Seenotretterschiff „Geo Barents“ der Organisation Ärzte ohne Grenzen festgesetzt. Am Freitag hätten Kontrolleure in der Hafenstadt Augusta das Schiff über mehrere Stunden inspiziert, teilte Ärzte ohne Grenzen mit. Die „Geo Barents“ werde nun wegen Mängeln festgehalten. Ärzte ohne Grenzen sieht nach eigenen Angaben hinter den Kontrollen das Ziel der Behörden, gegen Schiffe von privaten Hilfsorganisationen diskriminierend vorzugehen.
Immer wieder halten die italienischen Behörden Schiffe der privaten Seenotretter fest. Betroffen sind derzeit die „Sea-Eye 4“ und die „Sea-Watch 4“. Die zuletzt festgesetzte „Sea-Watch 3“ bekam nach Angaben einer Sea-Watch-Sprecherin die Genehmigung, in ihren spanischen Heimathafen Burriana zu fahren, um Mängel zu beheben. Oft beanstanden die Behörden ihre Ausrüstung oder dass sie für ihre Einsätze in der falschen Klasse kategorisiert sind.
13.16 Uhr: Früherer EU-Ratspräsident Tusk wird Oppositionsführer in Polen
Der frühere EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in Polen vorläufig die Leitung der oppositionellen Bürgerplattform (PO) übernommen. In einem Votum des PO-Nationalrats wurde Tusk zum kommissarischen Nachfolger des zurückgetretenen Parteichef Borys Budka bestimmt, wie ein Parteisprecher mitteilte. Im weiteren Verlauf des Jahres soll dann die neue Parteiführung in einer umfassenderen Abstimmung gekürt werden.
„Ich bin zu 100 Prozent zurück“, sagte Tusk vor klatschenden Parteimitgliedern. Der 64-jährige Tusk ist derzeit Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP). Er hatte die liberale PO vor zwei Jahrzehnten mitbegründet und war von 2007 bis 2014 polnischer Ministerpräsident.
12.51 Uhr: Wetterdienst warnt vor Gewittern und Starkregen am Sonntag
Am Sonntag müssen sich die Menschen in weiten Teilen von Deutschland auf teils heftige Gewitter mit Starkregen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte vor örtlichen Überflutungen. Tagsüber treffe es zunächst den Westen, bis zum Sonntagabend weiteten sich Schauer und Gewitter auf den Süden und Teile der Mitte aus. Östlich der Elbe bleibt es den Voraussagen zufolge trocken.
In der Osthälfte von Deutschland erwarten die Meteorologen für Sonntag Spitzenwerte bei der Temperatur zwischen 25 und 29 Grad. Im Westen würden 20 bis 25 Grad erreicht. Zum Wochenstart am Montag verschieben sich Schauer und Gewitter laut Wetterdienst zunehmend in den Nordosten. In den übrigen Landesteilen beruhige sich das Wetter dagegen vorerst bei nur noch einzelnen Schauern und einem Mix aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen erreichen 24 Grad bis 27 Grad.
11.24 Uhr: Ärzte warnen vor Aufhebung von Corona-Maßnahmen in England Mitte Juli
Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante haben Mediziner vor einer baldigen Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England gewarnt. „Da die Fallzahlen wegen der hohen Ansteckungsrate der Delta-Variante weiterhin alarmierend ansteigen und mehr Menschen sich treffen, macht es keinen Sinn, die Beschränkungen in etwas mehr als zwei Wochen vollständig aufzuheben“, sagte Chaand Nagpaul von der British Medical Association dem Sender BBC.
