Connect with us
img

Super News

Chanel verliert Logo-Streit gegen Huawei › absatzwirtschaft

Chanel verliert Logo-Streit gegen Huawei › absatzwirtschaft

MARKETING NEWS

Chanel verliert Logo-Streit gegen Huawei › absatzwirtschaft

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal im Angebot: Chanel im Logostreit und die Finanzbranche beim Klimaschutz.

Von Henning Eberhardt
Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um die folgenden Themen:

Streit um Logo: Europäisches Gericht weist Klage von Chanel abEU-Kommission plant Kriterien für “grüne” InvestmentsWeltweite Bankeninitiative für mehr Klimaschutz

Nachfolgend die Details im kompakten Überblick:

Streit um Logo: Europäisches Gericht weist Klage von
Chanel ab

Das europäische Gericht hat eine Klage der französische Nobelmarke Chanel in einem Markenstreit mit dem chinesischen Technologiehersteller Huawei abgewiesen. Hintergrund sind unterschiedliche Ansichten darüber, ob sich Logos der beiden Unternehmen zu sehr ähneln. “Die einander gegenüberstehenden Marken weisen zwar gewisse Ähnlichkeiten, aber auch erhebliche bildliche Unterschiede auf”, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des Gerichts.

Bei den Marken von Chanel seien insbesondere die Rundungen der gekrümmten Linien stärker ausgeprägt, die Strichstärke breiter und Linien horizontal ausgerichtet, die bei der Marke von Huawei vertikal seien. “Das Gericht kommt daher zu dem Ergebnis, dass sich die Marken unterscheiden.” Gegen die Entscheidung können Rechtsmittel beim obersten europäischen Gericht, dem Europäischen Gerichtshof, eingelegt werden.

EU-Kommission plant Kriterien für “grüne” Investments

Geldanlagen mit Umweltsiegel: Klare Kriterien sollen Bürgern
und Investoren in der Europäischen Union aufzeigen, welche Finanzprodukte dem
Klimaschutz nützen. Die EU-Kommission stellte dazu am Mittwoch einen Rechtsakt
vor, der Details der sogenannten Taxonomie regeln soll. Hinzu kommen Vorschläge
für neue Berichts- und Informationspflichten, um Anlegern einen Überblick zu
verschaffen.

Von den Regeln versprechen sich die Befürworter Schub für die Finanzierung des Wandels hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft, für den in den kommenden Jahren hohe Milliardensummen gebraucht werden. “Das wird nicht billig”, sagte EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis. “Der Markt will Klarheit”, ergänzte Finanzkommissarin Mairead McGuinness. Die neuen Regeln seien bahnbrechend.

Die Details der Vorschläge sind technisch, doch sind sie
politisch sehr umstritten, weil Weichen für Finanzströme gestellt werden. Die
beiden zentralen Knackpunkte, nämlich ob auch Investitionen in Erdgas- und
Atomprojekte nachhaltig sein können, klammerte die Kommission vorerst aus. Sie
sollen später geregelt werden.

Das Paket der Kommission setzt an verschiedenen Stellen an. Der sogenannte delegierte Rechtsakt zur Taxonomie soll definieren, welche wirtschaftlichen Aktivitäten “substanzielle positive Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt” haben. Dies bezieht sich unter anderem auf erneuerbare Energien, Industrie, Verkehr und Gebäude.

Daneben steht ein Vorschlag für zusätzliche
Berichtspflichten für Unternehmen – eine Richtlinie namens CSRD. Ziel ist nach
Angaben der Kommission, Informationen der Unternehmen über die Nachhaltigkeit
ihrer Aktivitäten vergleichbarer zu machen. Statt bisher 11.000 Firmen sollen
künftig rund 50.000 unter solche Vorgaben fallen. Drittes Element sind Pflichten
für Berater, Anleger gezielt auch auf nachhaltige Investments hinzuweisen.

Weltweite Bankeninitiative für mehr Klimaschutz

Banken rund um den Globus verpflichten sich zu mehr Klimaschutz. In der “Net-Zero Banking Alliance” streben die Geldhäuser an, ihren Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid bestmöglich zu verringern. Ziel der von der Finanzinitiative des UN-Umweltprogramms angestoßenen Allianz ist es, bis spätestens 2050 die CO2-Emissionen aus Geschäftsbetrieb sowie Kredit- und Investmentportfolios auf netto Null zu senken.

Zum Start am Mittwoch unterstützen 43 Banken aus 23 Ländern
die Initiative, unter anderen: Bank of America, BNP Paribas, Credit Suisse,
HSBC, Morgan Stanley, Santander, Société Générale und UBS. Aus Deutschland
dabei sind die beiden großen Privatbanken Deutsche Bank und Commerzbank sowie
Deutschlands größte Alternativbank GLS.

“Banken werden eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen, und die Gründung der Net-Zero Banking Alliance ist ein wichtiger Schritt hin zu schnellen und koordinierten Maßnahmen”, befand Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Manfred Knof, erklärte: “Mit der freiwilligen Net-Zero-Verpflichtung unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.”

Klimaschutz wird in der Finanzbranche zunehmend
großgeschrieben. Ende Juni beispielsweise verpflichteten sich diverse Banken in
Deutschland in einer von der Triodos Bank und der Umweltorganisation WWF
vorangetriebenen Initiative, ihre Kredit- und Investmentportfolios im Einklang
mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten. Kern des Pariser
Abkommens von 2015 ist die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei
Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Anfang Dezember erklärten die
deutschen Sparkassen, sie wollten dazu beitragen, dass weniger CO2 ausgestoßen
und insgesamt umweltbewusster gewirtschaftet werde. Umwelt- und Klimaschützer
bezweifeln regelmäßig, dass solche Selbstverpflichtungen ausreichen.

mit Material von der dpa

Sie wollen weitere relevante Informationen und spannende Hintergründe für Ihre tägliche Arbeit im Marketing? Dann abonnieren Sie jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.


Source link

Continue Reading
You may also like...

More in MARKETING NEWS

To Top
error: Content is protected !!