Connect with us
img

Super News

Klima-Reallabor, E-Autos, Lufthansa-CO2-Kompensation › absatzwirtschaft

Klima-Reallabor, E-Autos, Lufthansa-CO2-Kompensation › absatzwirtschaft

MARKETING NEWS

Klima-Reallabor, E-Autos, Lufthansa-CO2-Kompensation › absatzwirtschaft

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen – diesmal mit einem Fokus auf Umweltthemen von E-Autos bis zur Lufthansa.

Von Henning Eberhardt
Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um
die folgenden Themen:

Reallabor für klimaneutrale
Energieversorgung startetLufthansa bietet CO2-Kompensation auch
Firmenkunden anKaufbereitschaft für E-Autos gesunken

Nachfolgend die Details im kompakten Überblick:

Reallabor für klimaneutrale Energieversorgung startet

Mit der symbolischen Übergabe eines Förderbescheides über mehr als 52 Millionen Euro durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist das Norddeutsche Reallabor zur Transformation des Energiesystems gestartet. Im Verbund der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen mehr als 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in den kommenden fünf Jahren die Weichen für eine klimaneutrale Energieversorgung für Industrie, Wärme und Verkehr stellen. Insgesamt sind Investitionen von mehr als 300 Millionen Euro geplant. Eine zentrale Rolle spielt “grüner”, durch Windenergie erzeugter Wasserstoff. Pro Jahr soll so eine halbe Million Tonnen Kohlendioxid CO2 eingespart werden.

Bei der Bewältigung der Klimakrise gehe es nicht um die Frage Klima oder Wohlstand, “sondern um Klima und Wohlstand”, sagte Altmaier am Mittwoch in Hamburg. Um dieses Ziel für Deutschland zu erreichen, sei das Norddeutsche Reallabor ein wichtiger Baustein. Pro Jahr gingen in Norddeutschland bisher drei Terawattstunden “Überschussstrom” aus der Windenergie ungenutzt verloren, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Strom sei zwar ein universeller Energieträger, aber in Bereichen der Industrie oder großen Fahrzeugen wie Frachtschiffen oder Flugzeugen nicht effizient einsetzbar. “Wenn wir Erdgas, Erdöl, Kohle ersetzen wollen, dann brauchen wir einen stofflichen Energieträger, und das ist der Wasserstoff.”

Um das zu schaffen, müsse “grüner” Wasserstoff wettbewerbsfähig sein, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Jan-Philipp Albrecht (Grüne). Nachteile gegenüber fossilen Energieträgern müssten abgebaut werden. Dazu sei eine grundlegende Reform der Steuern und Abgaben im Energiebereich nötig. Die Staatssekretärin im Energieministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Ina-Maria Ulbrich, betonte, wenn “grüner” Wasserstoff unter Marktbedingungen eingesetzt werden solle, “müssen wir ran an die gesetzlichen Regelungen”.

Lufthansa bietet CO2-Kompensation auch Firmenkunden an

Bei der Lufthansa können nun auch Firmenkunden die Klimafolgen ihrer Mitarbeiterflüge pauschal lindern. Über die Plattform “Compensaid” kann die Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe aus Biomasse ebenso gebucht werden wie Kompensationsmaßnahmen, etwa bei Aufforstungsprojekten.

Erster Firmenkunde ist die Axa-Versicherung, wie die
Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das Unternehmen hat demnach eine
Kombination gebucht, bei der 15 Prozent des CO2-Ausstoßes über alternativen
Treibstoff und 85 Prozent kostengünstiger über Klimaschutzprojekte kompensiert
werden. Die Ausgleichsmöglichkeit stand bislang nur Einzelkunden zur Verfügung,
wurde aber nur von einer kleinen Gruppe genutzt.

Kaufbereitschaft für E-Autos gesunken

Auf der einen Seite wächst die Zahl der Elektroautos auf
deutschen Straßen rasant, auf der anderen Seite haben einer Umfrage zufolge
Bedenken bezüglich der Lademöglichkeiten und der Batteriesicherheit zugenommen.
Wie die Unternehmensberatung Deloitte am Mittwoch mitteilte, gaben 2020 nur
noch 41 Prozent der Befragten an, sie würden beim nächsten Autokauf einen
alternativen Antrieb bevorzugen – zehn Prozentpunkte weniger als 2019.

Ein vollelektrisches Auto wünschten sich sieben Prozent der Befragten in Deutschland. Die Corona-Krise belaste die Zahlungsbereitschaft. 54 Prozent seien “nicht bereit, einen Aufpreis von 400 Euro oder mehr für ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb zu bezahlen”.

Als größte Sorge bei E-Autos nannten nur noch 28 Prozent der
Befragten die geringere Reichweite. 2018 waren es noch 35 Prozent gewesen. Der
Anteil derer, die fehlende Lademöglichkeiten als größte Sorge nannten, stieg
dagegen von 20 auf 22 Prozent. Der Anteil derjenigen, die die Sicherheit der
Batterien nannten, legte sogar von fünf auf zwölf Prozent zu.

“Die Tatsache, dass die Menschen dennoch mehr Elektroautos gekauft haben, zeigt, dass die Fördermaßnahmen der Bundesregierung aus dem vergangenen Jahr greifen”, sagte Deloitte-Branchenexperte Harald Proff. Neue Technik verunsichere Konsumenten häufig, und in unsicheren Zeiten sehnten sich Menschen stärker nach Altbewährtem. Aber angesichts strengerer CO2-Vorgaben und des Trends zu Nachhaltigkeit auch bei Konsumenten sehe er keine Renaissance des Benziners.

Deloitte hatte für seine Global Automotive Consumer Study im
September und Oktober 2020 rund 24.000 Menschen in 23 Ländern befragt, darunter
1050 in Deutschland.

mit Material von der dpa

Sie wollen weitere relevante Informationen und spannende Hintergründe für Ihre tägliche Arbeit im Marketing? Dann abonnieren Sie jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.


Source link

Continue Reading
You may also like...

More in MARKETING NEWS

To Top
error: Content is protected !!