8.56 Uhr: Gewaltige Schlammlawine zerstört Häuser in Japan – Mehrere Vermisste
Eine enorme Schlammlawine infolge sintflutartiger Regenfälle hat in Japan mehrere Wohnhäuser mit sich gerissen. Das Schicksal von rund 20 Menschen war zunächst ungewiss, wie örtliche Medien am Samstag aus dem für seine heißen Onsen-Bäder berühmten Küstenort Atami in der südwestlich von Tokio gelegenen Präfektur Shizuoka berichteten. Rettungskräfte suchten nach den Vermissten. Die Behörden gaben die höchste Warnstufe aus und riefen rund 25.000 Haushalte auf, sich in Sicherheit zu bringen. Das Militär wurde um Unterstützung gebeten. Die Regierung richtete einen Krisenstab ein.
7.00 Uhr: Intensivmediziner: Nicht mehr nur auf Inzidenz schauen
Intensivmediziner sprechen sich dafür aus, bei der Pandemiebekämpfung nicht mehr ausschließlich die Inzidenzwerte in den Fokus zu stellen. „Mit steigender Impfquote ist der Inzidenzwert alleine weniger aussagekräftig, um die potenzielle Gefahr für das Gesundheitssystem messen zu können“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, der „Rheinischen Post“. „Wir rechnen damit, dass die Inzidenzwerte im Herbst, wie in England aktuell schon der Fall, stärker steigen werden als die Zahl der Intensivpatienten“, so der Intensivmediziner.
5.21 Uhr: RKI meldet niedrigste Corona-Inzidenz seit einem Jahr
Erstmals seit rund elf Monaten ist die Corona-Inzidenz unter 5 gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den bundesweiten Wert am Morgen mit 4,9 an (Vortag 5,0; Vorwoche 5,9). Zuletzt hatte der Wert am 30. Juli 2020 mit 4,8 unter der 5er-Schwelle gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten zudem binnen eines Tages 671 Corona-Neuinfektionen, wie aus Zahlen vom Morgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren 592 Ansteckungen registriert worden. Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 16 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Tote gewesen.
2.28 Uhr: Baerbock fordert nach Plagiatsvorwürfen mehr Fairness im Bundestagswahlkampf
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat nach den Plagiatsvorwürfen gegen sie mehr Fairness im Bundestagswahlkampf gefordert. Es gebe „Beharrungskräfte, die Veränderung verhindern und sachliche Debatten über die besten Ideen für unser Land überdecken wollen“, sagte Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“. „Ich finde es wichtig, dass demokratische Parteien in Respekt und Anstand miteinander diskutieren – vor allem über die großen Zukunftsfragen.“
0.05 Uhr: Hausärzte: Großer Mehraufwand wegen Stiko-Empfehlung zu Astrazeneca
Die Hausärzte beklagen, dass die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Kreuzimpfung mit Astrazeneca sie vor enorme Herausforderungen stellt. „Patientinnen und Patienten sind verunsichert, erfragen, welchen Impfstoff sie nun bei der Zweitimpfung erhalten werden und wollen auch ihren Termin entsprechend vorziehen. Für sie macht es natürlich – gerade mit Blick auf die anstehenden Sommerferien – einen großen Unterschied, ob sie neun bis zwölf Wochen auf ihre Zweitimpfung warten oder nur vier“, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Anpassung der Empfehlung habe bereits am ersten Tag in vielen Praxen für einen „enormen Mehraufwand“ gesorgt.
0.01 Uhr: Erster Atlantik-Hurrikan der Saison fegt durch Karibik
Der erste Atlantik-Hurrikan des Jahres hat in Teilen der Karibik Zerstörung verursacht. Auf Barbados ließ der Sturm „Elsa“ am Freitag Bäume und Strommasten umstürzen, wie die Katastrophenschutzbehörde DEM mitteilte. Nach Angaben des Innenministeriums kam es zu Stromausfällen. Die Wasserversorgung für einen großen Teil der Insel sei zum Schutz der Ausrüstung vorsorglich unterbrochen worden. Am internationalen Flughafen Grantley Adams wurde vorübergehend der Betrieb eingestellt. Nach Medienberichten handelte es sich um den ersten Sturm seit mehr als 60 Jahren, der Barbados mit Hurrikan-Stärke traf.
DPA
AFP
#Themen








